{"id":545,"date":"2026-05-08T06:35:15","date_gmt":"2026-05-08T05:35:15","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=545"},"modified":"2026-05-08T06:35:15","modified_gmt":"2026-05-08T05:35:15","slug":"wohnungsmarkt-im-wandel-warum-mieten-steigen-und-kaufpreise-stagnieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/05\/08\/wohnungsmarkt-im-wandel-warum-mieten-steigen-und-kaufpreise-stagnieren\/","title":{"rendered":"Wohnungsmarkt im Wandel: Warum Mieten steigen und Kaufpreise stagnieren"},"content":{"rendered":"<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><hr><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">In K\u00fcrze:<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><ul>\n<li>\n<strong>Mieten steigen weiter deutlich, w\u00e4hrend Kaufpreise stagnieren<\/strong> \u2013 kein Widerspruch, sondern Ausdruck eines strukturellen Wandels am Wohnungsmarkt.<\/li>\n<li>Hohe Zinsen und teurere Finanzierungen bremsen den Eigentumserwerb und <strong>verschieben die Nachfrage in den Mietmarkt<\/strong>.<\/li>\n<li>\n<strong>Zu wenig Neubau bei gleichzeitig hoher Nachfrage<\/strong> f\u00fchrt zu anhaltender Knappheit und treibt die Mieten weiter in die H\u00f6he.<\/li>\n<li>\n<strong>Der Markt wird unflexibler:<\/strong> Eigentum bleibt f\u00fcr viele unerschwinglich, Ausweichr\u00e4ume wie das Umland geraten ebenfalls unter Druck.<\/li>\n<\/ul><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><hr><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u00a0<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wer derzeit eine Wohnung sucht oder \u00fcber einen Kauf nachdenkt, erlebt keinen normalen Markt mehr, sondern einen, der sich in fast entgegengesetzte Richtungen bewegt. Die Mieten steigen, die Kaufpreise treten auf der Stelle. Was auf den ersten Blick wie ein Widerspruch wirkt, ist in Wahrheit Ausdruck einer Verschiebung. Die oft gestellte Frage, ob der Markt kippt, ist deshalb irref\u00fchrend. Er kippt nicht \u2013 er ver\u00e4ndert seine Struktur.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Der <a href=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/IW-Report_2026-Wohnindex-Q1-2026.e0f9df33ba3cfec560970b8d053e21d2.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">aktuelle Wohnindex<\/a> des ersten Quartals 2026 des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) beschreibt diese Entwicklung. Demnach lagen die Neuvertragsmieten im ersten Jahresquartal bundesweit 3,5 Prozent \u00fcber dem Vorjahresniveau, w\u00e4hrend die Kaufpreise nur moderat zulegten und im Quartalsvergleich praktisch stagnierten. Der Markt f\u00fcr Wohneigentum hat somit an Dynamik verloren, ohne dass sich daraus eine sp\u00fcrbare Entlastung ergeben h\u00e4tte.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Dass es sich dabei nicht um eine Momentaufnahme handelt, best\u00e4tigt auch der <a href=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/2026_Q1_empirica_Immobilienpreisindex.c2bc9e4076806cb4a3952e7718230df2.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Immobilienpreisindex<\/a> f\u00fcr das erste Quartal des Forschungsinstituts empirica. Mit Blick auf den Mietmarkt hei\u00dft es dort, der Anstieg im Bestand zeige \u201eweiter einen konstanten Trend ohne Hinweis auf eine Trendwende\u201c. W\u00e4hrend die Kaufpreise also an Schwung verlieren, bleibt die Mietdynamik bemerkenswert stabil.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-start=\"0\" data-end=\"456\">In ihrem aktuellen <a href=\"https:\/\/publikationen.bundesbank.de\/caas\/v1\/media\/968826\/referenceDoc\/d17ba0ec46d85c2317c1721a53865738\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Finanzstabilit\u00e4tsbericht<\/a>\u00a0vom November 2025 stellt die Deutsche Bundesbank fest:\u00a0\u201eSeit dem Jahr 2023 durchlief der Finanzzyklus eine ausgepr\u00e4gte Abschwungphase. In dieser Zeit gingen die vormals aufgebauten Verwundbarkeiten im deutschen Finanzsystem geordnet, wenn auch nicht vollst\u00e4ndig, zur\u00fcck.\u201c<\/p><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Korrektur statt Einbruch<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-start=\"0\" data-end=\"456\">Der Preisr\u00fcckgang am Immobilienmarkt scheint demnach weniger Ausdruck eines Einbruchs als Teil einer Korrektur \u00fcberh\u00f6hter Bewertungen zu sein. Zugleich deutet sich bereits eine Stabilisierung an. So hei\u00dft es von der Bundesbank weiter: \u201eDie Preisentwicklung auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt deutet auf eine Erholung hin.\u201c<\/p><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-start=\"797\" data-end=\"1071\">Vereinfacht gesagt, liegen die Immobilienpreise inzwischen wieder n\u00e4her an dem, was durch Einkommen, Nachfrage und wirtschaftliche Rahmenbedingungen erkl\u00e4rbar ist.<\/p><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-start=\"797\" data-end=\"1071\">Gleichzeitig bleibt das Grundproblem bestehen. Angebot und Nachfrage entwickeln sich nicht im Gleichgewicht. Einerseits sind Immobilienk\u00e4ufe durch gestiegene Zinsen deutlich teurer geworden. Das bremst die Nachfrage nach Eigentum.<\/p><\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/wirtschaft\/wohneigentum-wird-teurer-in-diesen-staedten-muessen-kaeufer-mehr-zahlen-a5254632.html\"><h4 class=\"heading-4\">Wohneigentum wird teurer &#8211; in diesen St\u00e4dten m\u00fcssen K\u00e4ufer mehr zahlen<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/wirtschaft\/wohneigentum-wird-teurer-in-diesen-staedten-muessen-kaeufer-mehr-zahlen-a5254632.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Wohneigentum wird teurer - in diesen St\u00e4dten m\u00fcssen K\u00e4ufer mehr zahlen\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/jaq7ehtqlo-v5-ax-s2048-420x280.9b6be70f28c6f3a51f0e9739cfbf7809.webp\" class=\"wp-image-1891\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/jaq7ehtqlo-v5-ax-s2048-420x280.9b6be70f28c6f3a51f0e9739cfbf7809.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/jaq7ehtqlo-v5-ax-s2048-420x280.9b6be70f28c6f3a51f0e9739cfbf7809-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-start=\"797\" data-end=\"1071\">Die Bundesbank schreibt in ihrem Bericht, dass bis 2027 rund 20 Prozent der Immobilienkredite refinanziert werden. Der bestehende Kredit muss also durch einen neuen ersetzt oder verl\u00e4ngert werden. Dabei k\u00f6nnten die Zinss\u00e4tze laut Sch\u00e4tzungen der Bundesbank \u201eim Zuge der Umschuldung von derzeit etwa 2,5 Prozent auf 4 Prozent steigen\u201c.<\/p><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-start=\"797\" data-end=\"1071\">Allerdings weist die Zentralbank auch darauf hin, dass dieser Zinsanstieg nicht unbedingt zu einer Neubelastung der Haushalte f\u00fchrt. Viele Kreditnehmer haben ihre Schulden in den vergangenen Jahren bereits teilweise zur\u00fcckgezahlt. Gleichzeitig sind die Einkommen gestiegen. Dadurch f\u00e4llt die h\u00f6here Zinslast f\u00fcr viele weniger stark ins Gewicht, als zun\u00e4chst zu erwarten w\u00e4re. In der Summe bedeutet das: Die Finanzierung wird zwar teurer, doch die tats\u00e4chliche Mehrbelastung bleibt bei vielen Haushalten begrenzt.<\/p><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Zu wenig Wohnraum, zu viel Nachfrage<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><section class=\"text-token-text-primary w-full focus:outline-none [--shadow-height:45px] has-data-writing-block:pointer-events-none has-data-writing-block:-mt-(--shadow-height) has-data-writing-block:pt-(--shadow-height) [&#038;:has([data-writing-block])&gt;*]:pointer-events-auto [content-visibility:auto] supports-[content-visibility:auto]:[contain-intrinsic-size:auto_100lvh] R6Vx5W_threadScrollVars scroll-mb-[calc(var(--scroll-root-safe-area-inset-bottom,0px)+var(--thread-response-height))] scroll-mt-[calc(var(--header-height)+min(200px,max(70px,20svh)))]\" dir=\"auto\" data-turn-id=\"request-69f98ada-0660-8391-b2f2-af70a4a0c3a5-17\" data-testid=\"conversation-turn-42\" data-scroll-anchor=\"false\" data-turn=\"assistant\"><div class=\"text-base my-auto mx-auto pb-10 [--thread-content-margin:var(--thread-content-margin-xs,calc(var(--spacing)*4))] @w-sm\/main:[--thread-content-margin:var(--thread-content-margin-sm,calc(var(--spacing)*6))] @w-lg\/main:[--thread-content-margin:var(--thread-content-margin-lg,calc(var(--spacing)*16))] px-(--thread-content-margin)\"><div class=\"[--thread-content-max-width:40rem] @w-lg\/main:[--thread-content-max-width:48rem] mx-auto max-w-(--thread-content-max-width) flex-1 group\/turn-messages focus-visible:outline-hidden relative flex w-full min-w-0 flex-col agent-turn\"><div class=\"flex max-w-full flex-col gap-4 grow\"><div class=\"min-h-8 text-message relative flex w-full flex-col items-end gap-2 text-start break-words whitespace-normal outline-none keyboard-focused:focus-ring [.text-message+&#038;]:mt-1\" dir=\"auto\" data-message-author-role=\"assistant\" data-message-id=\"2ce7bf81-c00f-41a4-8255-f2f19304eee4\" data-message-model-slug=\"gpt-5-3\" data-turn-start-message=\"true\"><div class=\"flex w-full flex-col gap-1 empty:hidden\"><div class=\"markdown prose dark:prose-invert w-full wrap-break-word light markdown-new-styling\"><p data-start=\"0\" data-end=\"219\">Aus heutiger Sicht best\u00e4tigt sich damit, was Prognosen bereits in den vergangenen Jahren angedeutet haben. Nach <a href=\"https:\/\/www.ey.com\/de_de\/insights\/strategy-transactions\/hochbaubranche-trendwende-kommt-spater-als-gedacht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Einsch\u00e4tzung<\/a> des Beratungsunternehmens EY vom August blieb die Baukonjunktur zun\u00e4chst schwach: 2025 erwies sich wie erwartet als \u00dcbergangsjahr, in dem sich die Baut\u00e4tigkeit kaum erholte. Erst im Laufe des Jahres 2026, so die Einsch\u00e4tzung der Berater, zeichnet sich nun eine vorsichtige Belebung ab.<\/p><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die anhaltende Schw\u00e4chephase wirken weiterhin nach. Hohe Baukosten, gestiegene Finanzierungskosten und wirtschaftliche Unsicherheiten veranlassten Investoren, Projekte zu verschieben oder ganz aufzugeben \u2013 insbesondere im Wohnungsneubau. Entsprechend blieb das Angebot hinter dem Bedarf zur\u00fcck.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Zwar sorgen inzwischen stabilere Zinsen, eine etwas freundlichere Konjunktur und politische Impulse f\u00fcr erste Entlastung. Doch die strukturelle L\u00fccke zwischen Nachfrage und Neubau ist noch nicht geschlossen. Die Knappheit auf dem Wohnungsmarkt wirkt daher fort und bleibt ein zentraler Treiber f\u00fcr die Preisentwicklung.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Dass diese Entwicklung strukturell ist, zeigt auch die aktuelle Studie <a href=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/studie_zum_wohnungsbau_2026.69bdd8b7bfba4e8308313bb854ea4da2.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eWohnungsbau in Deutschland 2026\u201c<\/a>, die im Auftrag des Verb\u00e4ndeb\u00fcndnisses Wohnungsbau erstellt wurde. Darin wird die Lage deutlich beschrieben: \u201eJe nach Sch\u00e4tzung fehlen aktuell mindestens 600.000 bis 800.000 Wohnungen in Deutschland.\u201c Zudem bleibe der Neubau hinter dem Bedarf zur\u00fcck, sodass sich \u201edas strukturelle Ungleichgewicht auf den Wohnungsm\u00e4rkten weiter verfestigt\u201c.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/politik\/deutschland\/klingbeil-plant-bundesgesellschaft-fuer-bezahlbaren-wohnungsbau-a5450589.html\"><h4 class=\"heading-4\">Klingbeil plant Bundesgesellschaft f\u00fcr Wohnungsbau<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/politik\/deutschland\/klingbeil-plant-bundesgesellschaft-fuer-bezahlbaren-wohnungsbau-a5450589.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Klingbeil plant Bundesgesellschaft f\u00fcr Wohnungsbau\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/dts_image_6484_iktejejihn_252_1600_1067_-420x280.70e6d44333c3a2f59be21180054b740e.webp\" class=\"wp-image-1892\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/dts_image_6484_iktejejihn_252_1600_1067_-420x280.70e6d44333c3a2f59be21180054b740e.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/dts_image_6484_iktejejihn_252_1600_1067_-420x280.70e6d44333c3a2f59be21180054b740e-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Warum Mieten weiter steigen<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-start=\"221\" data-end=\"463\">Diese Lage erkl\u00e4rt, warum sich die Preise zwar stabilisieren, aber nicht deutlich nachgeben. Die anhaltende Knappheit wirkt wie ein Puffer nach unten und verhindert st\u00e4rkere Preisr\u00fcckg\u00e4nge, ohne zugleich neuen Auftrieb zu erzeugen.<\/p><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-start=\"465\" data-end=\"935\">Der Wohnungsmarkt reagiert zudem langsamer als andere M\u00e4rkte. Neubauten entstehen nicht kurzfristig, sondern \u00fcber Jahre hinweg. Steigt die Nachfrage schneller als das Angebot, zeigt sich der Druck zun\u00e4chst dort, wo die Preise flexibel sind, n\u00e4mlich bei den Neuvertragsmieten. Genau das ist derzeit zu beobachten.<\/p><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-start=\"465\" data-end=\"935\">Die Daten des IW und von empirica untermauern diese Entwicklung: W\u00e4hrend die Mieten im Bestand weiter zulegen, zeigten sich bei Ein- und Zweifamilienh\u00e4usern zuletzt sogar leichte Preisr\u00fcckg\u00e4nge im Quartalsvergleich.<\/p><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-start=\"1350\" data-end=\"1832\">W\u00e4hrend der Druck auf dem Mietmarkt unmittelbar sichtbar wird, wirken im Kaufsegment zus\u00e4tzliche Bremsfaktoren. Vor allem die Finanzierungskosten spielen eine zentrale Rolle. Gestiegene Zinsen haben den Erwerb von Wohneigentum deutlich verteuert und die Nachfrage ged\u00e4mpft. Daraus ergibt sich ein paradoxer Zustand: Die Preise steigen kaum noch, doch Eigentum bleibt f\u00fcr viele Haushalte unerschwinglich, da neben dem Kaufpreis auch die monatliche Belastung entscheidend ist.<\/p><\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/politik\/deutschland\/warum-sich-junge-familien-kein-eigenheim-mehr-leisten-koennen-a5456603.html\"><h4 class=\"heading-4\">Warum sich junge Familien kein Eigenheim mehr leisten k\u00f6nnen<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/politik\/deutschland\/warum-sich-junge-familien-kein-eigenheim-mehr-leisten-koennen-a5456603.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Warum sich junge Familien kein Eigenheim mehr leisten k\u00f6nnen\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/w2lxxzzast-v7-ax-s2048-420x280.c0d34338ca2baf75f3b3491e07b079ef.webp\" class=\"wp-image-1893\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/w2lxxzzast-v7-ax-s2048-420x280.c0d34338ca2baf75f3b3491e07b079ef.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/w2lxxzzast-v7-ax-s2048-420x280.c0d34338ca2baf75f3b3491e07b079ef-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Der Druck wandert ins Umland<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-start=\"1834\" data-end=\"2152\">Die Folge ist eine Verschiebung der Nachfrage. Haushalte, die sich den Kauf nicht leisten k\u00f6nnen oder wollen, bleiben auf dem Mietmarkt. Dort trifft zus\u00e4tzliche Nachfrage auf ein ohnehin knappes Angebot. Die steigenden Mieten sind daher weniger Ausdruck kurzfristiger \u00fcberh\u00f6hter Bewertungen, sondern vielmehr die Folge struktureller Engp\u00e4sse.<\/p><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-start=\"2154\" data-end=\"2417\">Regional bleibt der Mietdruck insgesamt hoch. Zwar sanken die Mieten in Berlin laut dem IW zuletzt um 0,8 Prozent, doch dies ist kein Zeichen einer Entspannung, sondern lediglich eine statistische Gegenbewegung zu den zuvor besonders starken Anstiegen infolge des ausgelaufenen Mietendeckels.<\/p><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-start=\"2154\" data-end=\"2417\">Entscheidend ist vielmehr die Dynamik im Umland: Rund um die Metropolen legten die Mieten um 4,2 Prozent zu und damit st\u00e4rker als in den St\u00e4dten selbst. Der Bericht beschreibt den zugrunde liegenden Mechanismus unmissverst\u00e4ndlich: \u201eWer sich die Miete in der Gro\u00dfstadt nicht mehr leisten kann, zieht ins Umland \u2013 und treibt die Preise dort in die H\u00f6he.\u201c<\/p><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Energieeffizienz als Preisfaktor<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-start=\"2419\" data-end=\"2766\">Hinzu kommt ein weiterer Faktor, der den Markt nachhaltig ver\u00e4ndert: die Energieeffizienz. Geb\u00e4ude mit hohem Energieverbrauch verlieren an Wert, w\u00e4hrend effiziente Objekte an Attraktivit\u00e4t gewinnen. Steigende Energiepreise und geopolitische Unsicherheiten verst\u00e4rken diesen Trend und wirken sich \u00fcber h\u00f6here Kosten auch auf Bau und Finanzierung aus.<\/p><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-start=\"2419\" data-end=\"2766\">\u201eSp\u00e4testens seit 2022 achten K\u00e4ufer st\u00e4rker darauf, wie viel Energie ein Geb\u00e4ude verbraucht\u201c, sagt IW-Immobilien\u00f6konom Pekka Sagner. \u201eDieser Trend verfestigt sich: Energieeffizienz ist kein vor\u00fcbergehendes Krisenthema, sondern schl\u00e4gt sich dauerhaft in den Preisen nieder.\u201c<\/p><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-start=\"2768\" data-end=\"3065\">Die Einsch\u00e4tzungen verschiedener Institutionen sind dabei bemerkenswert einheitlich. Weder das <span class=\"hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline\"><span class=\"whitespace-normal\">IW<\/span><\/span> noch empirica oder andere Marktbeobachter sehen einen bevorstehenden Einbruch. Vielmehr zeigt sich ein Markt, der sich unter neuen Rahmenbedingungen neu ausrichtet.<\/p><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><p data-start=\"3067\" data-end=\"3341\">Die eigentliche Schieflage liegt in der fehlenden Durchl\u00e4ssigkeit. Der \u00dcbergang vom Mieter zum Eigent\u00fcmer, der lange Zeit ein zentrales Ventil des Marktes war, funktioniert immer seltener. Gleichzeitig verlieren klassische Ausweichbewegungen, etwa ins Umland, ihre entlastende Wirkung. Der Markt wird enger, unflexibler und f\u00fcr viele Haushalte schwerer zug\u00e4nglich. Genau darin liegt die langfristige Herausforderung.<\/p><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":546,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[131],"tags":[1035,1036,1037,1038,1039,1040,1041,1042,1043,1044,1045,1046,289,1047,1048,1049,1050,1051,1052,1053],"news-destination":[],"news-source":[7],"ta_other":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/545"}],"collection":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=545"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/545\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1894,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/545\/revisions\/1894"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/546"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=545"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=545"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=545"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=545"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=545"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=545"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}