{"id":42373,"date":"2026-08-31T05:44:53","date_gmt":"2026-08-31T04:44:53","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=42373"},"modified":"2026-08-31T05:44:53","modified_gmt":"2026-08-31T04:44:53","slug":"wie-man-sein-idealgewicht-dank-der-passenden-routinen-das-ganze-jahr-uber-halten-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/08\/31\/wie-man-sein-idealgewicht-dank-der-passenden-routinen-das-ganze-jahr-uber-halten-kann\/","title":{"rendered":"Wie man sein Idealgewicht dank der passenden Routinen das ganze Jahr \u00fcber halten kann"},"content":{"rendered":"<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eWann machst du denn Mittagspause? Ich bin seit ein paar Tagen hier und es ist so traurig, alleine zu essen.\u201c Das war das Erste, was Arianna, eine italienische Austauschstudentin, zu mir sagte, als wir uns\u00a0 in der K\u00fcche an unserem Praktikumsplatz trafen. F\u00fcr sie war ein gemeinsames Mittagessen selbstverst\u00e4ndlich, anstatt schnell nebenbei vor dem Computer zu essen, aber in ihrer Abteilung hatte sie niemanden gefunden, der sich die Zeit daf\u00fcr nahm.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wir waren beide noch Studentinnen und hatten einen stressigen Alltag zwischen Vorlesungen, Praktikum, ohne geregelten Pausen und arbeiteten eigentlich gar nicht direkt zusammen, aber seit diesem Tag verbrachten wir unsere Mittagspause oft gemeinsam.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Neben der Universit\u00e4t, wo wir arbeiten, gab es viele Lokale und Streetfood \u2013\u00a0 mit Essen zum Mitnehmen in vielen Varianten. W\u00e4hrend ich mir dort regelm\u00e4\u00dfig etwas holte, blieb Arianna konsequent. Aus ihrer Tasche zauberte sie t\u00e4glich ein Glasgef\u00e4\u00df mit hausgemachter Pasta oder Lasagne \u2013 variiert mit Fisch, Meeresfr\u00fcchten, Fleisch oder Gem\u00fcse. Jede Portion stammte aus ihrer eigenen K\u00fcche, abgemessen nach der \u201eFinger-Kreis-Methode\u201c f\u00fcr Spaghetti, die laut ihr zum italienischen Allgemeinwissen geh\u00f6rt. Zutaten von hoher Qualit\u00e4t, oft im Paket von den Eltern aus Italien geschickt, waren f\u00fcr sie selbstverst\u00e4ndlich. Auch trendige Spezialkaffees oder saisonale Werbe-Hits wie Pumpkin-Spice-Latte der gro\u00dfen Ketten kosteten sie nur ein mitleidiges L\u00e4cheln \u00fcber ihre Espressotasse hinweg.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/vital\/nach-autounfall-von-endlosen-schmerzen-zur-wundersamen-heilung-a4741661.html\"><h4 class=\"heading-4\">Nach Autounfall: Von endlosen Schmerzen zur wundersamen Heilung<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/vital\/nach-autounfall-von-endlosen-schmerzen-zur-wundersamen-heilung-a4741661.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Nach Autounfall: Von endlosen Schmerzen zur wundersamen Heilung\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/id5668125-Fibromyalgia-cured_featured-OP-1080x720-1-e1718699746586-420x280.a77af67db6355be02b99a368094bbdca.webp\" class=\"wp-image-42391\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/id5668125-Fibromyalgia-cured_featured-OP-1080x720-1-e1718699746586-420x280.a77af67db6355be02b99a368094bbdca.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/id5668125-Fibromyalgia-cured_featured-OP-1080x720-1-e1718699746586-420x280.a77af67db6355be02b99a368094bbdca-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Studiendaten zeigen, dass bei einem Gro\u00dfteil der Menschen Ern\u00e4hrungsumstellungen und Gewichtsabnahme nicht von Dauer sind, weil sie es nicht schaffen, diese langfristig in ihren Alltag zu integrieren.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">So ergab beispielsweise eine <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/35623805\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meta-Analyse<\/a> mit 27 Studien und mehr als 7000 Teilnehmern, dass durchschnittlich 36 Wochen nach einer erfolgreichen Di\u00e4t die Gewichtszunahme wieder einsetzt. Eine andere <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/20345430\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00dcbersichtsstudie<\/a>, die 22 verschiedene Abnehmstrategien beleuchtete, zeigte, dass durchschnittlich nach einem Jahr knapp die H\u00e4lfte des Ursprungsgewichts wieder zugenommen wurde. Ein weiterer <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/26179364\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Review<\/a> untersuchte die Langzeiteffekte von verschiedenen Di\u00e4ten nach drei Jahren und kam zu dem Schluss: Der durchschnittliche Gewichtsverlust lag nur noch bei knappen 3,5 Prozent des Ausgangsgewichtes vor der Gewichtsreduktion.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Eine aktuelle <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/41483046\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00dcbersichtsarbeit<\/a> aus dem Jahr 2026 zeigte, dass auch bei medikament\u00f6sen Interventionen mit Semaglutid (dem Wirkstoff in Ozempic oder Wegovy), nach dem Absetzen ein Gro\u00dfteil des abgenommenen Gewichts wieder zugenommen wird. Bereits innerhalb eines Jahres hatten die Studienteilnehmer durchschnittlich wieder knapp <a href=\"https:\/\/pmc.ncbi.nlm.nih.gov\/articles\/PMC9542252\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">60 Prozent<\/a> ihres Ursprungsgewichts.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">W\u00e4hrend unterschiedliche Ern\u00e4hrungskonzepte und Di\u00e4ten im Detail leichte Unterschiede zeigen und ein kleiner Teil der Teilnehmer sein Gewicht besser halten konnte als der Durchschnitt, kann man den durchgehenden Trend hinter den Daten schwer ignorieren: Sich gesund zu ern\u00e4hren und sein Idealgewicht langfristig zu halten, scheint ohne das Finden von wirklich passenden Routinen, die man langfristig beibehalten kann, kaum m\u00f6glich.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Wie man pers\u00f6nliche, optimierte Routinen findet, die langfristig klappen k\u00f6nnen<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Das Praktische, aber auch Gef\u00e4hrliche an Routinen ist, dass Abl\u00e4ufe so oft wiederholt werden, dass sie einfach selbstverst\u00e4ndlich werden. Haben sich schlechte Routinen eingeschlichen, ist es dadurch schwer sie zu durchbrechen. Schafft man es aber gute Routinen zu etablieren, braucht man daf\u00fcr keine extra Motivation mehr und man reduziert die t\u00e4gliche Entscheidungslast. Je nach Person und Schwierigkeit der Umstellung dauert es laut <a href=\"https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/full\/10.1002\/ejsp.674\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Untersuchungen<\/a> zwischen 18 und 256 Tagen, bis etwas zur Routine wird \u2013 im Durchschnitt 66 Tage.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Als ich selbst nach Routinen suchte, um ges\u00fcnder zu essen, \u00f6fter frisch zu kochen und gleichzeitig mein Gewicht zu halten, stie\u00df ich auf die \u00fcblichen Tipps aus der medizinischen Fachwelt oder Lifestyle-Gesellschaft.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die meisten sind allgemein bekannt und reichen von mediterraner Ern\u00e4hrung, f\u00fcnfmal t\u00e4glich buntem regionalen Obst und Gem\u00fcse, verschiedenen Fastenintervallen, mehr Proteinen, dem Meiden verarbeiteter Lebensmittel, dem Achten auf versteckten Zucker und Fruchtzucker sowie verschiedenen Lifestyle-Produkten von Shakes \u00fcber Nahrungserg\u00e4nzungsmittel, die l\u00e4nger satt machen oder den Stoffwechsel ankurbeln sollen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">M\u00f6glichkeiten, Tipps und spezialisierte Produkte gibt es mehr als genug. Wie findet man aber ein Konzept, das man nicht nach wenigen Wochen wieder hinwirft, sondern das langfristigen Erfolg beibeh\u00e4lt? Etwas, das Routine wird, und zwar eine, die so gut zu einem passt, dass sie einfach selbstverst\u00e4ndlich wird \u2013 so wie es f\u00fcr Arianna war?<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Schritt 1: Die ungefilterte Problemanalyse<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Was keiner der Ern\u00e4hrungs- und Di\u00e4t-Tipps beinhaltet, ist eine ehrliche Antwort darauf, was mich pers\u00f6nlich davon abh\u00e4lt, gute Ern\u00e4hrungstipps und Konzepte tats\u00e4chlich umzusetzen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Meiner Ansicht nach: Eine solche Problemanalyse, dieses genaue, ungefilterte Hinschauen und Aufschl\u00fcsseln, muss man selbst machen. Ern\u00e4hrungsberater, medizinisches Fachpersonal, Influencer, der Ehepartner, die beste Freundin oder ein KI-Chat-Bot k\u00f6nnen dabei vielleicht unterst\u00fctzen, aber eine ehrliche, individuelle Problemanalyse ist der unvermeidliche erste Schritt. Dabei sollte man versuchen so konkret wie m\u00f6glich zu sein, denn davon h\u00e4ngt ab, wie gut die anschlie\u00dfende Probleml\u00f6sung wird.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wie schon Albert Einstein gesagt haben soll:<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><blockquote>\u201eDas Problem zu erkennen ist wichtiger als die L\u00f6sung zu erkennen, denn die genaue Darstellung des Problems f\u00fchrt zur L\u00f6sung\u201c.<\/blockquote><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">F\u00fcr mich waren es beispielsweise diese drei wesentlichen Probleme, die zwischen mir und meinen Ern\u00e4hrungszielen standen:<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u00a0<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\n<ol>\n<li>Zu oft Takeout und Fertiggerichte (inklusive Geschmacksverst\u00e4rker, verstecktem Zucker und Standardportionsgr\u00f6\u00dfen, die oft gr\u00f6\u00dfer sind, als man sonst gegessen h\u00e4tte) anstatt selbst zu kochen aus Bequemlichkeit und schlechtem Zeitmanagement, getarnt als \u201ezu viel Stress und keine Zeit\u201c.<\/li>\n<li>Snacks zwischendurch (versteckte Kalorien, die nicht satt machen), um Hungerphasen zu \u00fcberbr\u00fccken oder aus eingeschlichenen schlechten Gewohnheiten.<\/li>\n<li>Zu oft auf das geschickte Marketing hineinzufallen, dass der trendige Kaffee oder Smoothie zum Mitnehmen vom beliebtesten Caf\u00e9 der Stra\u00dfe eine verdiente Belohnung in meiner Pause oder nach der Arbeit sei. Tats\u00e4chlich enthalten sie oft mehr Zucker und Kalorien als eine vollst\u00e4ndige Mahlzeit und die <a href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/vital\/trinken-sie-noch-aus-to-go-bechern-warum-sie-damit-ab-heute-aufhoeren-sollten-a5488782.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Extraportion Mikroplastik<\/a> aus dem To-go-Becher bringt mich dem Ziel, mich ges\u00fcnder zu ern\u00e4hren, auch nicht wirklich n\u00e4her.<\/li>\n<\/ol>\u00a0<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Schritt 2: Probleme tats\u00e4chlich l\u00f6sen<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Bei der Probleml\u00f6sung macht es Sinn, tats\u00e4chliche L\u00f6sungskonzepte zu finden und sich nicht selbst Schlagw\u00f6rter als L\u00f6sung zu verkaufen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wenn man beispielsweise sagt: \u201eIch will weniger Fertiggerichte essen und koche deshalb einfach \u00f6fter frisch zuhause\u201c, ist das kein Konzept, sondern nur ein Wunsch.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Hilfreicher ist es, konkrete Schritte zu definieren, die man tats\u00e4chlich umsetzen kann. Nicht nur an einem guten Tag, wenn alles nach Plan l\u00e4uft, nicht nur, wenn man motiviert ist, auch nicht n\u00e4chsten Monat, sondern sobald sie definiert sind, jeden Tag.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Probleml\u00f6sung 1: Takeout und Fertiggerichte \u00fcberfl\u00fcssig machen<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Am leichtesten zu etablieren war f\u00fcr mich eine Fr\u00fchst\u00fccksroutine, weshalb ich damit startete. Pers\u00f6nlich finde ich ein <a href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/vital\/proteine-zum-fruehstueck-die-vorteile-fuer-ihren-start-in-den-tag-a5212003.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">proteinreiches Fr\u00fchst\u00fcck<\/a> die beste Wahl, weshalb ich zwei Fr\u00fchst\u00fccksvarianten etablierte: Ich kaufe \u00fcberhaupt kein Fr\u00fchst\u00fcck mehr unterwegs, sondern nehme mir Zeit zuhause vorzubereiten:<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><ul>\n<li>Variante Eins (griechischer Joghurt mit etwas Honig, saisonalen, regionalen Fr\u00fcchten und Rosinen) oder in der kalten Jahreszeit<\/li>\n<li>Variante Zwei bestehend aus warmen Eiern, Schinken und etwas Brot<\/li>\n<\/ul><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wenn ich einen sehr fr\u00fchen Arbeitstermin habe und es zu knapp wird, um in Ruhe zuhause fr\u00fchst\u00fccken zu k\u00f6nnen, nehme ich mir in einem Glasgef\u00e4\u00df die passende Portionengr\u00f6\u00dfe mit und fr\u00fchst\u00fccke bei der ersten Gelegenheit nach dem Termin.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Da ich es auf zwei einfache Varianten beschr\u00e4nkt habe, die ich leicht einkaufen kann, und ich zus\u00e4tzlich einen Notfallplan habe, falls das Zeitmanagement mal doch wieder nicht funktioniert, war es nicht schwierig, die Routine einzuf\u00fchren und beizubehalten. Mittlerweile habe ich dabei den \u201eArianna-Zustand\u201c erreicht \u2013 selbst im Urlaub oder auf Dienstreise, egal wie gro\u00df das Fr\u00fchst\u00fccksbuffet ist, nehme ich mir trotzdem meine Fr\u00fchst\u00fccksvariante 1 oder 2, genau wie zuhause.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Die Fr\u00fchst\u00fccksroutine auf den Rest des Tages ausweiten<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">F\u00fcr das Abendessen, habe ich meine Familie mit ins Boot geholt und das gemeinsame Familienabendessen als Fixpunkt definiert, nach dem sich unser normales Arbeitsende wenn es nicht eine gro\u00dfe Ausnahme ist oder Notfall\u00fcberstunden gibt, richten muss. Da aber vor allem nach einem Arbeitstag nicht nur der Zeitfaktor, sondern auch die \u00dcberwindung der Bequemlichkeit eine Rolle spielen, haben wir zuerst ein paar Wochen mit einer Kochbox 3-mal die Woche gestartet, um die Routine zu starten.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Das hat den Vorteil, dass man alle Zutaten geliefert bekommt und man muss sie zudem mit dem mitgelieferten Rezept verkochen, bevor sie schlecht werden. Finanziell und geschmacklich lohnt es sich meiner Meinung nach nicht, aber es sorgt f\u00fcr einen schrittweisen \u00dcbergang von Fertiggerichten und Takeout und es f\u00fchlt sich nicht an wie eine riesengro\u00dfe Ver\u00e4nderung, die man dann doch nicht durchhalten kann.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Aufbauend darauf haben wir mit der Zeit Folgendes etabliert: Essensplanung und Einkauf immer f\u00fcr drei oder vier Tage durchgehend, Lieblingsgerichte, die wenig Aufwand sind, wenig Kochgeschirr ben\u00f6tigen und die wir alle, inklusive unseres kleinen Sohnes, gerne essen, werden unter der Woche ungef\u00e4hr im Zwei- bis Dreiwochentakt wiederholt. Lieblingsgerichte \u00e4ndern sich je nach Saison, aber pro Woche sind normalerweise einmal Pastagericht, einmal Suppe, einmal Fischgericht fix eingeplant. Aufw\u00e4ndigere Gerichte (alles, was mehr als 2 T\u00f6pfe oder 2 Pfannen ben\u00f6tigt oder mehr als 40 Minuten Kochzeit) oder wenn wir etwas Neues ausprobieren wollen, werden auf das Wochenende ausgelagert.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Eine Routine f\u00fcr das Mittagessen, das ich entweder alleine zuhause esse oder in der Mittagspause bei der Arbeit, die nicht immer zur gleichen Zeit m\u00f6glich ist, war schwieriger, aber nach einiger Zeit auch notwendig.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Denn eine Konsequenz dieser Probleml\u00f6sung ist: Wenn man vieles aus guten Produkten selbst macht, gew\u00f6hnt man sich nicht nur an die Qualit\u00e4t, sondern auch an den Geschmack. Fertiggerichte werden dadurch mit der Zeit immer ungenie\u00dfbarer. Takeout beginnt wie ein Kompromiss zu schmecken und der Gedanke \u201eDas h\u00e4tte ich zuhause besser und g\u00fcnstiger machen k\u00f6nnen\u201c wird ebenfalls zur Routine. Das tr\u00e4gt zwangsl\u00e4ufig dazu bei, dass diese Probleml\u00f6sung langfristig Erfolg hat.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Seit wir beispielsweise Pizza inklusive Pizzateig zuhause selbst machen, mit dem Belag, den wir am liebsten m\u00f6gen, in der genau f\u00fcr uns richtigen Randst\u00e4rke und Ofenzeit, w\u00e4re jede Fertigpizza eine Riesenentt\u00e4uschung, die Bequemlichkeit einfach nicht mehr wert ist. Was Arianna schon als junge Studentin wusste, habe ich mit der Zeit also auch gelernt.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Probleml\u00f6sung 2: Snacks \u00fcberfl\u00fcssig machen oder durch bessere Routinen ersetzen<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Als Snacks oder Essen zwischendurch z\u00e4hle ich alles, was nicht zu meinen drei Hauptmahlzeiten geh\u00f6rt. Ein Proteinriegel hier, ein paar N\u00fcsse dort, ein St\u00fcck Kuchen zur Kaffeepause, Chips vorm Fernseher oder w\u00e4hrend man am Laptop arbeitet, summieren sich kalorientechnisch oft unbemerkt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Ein theoretisches Rechenbeispiel: Der Kalorienbedarf einer Frau meines Alters, moderat aktiv mit B\u00fcrojob und einem Normalgewicht von 56 Kilogramm, liegt ungef\u00e4hr zwischen 1750 bis 1950 kcal pro Tag. Wenn ich \u00fcber den Tag verteilt einen Proteinriegel, eine Handvoll N\u00fcsse und eine halbe Packung Chips essen w\u00fcrde, w\u00e4ren dies bereits ungef\u00e4hr 900 kcal. Das w\u00e4re die H\u00e4lfte meines Tagesbedarfs \u2013 ohne dass ich eine einzige richtige Mahlzeit gehabt h\u00e4tte.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Es ist schwer, sich das Essen zwischendurch abzugew\u00f6hnen, wenn es schon zur Gewohnheit geworden ist. Aber so wie in meinem Fall: Durch das Einf\u00fchren einer guten Fr\u00fchst\u00fccksroutine wurden alle Snacks bis zum Mittagessen automatisch unn\u00f6tig, da ich mich gut ges\u00e4ttigt f\u00fchlte und dadurch ein Hei\u00dfhunger auf einen Snack zwischendurch gar nicht mehr aufkam.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Um die Gewohnheit, Chips zu essen, w\u00e4hrend ich abends noch am Laptop Dinge erledigte oder mir etwas anschaute, habe ich zu einem kleinen Trick gegriffen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">N\u00e4mlich die ungesunde Routine zu durchbrechen, indem ich sie gezielt durch eine bessere ersetzte: Noch bevor ich zum Laptop ging und an die Chips denken konnte, habe ich begonnen, mir einen Kr\u00e4utertee zuzubereiten, der geschmacklich \u00fcberhaupt nicht zu meinen Lieblingschips passte. Wenn ich mich schlie\u00dflich hinsetzte, war der Tee schon bereit und nach ein paar Schlucken hatte sich der Wunsch nach Chips von selbst erledigt. Mittlerweile ist der Tee zu meiner Routine geworden, an die mein Gehirn denkt, wenn ich mich abends noch an den Laptop setze.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Probleml\u00f6sung 3: Wie zu Omas Zeiten statt Instagram-Trends<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Trendige Kaffees zum Mitnehmen, Smoothies oder andere sogenannte Lifestyle-Getr\u00e4nke sind allgegenw\u00e4rtig.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">F\u00fcr mich war es lange Zeit normal, mir in der Pause einen solchen Kaffee oder einen Smoothie zum Mitnehmen zu holen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">In Wahrheit sind sie teuer, kalorienreich und zuckerhaltig, f\u00fchlen sich dank gutem Marketing jedoch oft wie eine Belohnung an, die einem das Gef\u00fchl gibt, im Trend zu sein.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Sobald ich diese Erkenntnis wirklich verinnerlicht hatte, wurde es leichter, die schlechte Gewohnheit loszulassen. Mein Mann und ich investierten ein bisschen Zeit in unsere Kaffeemaschine zuhause \u2013 optimierten den Mahlgrad und fanden den Bohnenkaffee mit dem f\u00fcr uns optimalen Geschmack und der optimalen St\u00e4rke. Dann begann ich, mir konsequent meinen eigenen Kaffee von zu Hause mitzunehmen \u2013 schwarz, mit einem kleinen Schuss <a href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/vital\/a1-oder-a2-milch-hier-ist-der-wichtige-unterschied-a5491818.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">A2-Vollmilch vom Hofladen in meiner N\u00e4he<\/a>, ohne versteckten Zucker, ohne Sirupzus\u00e4tze \u2013 in einem Edelstahlbecher ohne Mikroplastik.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Zum Vergleich: Ein solcher Kaffee (250 ml mit ungef\u00e4hr 30 ml Vollmilch) hat 20 kcal. Ein Pumpkin-Spice-Latte, der mit der bald kommenden Herbstsaison wieder zum Trend wird, hat in der normalen Gr\u00f6\u00dfe ungef\u00e4hr 300 kcal, also 15-mal so viel. Ein klassischer gro\u00dfer Cappuccino hat immer noch ungef\u00e4hr 120 kcal.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">F\u00fcr eine Nachmittagserfrischung in der Arbeitspause im Sommer habe ich Smoothies durch \u2013 wie zu Omas Zeiten \u2013 meist einen geriebenen Apfel mit Karotte und etwas Orangensaft ersetzt. In geriebener Form<span style=\"margin:0px;padding:0px\">\u00a0haben sie nicht nur mehr Ballaststoffe als ein gemixter Saft, was zu einem\u00a0<a href=\"https:\/\/pmc.ncbi.nlm.nih.gov\/articles\/PMC9657402\/?utm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">langsameren Anstieg des Blutzuckerspiegels<\/a> f\u00fchrt, sondern dieser Snack erinnert mich auch an die Sommerferien in meiner Kindheit bei Oma. Wenn eine Routine gute Erinnerungen hervorruft, ist es noch einfacher, sie zu etablieren.<\/span>\n<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Fazit und Motivation<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Viele Ern\u00e4hrungskonzepte und Di\u00e4ten funktionieren, um sich gesund zu ern\u00e4hren, Gewicht zu verlieren oder sein Idealgewicht zu halten, aber es ist oft schwierig, sie in den Alltag zu integrieren und \u00fcber Jahre hinweg beizubehalten. Pers\u00f6nliche Routinen, die man gezielt f\u00fcr den eigenen Alltag optimiert, f\u00fchlen sich nicht wie Verzicht an und ben\u00f6tigen, nachdem sie einmal etabliert sind, keine extra Motivation. Dadurch k\u00f6nnen sie nicht nur das ganze Jahr, sondern \u00fcber viele Jahre hinweg Erfolg haben.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Ein letzter Vorteil: Gute Routinen verzeihen auch gelegentliche Ausrei\u00dfer. Ein \u00fcppiges Weihnachtsessen, die extra Portion Eis im Urlaub oder der eine Pumpkin-Spice-Latte, den man sich zur Begr\u00fc\u00dfung der Herbstsaison g\u00f6nnt, k\u00f6nnen guten Routinen, die man an den restlichen Tagen des Jahres lebt, nichts anhaben.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Auch wenn man gelegentlich nach dem Urlaub oder nach der Weihnachtszeit das eine oder andere Kilo mehr auf die Waage bringt, kann sich das Gewicht durch eine gute Routine innerhalb kurzer Zeit wieder regulieren. Ich bin selbst nach einer gro\u00dfen Gewichtszunahme \u2013 17 Kilogramm in der Schwangerschaft \u2013 ungef\u00e4hr ein Jahr sp\u00e4ter wieder exakt bei meinem Ursprungsgewicht gelandet \u2013 ohne Di\u00e4t, ohne zus\u00e4tzlichen Sport, ohne Tricks \u2013 einfach nur durch diese Routinen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\n<em>Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Gesundheitsfragen wenden Sie <\/em><em>sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker. <\/em>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":42374,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[7737,7198,7260],"tags":[12057,14254],"news-destination":[],"news-source":[7],"ta_other":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42373"}],"collection":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=42373"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42373\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":42392,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42373\/revisions\/42392"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/42374"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=42373"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=42373"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=42373"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=42373"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=42373"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=42373"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}