{"id":57520,"date":"2026-10-09T17:23:00","date_gmt":"2026-10-09T16:23:00","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=57520"},"modified":"2026-10-09T17:23:00","modified_gmt":"2026-10-09T16:23:00","slug":"bericht-koalition-einigt-sich-offenbar-auf-zuckersteuer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/10\/09\/bericht-koalition-einigt-sich-offenbar-auf-zuckersteuer\/","title":{"rendered":"Bericht: Koalition einigt sich offenbar auf Zuckersteuer"},"content":{"rendered":"<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Im monatelangen Streit \u00fcber die Einf\u00fchrung einer Zuckersteuer hat sich die Regierungskoalition offenbar auf einen Kompromiss geeinigt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Laut einem Bericht der \u201eBild\u201c-Zeitung vom Freitag soll die Abgabe zum\u00a01. Juli 2027 in Kraft treten und damit ein halbes Jahr sp\u00e4ter als urspr\u00fcnglich geplant. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) lenkte demnach zudem bei den umstrittenen Steuers\u00e4tzen ein und verwarf Pl\u00e4ne f\u00fcr eine zus\u00e4tzliche Steuerstufe.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Freigrenze f\u00fcr kleine Hersteller<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Um kleinere Hersteller vor b\u00fcrokratischer \u00dcberlastung zu sch\u00fctzen, sieht die Einigung dem Bericht zufolge eine Freigrenze vor: Die Steuer f\u00e4llt demnach erst ab einer Produktionsmenge von\u00a0mehr als 70.000 Litern pro Jahr\u00a0an.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Eine Ausweitung dieser Grenze auf bis zu eine Million Liter j\u00e4hrlich solle zudem europarechtlich bei der EU-Kommission gepr\u00fcft werden.\u00a0W\u00e4hrend Handwerks- und Familienbetriebe somit entlastet w\u00fcrden, seien Gro\u00dfkonzerne wie Coca-Cola oder Pepsi voll betroffen. Verbraucher m\u00fcssten sich bei deren Produkten auf sp\u00fcrbare Preiserh\u00f6hungen einstellen.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Zwei Steuerstufen vorgesehen<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Auch bei der konkreten Ausgestaltung der Tarife gab das Finanzministerium laut \u201eBild\u201c nach erheblichem Druck der Union nach. Klingbeil verzichtet demnach auf die Einf\u00fchrung einer dritten, versch\u00e4rften Steuerstufe.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Es bleibe damit bei dem zweistufigen Modell, das bereits von der zust\u00e4ndigen Kommission f\u00fcr die Reform der gesetzlichen Krankenkassen empfohlen worden war. Die Union hatte ihre Zustimmung zur Reform zuvor ausdr\u00fccklich an die Einhaltung dieser Expertenempfehlung gekoppelt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die schwarz-rote Koalition hatte sich im Rahmen der Verhandlungen \u00fcber das Sparpaket f\u00fcr die gesetzlichen Krankenversicherungen auf eine Zuckersteuer geeinigt, wobei sich die H\u00f6he der Abgabe nach dem Zuckergehalt der Getr\u00e4nke richten soll.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Nach dem Bekanntwerden eines Entwurfs aus dem Haus von Bundesfinanzminister Klingbeil hatte das Bundeskanzleramt den Entwurf Anfang Oktober gestoppt. Zuletzt hatte es von Seiten der Regierung gehei\u00dfen, dass die betroffenen Ministerien bei dem Thema \u201ein guten Gespr\u00e4chen\u201c seien und rasch eine Einigung angestrebt werde.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">F\u00fcr eine Zuckersteuer machen sich unter anderem Verbraucherorganisationen und \u00c4rzteverb\u00e4nde stark \u2013 vor allem mit Blick auf ern\u00e4hrungsbedingte Krankheiten. International gibt es in zahlreichen L\u00e4ndern bereits eine derartige Abgabe. 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