{"id":42989,"date":"2026-09-01T11:55:26","date_gmt":"2026-09-01T10:55:26","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=42989"},"modified":"2026-09-01T11:55:26","modified_gmt":"2026-09-01T10:55:26","slug":"schulze-gegen-siegmund-die-kandidaten-im-interview","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/09\/01\/schulze-gegen-siegmund-die-kandidaten-im-interview\/","title":{"rendered":"Schulze gegen Siegmund: Die Kandidaten im Interview"},"content":{"rendered":"<div class=\"mb-5\">\n<iframe loading=\"lazy\" class=\"optanon-category-C0004 embed-responsive-item\" src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/09pJbGVf_FI?si=Cb4hJFZsmaEqX0fE\" height=\"315\" width=\"100%\"><\/iframe><div class=\"gdpr-info-box js-data-gdpr-not-available-placeholder\"><div class=\"my-4 p-3\" style=\"background-color:#f0a8a8\">\n<p style=\"font-size:18px;line-height:29px\">An dieser Stelle wird ein Video von Youtube angezeigt. 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Im Wahlkampf geht es unter anderem um die wirtschaftliche Entwicklung, Zuwanderung, Bildung und die Frage, welche Parteien nach der Wahl gemeinsam regieren k\u00f6nnten.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Epoch Times stellte Schulze und Siegmund in getrennten Interviews dieselben Fragen zu Wirtschaft, Migration, Bildung und einer m\u00f6glichen Regierungsbildung. Dabei wurden deutliche Unterschiede zwischen den politischen Positionen der beiden Kandidaten sichtbar.<\/div>\n<div class=\"mb-5\"><h5><strong>Arbeitslosigkeit und Unternehmensinsolvenzen belasten weiterhin die wirtschaftliche Situation. Was w\u00fcrden Sie als Ministerpr\u00e4sident nach der Wahl konkret tun, damit in Sachsen-Anhalt wieder mehr Unternehmen investieren und mehr Arbeitspl\u00e4tze entstehen?<\/strong><\/h5><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><strong>Sven Schulze (CDU):\u00a0<\/strong><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Mir geht es gar nicht darum, was ich nach der Wahl mache, sondern darum, was ich in den letzten Jahren als Landesminister f\u00fcr Wirtschaft, aber auch als Ministerpr\u00e4sident gemacht habe, n\u00e4mlich Investitionen ins Land zu holen. In meiner Zeit als Wirtschaftsminister hatten wir so viele Investitionen wie in einem vergleichbaren Zeitraum nie. Ich m\u00f6chte Daimler Truck erw\u00e4hnen. UPM und Avnet beispielsweise t\u00e4tigen Gro\u00dfinvestitionen in Milliardenh\u00f6he.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Gleichzeitig ist es die Aufgabe eines Ministerpr\u00e4sidenten, in der aktuellen Zeit, auch Unternehmen zu unterst\u00fctzen, die in Schwierigkeiten sind. Und das machen wir. Das haben wir bei DOMO gemacht, das machen wir bei TRIMET und vielen anderen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Also, mir geht es nicht darum, was ich nach der Wahl mache, sondern was ich permanent mache, n\u00e4mlich durch meine Arbeit. Manchmal bel\u00e4chelt man mich ja, wenn ich sage, ich habe die ganzen Telefonnummern, die wichtig sind, im Handy. Aber es ist oft so, dass eine L\u00f6sung manchmal nur einen Telefonanruf entfernt ist.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Und ich werde auch weiterhin die Wirtschaft zur Priorit\u00e4t Nummer 1 in der Staatskanzlei machen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><strong>Ulrich Siegmund (AfD):\u00a0<\/strong><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Also erst mal ist die Arbeitslosigkeit mit 8,1 Prozent, glaube ich, aktuell nicht gleichm\u00e4\u00dfig verteilt. Es gibt viele Branchen, in denen wir einen riesengro\u00dfen Bedarf haben, gerade in den letzten Jahren. Das betrifft das Handwerk, die Pflege und alle Bereiche, in denen tats\u00e4chlich ein gro\u00dfer Bedarf an Mitarbeitern besteht. Ich rede ja nicht nur von Arbeitslosigkeit, sondern auch von einem \u00dcberbedarf, weil wir aktuell gar nicht alle Stellen besetzen k\u00f6nnen. Von daher ist das ungleichm\u00e4\u00dfig verteilt, das hei\u00dft, man kann nicht immer alles pauschalisieren.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wir m\u00f6chten uns langfristig erst einmal wieder auf das Wesentliche konzentrieren. Wir m\u00f6chten in der Verwaltung sparen und damit viel Geld freimachen, indem wir beispielsweise Ministerien reduzieren und vieles mehr. Diese Mittel wollen wir dann sinnvoll investieren.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Und jetzt sind wir auch bei der Wirtschaftsf\u00f6rderung. Warum l\u00e4sst sich ein Unternehmen in Sachsen-Anhalt nieder? Es m\u00f6chte schlanke Strukturen, kurze Wege und so viel Freiheit wie m\u00f6glich. Und es m\u00f6chte auch eine Leistungskultur, eine Leistungsgesellschaft. Genau das k\u00f6nnen wir wirtschaftspolitisch auf Landesebene schaffen, indem wir Sinnvolles erhalten und Unsinniges streichen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wir werden f\u00fcr jede Verordnung und jedes Gesetz, das neu eingef\u00fchrt wird, mindestens zwei alte streichen. Wir werden st\u00e4rker mit Genehmigungsfiktionen arbeiten. Das hei\u00dft: Wenn Antr\u00e4ge gestellt werden und innerhalb eines gewissen Zeitraums nicht beantwortet werden, m\u00fcssen sie automatisch als bewilligt gelten. Damit ein Unternehmer sich darauf verlassen kann, zum Beispiel bei einer \u00c4nderung der Nutzungsrichtlinien f\u00fcr Geb\u00e4ude und vielem mehr. Das hei\u00dft, wir m\u00f6chten wieder eine Leistungskultur.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Und da spanne ich den Bogen zur Arbeitslosigkeit. Ich glaube, das wird sich in den n\u00e4chsten Jahren noch einmal deutlich \u00e4ndern, gerade weil einige Branchen nach noch mehr Mitarbeitern rufen, insbesondere im medizinischen Bereich, in der Pflege und im Gesundheitswesen. Das wird eine gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr dieses Land.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Weitere Punkte: Wir m\u00fcssen unbedingt ausgewanderte deutsche Fachkr\u00e4fte zur\u00fcckholen. Sie gehen zu Hunderttausenden in die ganze Welt, auch aus Sachsen-Anhalt. Denen m\u00f6chten wir hier in Sachsen-Anhalt wieder ein Angebot machen. Es gibt 20 bis 30 Prozent der gut qualifizierten, ausgewanderten deutschen Fachkr\u00e4fte, die das aus politischen Gr\u00fcnden machen. Und denen wollen wir hier in Sachsen-Anhalt nat\u00fcrlich auch eine neue Heimat geben.<\/div>\n<div class=\"mb-5\"><h5><strong>Die Zahl der Asylzug\u00e4nge ist stark gesunken. Gleichzeitig fehlen Sachsen-Anhalt Arbeits- und Fachkr\u00e4fte. Welche Zuwanderung braucht das Land noch? Und wie wollen Sie diese steuern?<\/strong><\/h5><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><strong>Schulze:\u00a0<\/strong><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wir brauchen keine Zuwanderung ins Sozialsystem, sondern Zuwanderung in den Arbeitsmarkt. Wir machen das als Land, indem wir beispielsweise Programme mit anderen Bundesl\u00e4ndern und anderen L\u00e4ndern auf der Welt haben, zum Beispiel mit Vietnam. Dar\u00fcber holen wir junge Menschen hierher, in den Arbeitsmarkt und in den Ausbildungsmarkt hinein. Aber, wie gesagt: in den Arbeitsmarkt, nicht ins Sozialsystem.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wir brauchen diese Zuwanderung, weil wir im Moment f\u00fcr zwei Menschen, die den Arbeitsmarkt verlassen, nur einen neuen aus Sachsen-Anhalt, aus Deutschland nachbekommen. Das betrifft die Pflege, alle medizinischen Berufe, aber auch ganz normale metallverarbeitende Unternehmen. \u00dcberall brauchen wir Fachkr\u00e4fte, auch aus dem Ausland. Und deswegen sind wir daf\u00fcr offen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><strong>Siegmund:\u00a0<\/strong><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Erst einmal m\u00fcssen wir Zuwanderung ordnen. Man schmei\u00dft hier aktuell alles in einen Topf. Wer wirklich einwandern will, mit dem Gedanken, hier mit anzupacken, wer eine Qualifikation hat, wer auch einen Rechtsanspruch darauf hat, wer etwas mitbringt \u2013 da haben wir \u00fcberhaupt kein Problem mit.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Aber jemand, der herkommt, um unser System zu missbrauchen, um hier nur aufgrund monet\u00e4rer Anreize herzukommen? Das m\u00f6chten wir nicht. Da m\u00f6chten wir die Anreize abdrehen. Diese Menschen m\u00fcssen die Heimreise antreten.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Das hei\u00dft, wir wollen genau zwischen diesen beiden Gruppen trennen. Und auch beim Thema Asyl m\u00fcssen wir sagen: Asyl ist Schutz auf Zeit. Nach Entfall des Schutzgrundes ist es einfach, die Heimreise anzutreten. Das wird nicht konsequent hier in Sachsen-Anhalt, in Deutschland, umgesetzt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Und demzufolge: Migration neu ordnen und eine Kultur schaffen, in der niemand ein Problem damit hat, mit Menschen, die etwas machen wollen, die mit anpacken wollen. Aber diese Menschen machen aktuell, so traurig es auch ist, einen gro\u00dfen Bogen um Deutschland, weil sie nicht in ein Land mit gigantischen Abgabenlasten und einer Leistungsfeindlichkeit wollen. Auch sie gehen in die USA, in die Schweiz, sonst wohin \u2013 und das ist ein riesengro\u00dfes Problem. Und deswegen: Migration neu ordnen.<\/div>\n<div class=\"mb-5\"><h5><strong>Was ist die eine Ma\u00dfnahme, mit der Sie Lehrermangel und Unterrichtsausfall in Sachsen-Anhalt sp\u00fcrbar verringern wollen?<\/strong><\/h5><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><strong>Schulze:\u00a0<\/strong><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die eine Ma\u00dfnahme gibt es nicht. Wir haben viele Ma\u00dfnahmen. Zum einen haben wir in diesem Jahr wieder mehr Lehrer eingestellt, als uns aus Altersgr\u00fcnden verlassen haben. 1.300 neue Lehrer haben wir zum neuen Schuljahr eingestellt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Das Zweite ist: Wir bauen unser Schulsystem ein kleines bisschen um. Wir haben zum Beispiel das Vier-plus-eins-Modell eingef\u00fchrt, das hei\u00dft vier Tage Schule, ein Tag Praxis im Unternehmen. Wir haben den Lehrern an Gymnasien die M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnet, auch an Sekundarschulen zu arbeiten. Dann k\u00f6nnen wir so ein bisschen auch ausgleichen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Also es sind verschiedene Ma\u00dfnahmen, die wir auf den Weg gebracht haben. Das Ziel ist, dass der Unterrichtsausfall verringert wird bzw. komplett auf null gefahren wird. Das schaffen wir auch nicht im n\u00e4chsten Jahr, aber in den n\u00e4chsten Jahren.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><strong>Siegmund:\u00a0<\/strong><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wir haben viel Unterrichtsausfall, weil wir auch einen extrem hohen Krankenstand bei Lehrern haben. Lehrer erkennen, dass das, was sie aktuell machen m\u00fcssen, wenig mit dem Job zu tun hat, f\u00fcr den sie einmal Lehrer geworden sind.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Und wir wollen Lehrern damit die Freude am Beruf zur\u00fcckgeben. Wir wollen alles, was nichts mit Unterricht zu tun hat und eigentlich nicht zur Arbeit eines Lehrers geh\u00f6rt, zur\u00fcckfahren, damit sich Lehrer wieder auf ihren Beruf konzentrieren k\u00f6nnen, damit sie wieder gerne unterrichten, damit sie wieder Spa\u00df daran haben.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Das w\u00fcrde die Krankenst\u00e4nde minimieren. Das w\u00fcrde dem Unterrichtsausfall auch deutlich vorbeugen. Und das w\u00fcrde auch Lehrer f\u00fcr diesen Beruf begeistern. Demzufolge sagen wir: weniger erziehen, mehr bilden, mehr aufs Leben vorbereiten.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Auch die Stimme der Lehrer wollen wir mehr h\u00f6ren und Kinder und Sch\u00fcler individuell betrachten und nicht immer pauschal, beispielsweise im Rahmen der Inklusion. Jedes Kind ist anders, jedes Kind mit einer Behinderung. Und demzufolge sollte jeder Mensch, jeder Sch\u00fcler, jedes Kind die individuelle F\u00f6rderung bekommen, die es braucht, um bestm\u00f6glich sp\u00e4ter am Leben teilzuhaben. Das w\u00e4re gut f\u00fcr Sch\u00fcler, Lehrer und Eltern.<\/div>\n<div class=\"mb-5\"><h5><strong>Nach aktuellen Umfragewerten h\u00e4tte weder die bisherige Regierungskoalition noch die AfD allein eine Mehrheit. Mit wem w\u00fcrden Sie eine Regierung bilden und welchen politischen Preis w\u00e4ren Sie daf\u00fcr bereit zu zahlen?<\/strong><\/h5><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><strong>Schulze:\u00a0<\/strong><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Zum einen: Ich habe mich noch nie von irgendjemandem in der Politik abh\u00e4ngig gemacht. Das werde ich auch in Zukunft nicht machen. Es geht immer um das Land Sachsen-Anhalt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Und zum anderen kann ich Ihnen sagen, dass in meinem Kabinett, in meiner Regierung kein Minister der AfD und keine Ministerin der Linkspartei sitzen wird. Am Ende entscheiden aber die Menschen am 6. September, welche M\u00f6glichkeiten wir haben. Und das m\u00f6chte ich jetzt nat\u00fcrlich auch abwarten.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><strong>Siegmund:\u00a0<\/strong><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Nat\u00fcrlich gar keinen. Weil ich m\u00f6chte, dass endlich nach der Wahl der W\u00e4hler wieder das bekommt, was er vorher gew\u00e4hlt hat. Wir haben seit Jahrzehnten die Problematik, dass die Regierung genau das Gegenteil von dem macht, was sie vorher versprochen hat. Das ist das Problem, warum Leute wenig Vertrauen in die Politik haben.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Und deswegen sagen wir ganz klar: Ich kann Sachsen-Anhalt nicht mit den Kr\u00e4ften retten, die es dahin gebracht haben, wo es ist. Wir m\u00f6chten es aus eigener Kraft schaffen. Wir m\u00f6chten es als Alleinregierung schaffen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wenn es irgendwann mal wieder einen Partner geben sollte, mit dem man die entscheidenden Punkte umsetzen kann, um unser Land wieder auf Erfolgskurs zu bringen, dann habe ich \u00fcberhaupt kein Problem damit. Aber die gibt es aktuell \u00fcberhaupt nicht. Alle verstecken sich hinter irgendwelchen Brandmauern.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wir k\u00fcmmern uns um Deutschland, um Sachsen-Anhalt, und wir sagen deswegen: Alleinregierung. 45 Prozent.<\/div>\n<div class=\"mb-5\"><h5><strong>Wie wollen Sie nach diesem polarisierten Wahlkampf Ministerpr\u00e4sident f\u00fcr alle B\u00fcrger von Sachsen-Anhalt sein? Was ist Ihre Botschaft an die Mehrheit der B\u00fcrger, die Sie nicht w\u00e4hlen werden?<\/strong><\/h5><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><strong>Schulze:\u00a0<\/strong><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Das ist ja auch jetzt schon der Fall, dass man als Ministerpr\u00e4sident nicht alle Menschen bei einer Wahl hinter sich hat. Und deswegen bin ich aber trotzdem auch jetzt schon Ministerpr\u00e4sident aller Menschen, auch der Menschen, die die CDU beim letzten Mal nicht gew\u00e4hlt haben.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Und das wird mir also nicht schwerfallen. Ich unterhalte mich ja jetzt auch schon mit vielen Menschen, die sagen: \u201eMensch, Herr Schulze, wir haben eine andere Partei gew\u00e4hlt.\u201c Aber das hei\u00dft ja nicht, dass diese Menschen f\u00fcr mich weniger wert sind.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Das unterscheidet mich, denke ich, auch von meinem Wettbewerber von der AfD, der sich ausschlie\u00dflich auf seine Partei und seine Themen konzentriert und alle anderen Parteien diskreditiert, damit auch die W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler, die andere Parteien gew\u00e4hlt haben.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Ich bin jemand, der gezeigt hat, dass er ausgleichen kann. Ich m\u00f6chte, dass wir kein gespaltenes Land sind, sondern dass wir weiter zusammenhalten. Und das werde ich auch schaffen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><strong>Siegmund:\u00a0<\/strong><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Das ist eine berechtigte Frage. So oder so sind wir aktuell ein gespaltenes Land. Und das muss ein Ende haben. Ich m\u00f6chte die Gr\u00e4ben zusch\u00fctten.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Ich h\u00f6re mir gerne die Perspektive dieser Menschen an, die aktuell noch nicht auf eine AfD-Regierung vertrauen. Ganz einfach, weil es viele Vorurteile im Raum gibt. \u201eIhr wollt ja die Schulpflicht abschaffen.\u201c So ein Bl\u00f6dsinn.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Und es gibt so viele Vorurteile, warum Leute sagen: \u201eIch will nicht AfD.\u201c Wenn man sich aber damit auseinandersetzt, sind sie falsch. Und da reiche ich jedem gerne die Hand.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wir m\u00fcssen mehr miteinander reden. Wir m\u00fcssen zusammen denken. Wir sind ein gemeinsames Volk, und das sollte uns bewusst sein. Und diesen Anspruch w\u00fcrde ich als AfD-Ministerpr\u00e4sident k\u00fcnftig haben.<\/div>\n<div class=\"mb-5\"><h5>Was ist das Erste, das Sie im Amt als Ministerpr\u00e4sident umsetzen w\u00fcrden?<\/h5><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><strong>Schulze:\u00a0<\/strong><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Als Erstes umsetzen? H\u00f6rt sich immer einfach an. Die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen, das sind ganz profane Dinge: einen Haushalt f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr aufzustellen, also die Finanzen f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr auf den Weg zu bringen. Viele Kommunen genauso wie Vereine sind davon abh\u00e4ngig, dass wir einen Haushalt haben. Das ist mit Sicherheit nicht wahlentscheidend. Aber das ist entscheidend f\u00fcr dieses Land.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wichtiger sind mir aber drei Punkte. Erstens hat weiterhin Priorit\u00e4t: Jobs und Arbeitspl\u00e4tze. Jobs erhalten, Jobs schaffen, Arbeitspl\u00e4tze erhalten, neue Arbeitspl\u00e4tze auch hier schaffen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Das Zweite ist die innere Sicherheit. Wir werden die Polizei weiter unterst\u00fctzen und aufbauen. Ich m\u00f6chte nicht wie die AfD eine B\u00fcrgerwehr, sondern ich m\u00f6chte unsere Polizei sowohl personell als auch mit der Ausstattung, mit den n\u00f6tigen materiellen Dingen, die sie brauchen, gut ausstatten.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Und das Dritte ist die Bildungspolitik. Da haben wir schon einige Dinge auf den Weg gebracht: mehr Praxis in die Schulen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Insgesamt aber m\u00f6chte ich eines nicht, n\u00e4mlich dass das Land auf den Kopf gestellt wird. Ich m\u00f6chte, dass wir weiter auf den F\u00fc\u00dfen stehen, dass wir weiter unseren Weg gehen. Und daf\u00fcr steht Sven Schulze hier in Sachsen-Anhalt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><strong>Siegmund:<\/strong><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Sehr schnell geht nat\u00fcrlich die K\u00fcndigung des Medienstaatsvertrages \u2013 weg mit dieser Rundfunkzwangsabgabe. Wir m\u00f6chten den ersten Schritt einleiten. Das wird juristisch kompliziert, das wissen wir.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Aber diese Desinformation auf Zwangsfinanzierungsbasis muss ein Ende finden.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Und das Zweite ist nat\u00fcrlich eine sofortige Ordnung der Migration, weil das viel Geld freimachen w\u00fcrde, weil das unsere innere Sicherheit wieder auf Kurs bringen w\u00fcrde und weil wir darauf aufbauen k\u00f6nnen. Wir h\u00e4tten die Mittel, um in Kinderg\u00e4rten, Schulen, Krankenh\u00e4user und vieles mehr zu investieren.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Und demzufolge: K\u00fcndigung des Medienstaatsvertrages, Neuordnung der Migration und nat\u00fcrlich die Heimreise derjenigen, die hier illegal sind, die hier Straftaten begehen und die sehr, sehr viel Geld aktuell binden.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><em>Vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch!<\/em><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><em>Die Interviews f\u00fchrte Erik Rusch.<\/em><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":43063,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[132,7737,1686,7198],"tags":[269,2394,2210,1218,40,5826,3067,49,14383,358,3538,426,4789,359,13514,1995,1997,14389,26,2408],"news-destination":[],"news-source":[7],"ta_other":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42989"}],"collection":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=42989"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42989\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":42992,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42989\/revisions\/42992"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/43063"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=42989"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=42989"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=42989"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=42989"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=42989"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=42989"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}