{"id":55015,"date":"2026-10-01T16:00:29","date_gmt":"2026-10-01T15:00:29","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=55015"},"modified":"2026-10-01T16:00:29","modified_gmt":"2026-10-01T15:00:29","slug":"post-plant-zehntausende-neue-paketautomaten-firmenzukauf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/10\/01\/post-plant-zehntausende-neue-paketautomaten-firmenzukauf\/","title":{"rendered":"Post plant Zehntausende neue Paketautomaten \u2013 Firmenzukauf"},"content":{"rendered":"<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wer ein Paket abholen oder abschicken m\u00f6chte, kann in den kommenden Jahren mit neuen Automaten in seiner Nachbarschaft rechnen. Nachdem DPD und GLS schon im M\u00e4rz eine Zusammenarbeit angek\u00fcndigt haben, erh\u00f6ht Marktf\u00fchrer DHL sein Ausbautempo nun deutlich.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Hatte der Bonner Konzern bislang angepeilt, Ende 2030 mehr als 30.000 Automaten in Deutschland zu haben, so hievte der Konzern diese Zielmarke jetzt auf rund 50.000 hoch. Der Schl\u00fcssel hierf\u00fcr ist der Zukauf eines aufstrebenden Wettbewerbers, der am Donnerstag verk\u00fcndet wurde.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Dabei handelt es sich um die Firma Myflexbox, die einst als Start-up der Salzburger Stadtwerke gegr\u00fcndet wurde und nach ein paar Jahren von britischen Investoren namens Star Capital \u00fcbernommen wurde. Myflexbox hat ein bemerkenswertes Wachstum hinter sich \u2013 zun\u00e4chst in \u00d6sterreich, sp\u00e4ter ging es \u00fcber die Grenze nach Deutschland.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Waren es Mitte 2026 nur rund 600 Automaten hierzulande, so sind es inzwischen rund 2.000. Pakete von UPS, Fedex, GLS, DPD und Amazon lagern in den hellgrauen K\u00e4sten. Dabei punktete die Firma mit \u201eAnbieterunabh\u00e4ngigkeit\u201c: Ihre Eigent\u00fcmer waren keine Paketdienstleister, die Eigeninteressen verfolgen und bei der Lagerung m\u00f6glicherweise eigene Pakete bevorzugen k\u00f6nnten.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Das Problem bei Paketautomaten<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Paketautomaten sind eigentlich eine praktische Sache, denn sie sind rund um die Uhr verf\u00fcgbar. Doch es gibt einen Haken: Sind schon alle F\u00e4cher voll, muss der Verbraucher zu einem anderen Standort und damit weiter gehen oder fahren als gedacht \u2013 mitunter landet das Paket in einem Paketshop, dessen \u00d6ffnungszeiten begrenzt sind. Dann ist es doch nicht mehr so praktisch, sondern manchmal ziemlich \u00e4rgerlich.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Solche Umleitungen sollen vermieden werden. Wenn aber der Automatenbetreiber Pakete anderer Firmen benachteiligt, indem sie keinen Platz mehr finden und umgeleitet werden, k\u00f6nnte der Frust der Verbraucher \u00fcber besagte andere Firmen steigen \u2013 so die \u00dcberlegung von Branchenbeobachtern.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Anfang 2025 hob Marktriese DHL eine Tochterfirma aus der Taufe, die unter der Marke DeinFach anbieteroffene Paketautomaten betrieb. Man sei unabh\u00e4ngig und behandele alle Sendungen gleich, betonte deren Chef Lukas Beckedorff. Doch allzu begeistert war die Konkurrenz von diesem Angebot offenbar nicht \u2013 bis heute lagert neben DHL nur Konkurrent UPS als gr\u00f6\u00dferer Konkurrent Pakete bei DeinFach ein. Ein weiterer Paketdienstleister soll bald hinzukommen. Obwohl die Kundenliste kurz war, wurde flei\u00dfig ausgebaut \u2013 inzwischen kommt DeinFach auf rund 1.700 Standorte in Deutschland. Dabei half auch, dass es mit Branchenprimus DHL einen finanzstarken Eigent\u00fcmer und Gro\u00dfkunden gab.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Wachstumstreiber Online-Handel<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Im Internetzeitalter w\u00e4chst die Paketmenge, da sich die Menschen immer mehr Waren online bestellen. Die Zustellung an den Haust\u00fcren ist dabei besonders zeitintensiv f\u00fcr die Paketdienstleister, daher setzen sie st\u00e4rker auf Automaten \u2013 dort k\u00f6nnen sie in einem Schwung Pakete ablegen oder mitnehmen und Zeit sparen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">DHL setzt schon lange auf Automaten und ist dabei der Konkurrenz meilenweit voraus. Schon lange vor DeinFach startete der Bonner Logistiker Packstationen f\u00fcr Pakete, sp\u00e4ter kamen Poststationen f\u00fcr Briefe und Pakete hinzu. Insgesamt betreibt DHL inzwischen circa 17.400 gelbe Automaten nur f\u00fcr eigene Sendungen. Separat dazu wurde DeinFach lanciert, was nun mit dem Zukauf gest\u00e4rkt und zu Myflexbox umetikettiert wird. Rechnet man DeinFach\/Myflexbox hinzu, so kommt DHL nun auf mehr als 21.000 Automatenstandorte. Ende 2030 sollen es rund 50.000 sein.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Myflexbox wiederum wird Teil eines gro\u00dfen Paketkonzerns. Verliert die Firma dadurch nicht ihr Alleinstellungsmerkmal, wegen ihrer Eigent\u00fcmer unabh\u00e4ngig zu sein von Paketfirmen? Mit diesem Alleinstellungsmerkmal war Myflexbox in den vergangenen Jahren durchaus erfolgreich auf Werbetour gegangen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Firmenchef Jonathan Grothaus sagt, man bleibe unabh\u00e4ngig und alle Paketkunden w\u00fcrden weiterhin gleich behandelt. \u201eDank DHL haben wir nun mehr Power, um das Ausbautempo zu erh\u00f6hen und damit noch besser positioniert zu sein am Markt\u201c, sagt der Logistiker. \u201eGemeinsam bringen wir den Ausbau des gr\u00f6\u00dften offenen Paketstation-Netzwerks auf eine neue Ebene.\u201c<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Der Platz f\u00fcr die Automaten ist \u201eein rares Gut\u201c<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Grothaus und Beckedorff werden die Post-Tochter k\u00fcnftig zusammen f\u00fchren. Die beiden sind \u00fcberzeugt von dem Konzept, dass Paketautomaten allen Paketdienstleistern offenstehen sollten und nicht nur einer Firma. Es sei ineffizient und kompliziert f\u00fcr Verbraucher, je nach Paketsendung zu einem anderen Automaten gehen zu m\u00fcssen \u2013 einfacher w\u00e4re ein Automat um die Ecke, wo man sich alle seine Pakete abholen k\u00f6nne.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Auch f\u00fcr die Nutzung des \u00f6ffentlichen Raums w\u00e4re das wichtig, sagt Beckedorff. \u201eStandorte sind ein rares Gut \u2013 wenn jeder parallel nebeneinander Automaten baut und sein eigenes S\u00fcppchen kocht, wird dieses rare Gut ineffizent genutzt.\u201c Ob auf dem Land oder in St\u00e4dten, es w\u00fcrden \u00fcberall Standorte gesucht \u2013 an Tankstellen, Einkaufszentren, Bahnh\u00f6fen oder Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen. \u201eWir folgen der Nachfrage: Da, wo viele Menschen ohnehin vorbeikommen oder wo sie schnell sein k\u00f6nnen, sollte ein Automat stehen\u201c, sagt Beckedorff.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Der Mutterkonzern DHL m\u00f6chte mit seinen eigenen gelben Packstationen und Poststationen allerdings weitermachen wie bisher: Die laufen separat zu Myflexbox und sind nur f\u00fcr DHL-Sendungen nutzbar, die Konkurrenz bleibt hierbei also au\u00dfen vor. Warum eigentlich? \u201eWir brauchen die Standorte selbst, um das prognostizierte Paketwachstum bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen\u201c, sagt eine DHL-Sprecherin.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Und was machen die Wettbewerber von DHL? Die backen kleinere Br\u00f6tchen. Hermes ist bei dem Thema wenig t\u00e4tig, die Firma hat nur im Gro\u00dfraum Hamburg 30 Automaten. Hermes setzt vielmehr auf Paketshops, damit die Kunden dort Pakete aufgeben oder abholen k\u00f6nnen. Das machen anderen Paketdienstleister auch, in Automaten sehen sie aber eine wichtige Erg\u00e4nzung. GLS und DPD m\u00f6chten in Deutschland bis Ende 2027 bis zu 6.000 gemeinsame Automaten anbieten. (dpa\/red)<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":55016,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[132,7198],"tags":[29,1221,439,16660,16661,1222],"news-destination":[],"news-source":[7],"ta_other":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55015"}],"collection":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=55015"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55015\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":55017,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55015\/revisions\/55017"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/55016"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=55015"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=55015"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=55015"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=55015"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=55015"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=55015"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}