{"id":41334,"date":"2026-08-27T17:40:22","date_gmt":"2026-08-27T16:40:22","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=41334"},"modified":"2026-08-27T17:40:22","modified_gmt":"2026-08-27T16:40:22","slug":"hype-oder-heilung-modernas-hautkrebs-impfung-im-faktencheck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/08\/27\/hype-oder-heilung-modernas-hautkrebs-impfung-im-faktencheck\/","title":{"rendered":"Hype oder Heilung? Modernas Hautkrebs-Impfung im Faktencheck"},"content":{"rendered":"<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><hr><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">In K\u00fcrze:<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><ul>\n<li>Die US-Pharmaunternehmen Moderna und Merck (hierzulande MSD) verk\u00fcndeten in der vergangenen Woche einen Durchbruch mit einem <strong>Impfstoff gegen schwarzen Hautkrebs<\/strong>.<\/li>\n<li>Zahlreiche Medien griffen die Pressemitteilung auf und ziehen in ihren Berichten <strong>Parallelen zu\u00a0Corona-Impfstoffen<\/strong> oder legen sie nah. Der Vergleich hinkt:<\/li>\n<li>Es handelt sich zwar um eine <strong>mRNA-basierte<\/strong>, aber <strong>individuelle und adjuvante Krebstherapie<\/strong>, die Patienten <strong>zus\u00e4tzlich nach der operativen Tumorentfernung<\/strong> erhalten.<\/li>\n<li>Zudem handelt es sich um <strong>Zwischenergebnisse einer nicht abgeschlossenen Studie<\/strong> mit methodischen Schwachpunkten.<\/li>\n<li>Die <strong>Daten sind nicht \u00f6ffentlich<\/strong>. Bisherige Informationen <strong>lassen Fragen offen<\/strong>. Epoch Times versucht, diese zu beantworten.<\/li>\n<\/ul><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><hr><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u00a0<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eBedeutender Meilenstein\u201c, \u201emedizinischer Durchbruch\u201c und \u201eHoffnung f\u00fcr Krebspatienten\u201c. So \u00fcberschrieben zahlreiche Meiden in der vergangenen Woche eine Mitteilung der US-amerikanischen Pharmaunternehmen Moderna und Merck Sharp &#038; Dohme (MSD). Die beiden Unternehmen selbst sprachen erheblich unspektakul\u00e4rer von der Erreichung der \u201eEndpunkte \u201arezidivfreies \u00dcberleben\u2018 (RFS) und \u201a\u00dcberleben ohne Fernmetastasen\u2018 (DMFS) bei Patienten mit vollst\u00e4ndig reseziertem Melanom im Stadium IIB\u2013IV\u201c.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Ein gemeinsamer Nenner l\u00e4sst sich dennoch finden. Unter der \u00dcberschrift \u201eModerna und Merck melden positive Testergebnisse f\u00fcr mRNA-Impfstoff gegen schwarzen Hautkrebs\u201c <a href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/politik\/ausland\/moderna-und-merck-melden-positive-testergebnisse-fuer-mrna-impfstoff-gegen-schwarzen-hautkrebs-a5586265.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">berichtete<\/a> auch Epoch Times. Warum diese ersten Meldungen, einschlie\u00dflich unserer, unvollst\u00e4ndig und vielfach irref\u00fchrend sind, lesen Sie im Folgenden. Au\u00dferdem versuchen wir, herauszufinden, was die verf\u00fcgbaren Daten wirklich sagen, welche Fragen noch offen sind, und warum einige offen bleiben werden.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Der \u201emedizinische Meilenstein\u201c im \u00dcberblick<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Am 19. August verk\u00fcndeten die Unternehmen einen m\u00f6glichen Durchbruch bei fortgeschrittenen schwarzen Hautkrebs. In einer Studie mit \u00fcber 1.100 Patienten verringerte ein mRNA-Impfstoff R\u00fcckf\u00e4lle und Metastasen. \u201eDies ist die erste Bekanntgabe von positiven Phase-3-Ergebnissen f\u00fcr eine mRNA-basierte Krebstherapie\u201c, hie\u00df es in der gemeinsamen <a href=\"https:\/\/news.modernatx.com\/merck-and-moderna-announce-phase-3-interpath-001-trial-of-intismeran-plus-keytruda-met-endpoints-of-rfs-and-dmfs-in-melanoma\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mitteilung<\/a>. Diese Art individueller Medizin wird seit mindestens zwei Jahrzehnten erforscht.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Ganz kurz und einfach zusammengefasst: Anhand individueller Mutationen im Tumor des jeweiligen Patienten werden Sequenzen, in diesem Fall, f\u00fcr bis zu 34 Neoantigene ausgew\u00e4hlt. Anhand dieser entsteht eine individualisierte mRNA-Formulierung, die der Patient erh\u00e4lt. Die k\u00f6rpereigenen Zellen sollen diese mRNA dann ablesen und entsprechenden Tumor-Antigene produzieren. Dadurch sollen Immunzellen, haupts\u00e4chlich sogenannte <a href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/vital\/vitalitaet\/geheimnis-der-superhundertjaehrigen-110-und-aelter-japan-langlebigkeit-a5586603.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">T-Zellen<\/a>, speziell\u00a0gegen Zellen mit diesen Tumormerkmalen aktiviert werden. So soll das Immunsystem eine erneute Ausbreitung des Krebses rechtzeitig erkennen.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/politik\/ausland\/moderna-und-merck-melden-positive-testergebnisse-fuer-mrna-impfstoff-gegen-schwarzen-hautkrebs-a5586265.html\"><h4 class=\"heading-4\">Moderna und Merck melden positive Testergebnisse f\u00fcr mRNA-Impfstoff gegen schwarzen Hautkrebs<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/politik\/ausland\/moderna-und-merck-melden-positive-testergebnisse-fuer-mrna-impfstoff-gegen-schwarzen-hautkrebs-a5586265.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Moderna und Merck melden positive Testergebnisse f\u00fcr mRNA-Impfstoff gegen schwarzen Hautkrebs\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/dts_image_15488_ccjmiphrjn_252_1600_1067_-420x280.635f015f7370ab5d6764f8d3eee4510e.webp\" class=\"wp-image-41350\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/dts_image_15488_ccjmiphrjn_252_1600_1067_-420x280.635f015f7370ab5d6764f8d3eee4510e.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/dts_image_15488_ccjmiphrjn_252_1600_1067_-420x280.635f015f7370ab5d6764f8d3eee4510e-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eIntismeran Autogene\u201c in Kombination mit Pembrolizumab \u2013 ein Immuntherapeutikum und die derzeitige Standardtherapie bei schwarzem Hautkrebs \u2013 verhindere das Wiederauftreten von Melanomen und die Ausbreitung des Krebses auf andere Organe, erkl\u00e4rten die US-Unternehmen anhand vorl\u00e4ufiger Ergebnisse. Studienleiterin Georgina Long konkretisierte: Die Kombination \u201ehat das Potenzial, ein neues Behandlungsparadigma in der adjuvanten Melanomtherapie zu etablieren und dazu beizutragen, dass Patienten l\u00e4nger krebsfrei bleiben.\u201c<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Professorin der Universit\u00e4t Sydney und medizinische Direktorin des Melanoma Institute Australia sprach in diesem Zusammenhang au\u00dferdem von einem \u201eMeilenstein in der adjuvanten Behandlung\u201c von schwarzem Hautkrebs.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Endg\u00fcltige Daten aus der Studie sind bislang nicht einmal in Fachkreisen bekannt. Die Vorstellung soll nach Angabe der Unternehmen auf einer bevorstehenden internationalen Konferenz erfolgen. Zugleich sollen sie als Grundlage f\u00fcr die Zulassung dienen. Einen konkreten Zeitplan nennt die urspr\u00fcngliche Mitteilung nicht. In weiterf\u00fchrenden Berichten ist davon die Rede, das eine Zulassung aufgrund einer Einstufung als \u201etherapeutischen Durchbruch\u201c bis 2027 m\u00f6glich w\u00e4re, sowohl in den USA als auch in Europa.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Was Moderna und MSD wirklich ver\u00f6ffentlichten<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Eine Impfung gegen Krebs klingt nach einem Heilmittel gegen eine der Volkskrankheiten unserer modernen Zeit \u2013 und w\u00e4re es auch. Davon ist allerdings allenfalls in der Presse die Rede. Tats\u00e4chlich beschr\u00e4nkt sich die Anwendung auf eine kleine Gruppe. Weder alle Menschen, noch alle Krebspatienten und noch nicht einmal alle Menschen oder Patienten mit Hautkrebs kommen f\u00fcr die Behandlung mit Intismeran Autogene infrage.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Pressemitteilung bezieht sich ausdr\u00fccklich auf Menschen mit schwarzem Hautkrebs im Stadium IIb, III oder IV, also jene mit fortgeschrittenen Melanomen. Zudem m\u00fcssen diese bereits operativ entfernt worden sein. Erst dann, und zus\u00e4tzlich zu bereits etablierten Folgetherapien, k\u00f6nne k\u00fcnftig eine Behandlung mit dem neuartigen Mittel erfolgen. Im Rahmen der <a href=\"https:\/\/clinicaltrials.gov\/study\/NCT05933577\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Phase-III-Studie<\/a> werden 1.137 Personen ber\u00fccksichtigt. Zwei Drittel der Patienten erhielten nach der OP die neue Therapie in Kombination mit Pembrolizumab, die anderen ausschlie\u00dflich letzteres.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Zahlreiche Berichte sprechen zudem von einer Studiendauer von einem Jahr und suggerieren einen erfolgreichen Abschluss der Untersuchungen. Moderna spricht hingegen von einer \u201evorab festgelegten Zwischenanalyse\u201c.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Studie ist nicht beendet und l\u00e4uft <a href=\"https:\/\/clinicaltrials.gov\/study\/NCT05933577?tab=results\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bis zum Jahr 2030<\/a>. Alle angegebenen Werte beziehen sich somit auf einen relativ kurzen Zeitraum und wurden zu einem Zeitpunkt ermittelt, der erheblich unter den \u201eungef\u00e4hr bis zu 74 Monaten\u201c oder mehr <a href=\"https:\/\/clinicaltrials.gov\/study\/NCT05933577#study-plan\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beobachtungszeit<\/a> liegt. Gleichzeitig sagen R\u00fcckf\u00e4lle und Ausbreitung nichts \u00fcber das Befinden und das mittel- oder langfristige \u00dcberleben der Patienten aus.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Individuelle Behandlung nach erfolgter OP<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Auch die von Studienleiterin Long angesprochene \u201ekrebsfreie Zeit\u201c muss dahingehend verstanden werden, dass Patienten rezidiv-frei \u2013 also ohne R\u00fcckfall \u2013 bleiben, nicht, dass sie keinen Krebs hatten. Dies ist sogar eine Voraussetzung der Behandlung, denn Intismeran kodiert bestimmte Marker der patientenspezifischen Tumore in mRNA, mit dem Ziel, dass der K\u00f6rper gezielte Antik\u00f6rper produziert.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Dieses Prinzip \u00e4hnelt den bei Covid-19 angewendeten Wirkstoffen, die das Spike-Protein in mRNA kodierten. Unterscheidet sich jedoch dahingehend grunds\u00e4tzlich, dass die verwendeten Marker individuell auf den Tumor des jeweiligen Patienten statt auf allgemeine Merkmale eines Virus angepasst sind. Jeder Patient bekommt also einen eigenen, speziell abgestimmten Wirkstoff.<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"\" loading=\"lazy\" width=\"700\" height=\"271\" data-nimg=\"1\" class=\"size-image_700_x wp-image-5591303 mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/mrna-krebstherapie_iStock-2235769923-700x271.d6361e0a6b259619d4c679d7e7440d83.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">Schematische Erstellung der individualisierten Hautkrebsimpfung.<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: ts\/Epoch Times nach ttsz\/iSTock<\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Dies erlaubt prinzipiell die \u00dcbertragung der Behandlungsmethodik auf andere Krebsarten, wie sie von Moderna und MSD ins Gespr\u00e4ch gebracht wurde. Die \u00dcbertragbarkeit der Ergebnisse ist jedoch ungewiss. Zum jetzigen Zeitpunkt sind Machbarkeit und Wirksamkeit derartiger Ans\u00e4tze aufgrund mangelnder Studie unbekannt.\u00a0Eine vorsorgliche Immunisierung f\u00fcr einen Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung ist nicht Gegenstand der aktuellen Forschung.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Damit geht es weder aktuell noch in naher Zukunft um eine klassische \u201eVorsorge\u201c-Impfung, die gesunden Menschen gegeben wird. Stattdessen handelt es sich um eine speziell an den Tumor angepasste mRNA-Immuntherapie nach einer Hautkrebsdiagnose und erfolgter OP. Wir sprechen also von Menschen mit einer schweren Erkrankung und, vor allem wenn sie jung sind, mit einem relativ hohen Risiko eines R\u00fcckfalls, mit dem Ziel, dass sie nach OP und gegebenenfalls Chemo, l\u00e4nger krebsfrei bleiben oder im besten Fall der Krebs gar nicht wiederkommt.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Kein Impfstoff, sondern eine Therapie<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Daraus ergibt sich ein weiterer Widerspruch, der in nahezu allen Medienberichten bewusst oder unbewusst Einzug erhalten hat. Ein Impfstoff sch\u00fctzt der Definition nach vor eine Krankheit. So schreibt das f\u00fcr Arzneimittelsicherheit zust\u00e4ndige <a href=\"https:\/\/www.pei.de\/DE\/arzneimittel\/impfstoffe\/impfstoffe-node.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Paul-Ehrlich-Institut<\/a> (PEI): \u201e(Prophylaktische) Impfstoffe sind Arzneimittel, die das Immunsystem zum Schutz vor Infektionskrankheiten aktivieren.\u201c<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (vfa) wird konkreter. Auch hier sch\u00fctzen Impfstoffe \u201evor Infektionskrankheiten, indem sie das Immunsystem zur Herstellung von Antik\u00f6rpern und Vermehrung bestimmter Immunzellen anregen.\u201c Zugleich seien Impfstoffe \u201emit die wichtigsten Mittel zur Pr\u00e4vention gegen Krankheiten.\u201c<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/vital\/vitalitaet\/studie-aus-japan-warum-werden-manche-menschen-110-jahre-und-mehr-a5586603.html\"><h4 class=\"heading-4\">Studie aus Japan: Warum werden manche Menschen 110 Jahre und mehr<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/vital\/vitalitaet\/studie-aus-japan-warum-werden-manche-menschen-110-jahre-und-mehr-a5586603.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Studie aus Japan: Warum werden manche Menschen 110 Jahre und mehr\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/iStock-2046296758-420x280.ecf98a957d2b599df13229ea6118cd97.webp\" class=\"wp-image-41352\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/iStock-2046296758-420x280.ecf98a957d2b599df13229ea6118cd97.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/iStock-2046296758-420x280.ecf98a957d2b599df13229ea6118cd97-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Krebs, egal welcher Form, ist seinerseits <a href=\"https:\/\/www.krebsinformationsdienst.de\/krebs-vorbeugen\/unbewiesene-risikofaktoren\/ansteckung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">nicht ansteckend<\/a> und beruht nur im seltensten Fall auf einer Infektion, etwa mit Humanen Papillomviren (HPV) \u2013 hiergegen existiert ein <a href=\"https:\/\/www.pei.de\/DE\/newsroom\/hp-meldungen\/2024\/240301-welt-hpv-tag-impfung-vorbeugung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">eigener Impfstoff<\/a>. Unterschieden werden muss zudem, dass Intismeran erst nach erfolgter Krebs-OP Anwendung findet, sprich, nachdem der Patient chirurgisch behandelt wurde. Das Pr\u00e4parat soll vor einem R\u00fcckfall sch\u00fctzen, kann aber die Krankheit nicht an erster Stelle verhindern. Der Begriff \u201eImpfstoff\u201c kann in diesem Zusammenhang zu Missverst\u00e4ndnissen f\u00fchren. Einer Verwendung zugunsten der besseren Verst\u00e4ndlichkeit steht das nicht im Wege, erfordert aber eine Konkretisierung, die in den wenigsten Presseberichten erfolgt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Moderna und MSD selbst sprechen in ihrer Meldung nicht von einem Impfstoff oder Vakzin. Letzterer Begriff taucht in der Meldung exakt zweimal auf: jeweils im Kontext der Kurzbeschreibungen beider Unternehmen.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Bekannte Wirkungen und Nebenwirkungen<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Was wir kennen, sind Daten aus der <a href=\"https:\/\/clinicaltrials.gov\/study\/NCT03897881\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Phase-II-Studie<\/a> begonnen im Jahr 2019. Beendet ist sie ebenfalls noch nicht. Die Nachbeobachtung der rund 150 Teilnehmer, von denen wiederum zwei Drittel die Kombitherapie erhielten, soll bis 2032 dauern. Anfang Juni 2026 ver\u00f6ffentlichten <a href=\"https:\/\/ascopubs.org\/doi\/10.1200\/JCO-26-00835\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zwischenergebnisse<\/a> umfassen einen F\u00fcnfjahreszeitraum.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Dr. Kay Klapproth hebt gegen\u00fcber Epoch Times zwei Punkte hervor:<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eModerna hat darin gezeigt, dass Intismeran neoantigenspezifische T-Zell-Klone erzeugen beziehungsweise bereits vorhandene Klone expandieren kann. Gleichzeitig zeigt die Phase-II-Studie einen Vorteil beim rezidivfreien \u00dcberleben. Nach vier Jahren waren etwa 72 Prozent der Patienten unter Intismeran plus Pembrolizumab rezidivfrei, gegen\u00fcber rund 49 Prozent unter Pembrolizumab allein. Das entspricht einer absoluten Differenz von etwa 23 Prozentpunkten.\u201c<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Entgegen den j\u00fcngsten Behauptungen von Moderna ist damit zwar eine Verbesserung feststellbar, aber von der absoluten Formulierung \u201everhindert das Wiederauftreten\u201c sind wir weit entfernt, stellt der nicht an der Studie beteiligte, deutsche Immunologe fest. Er hat lange Zeit in der Krebsforschung gearbeitet und sich unter anderem mit Immuntherapien besch\u00e4ftigt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Und noch etwas wird aus den bisherigen <a href=\"https:\/\/ascopubs.org\/action\/downloadSupplement?doi=10.1200%2FJCO-26-00835&#038;file=DS_JCO-26-00835.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Daten<\/a> deutlich: Ausnahmslos alle Teilnehmer, die Intismeran erhielten, hatten Nebenwirkungen. In der Kontrollgruppe hatten \u201enur\u201c 94 Prozent Nebenwirkungen. Ernste Nebenwirkungen hielten sich mit rund 19 zu 24 Prozent ebenfalls nahezu die Waage. In beiden Gruppen f\u00fchrten die Nebenwirkungen zudem in rund 45 Prozent der F\u00e4lle zu einer \u201eVerz\u00f6gerung, Unterbrechung oder Absetzung\u201c der Behandlung und in einem Fall in der Intismeran-Gruppe sogar zum Tod. Der Patient starb den Angaben zufolge an einer Sepsis im Rahmen einer Nebenwirkung einer Pembrolizumab-Gabe.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">All dies muss jedoch im Kontext einer Krankheit mit beschr\u00e4nkten \u00dcberlebenschancen und Behandlungen mit erheblichen Nebenwirkungen \u2013 Stichwort Chemotherapie \u2013 betrachtet werden.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">L\u00e4sst sich die Wirkung \u00fcberhaupt ermitteln?<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Daneben gibt es eine Reihe offener Fragen, oder wie Dr. Klapproth es formulierte: \u201eImmunaktivierung ist nicht das Gleiche wie klinische Wirksamkeit \u2013 und der Nachweis einer Immunantwort beweist noch nicht den Wirkmechanismus.\u201c Sprich, \u201ewas nicht gezeigt wurde, ist, dass beide Beobachtungen kausal zusammenh\u00e4ngen.\u201c Der zentrale Kritik- und Schwachpunkt bestehe darin, dass die verwendete mRNA\/LNP-Plattform selbst immunologisch aktiv ist:<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eIonisierbare Lipid-Nanopartikel k\u00f6nnen das angeborene Immunsystem stimulieren, das ist oft gezeigt worden\u201c, erkl\u00e4rte Dr. Klapproth. \u201eGleichzeitig wissen wir aus der Tumorimmunologie, dass eine Aktivierung angeborener Immunmechanismen die Antitumorwirkung einer PD-1\/PDL1-Blockade [Anm. d. Red.: das Ziel der Standardtherapie] erheblich verst\u00e4rken kann.\u201c Konkret <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/36319717\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">belegt<\/a> hat dies T\u00fcbinger Unternehmen CureVac bereits im Jahr 2022 mit einer mRNA, die nicht tumorspezifisch ist, die aber durch Immunaktivierung antitumoral gewirkt hat.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Damit existiert eine plausible alternative Erkl\u00e4rung f\u00fcr den beobachteten Effekt: Das Tr\u00e4gersystem der mRNA aktiviert das angeborene Immunsystem, auch ohne tumorspezifische Neoantigene. Gerade im Kontext einer PD-1\/PDL1-Blokade gen\u00fcge dies laut Dr. Klapproth, um einen gewissen positiven Effekt hervorzurufen. \u201eWie gro\u00df der unspezifische Effekt ist und welchen Anteil an der klinischen Wirkung tats\u00e4chlich die individuell ausgew\u00e4hlten Neoantigene haben, wissen wir aber nicht, weil diese Experimente fehlen.\u201c<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Ferner werde Intismeran plus Pembrolizumab mit Pembrolizumab plus einem nicht-immunogenen Placebo verglichen. \u201eDamit kann man zwar zeigen, dass das Gesamtpr\u00e4parat einen Effekt hat. Man kann aber nicht zeigen, welcher Anteil dieses Effekts auf dem Konzept der tumorspezifische Information beruht.\u201c<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Offene Fragen und methodische Schw\u00e4chen<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Ungew\u00f6hnlich erscheint dem Immunologen die intensive wiederholte Gabe die der mRNA-Pr\u00e4parate. Moderna und Merck sprechen davon, dass ein Milligramm mRNA alle drei Wochen bis zu neunmal verabreicht wird. Man setzt das Immunsystem also innerhalb weniger Monate wiederholt demselben Reiz aus, wobei die erste Injektion konsequenterweise nicht auf dasselbe Ausgangssystem trifft wie die neunte. Was zwischen Dosis eins und neun passiert, bleibt ungewiss.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Ein weiteres grunds\u00e4tzliches Problem wurde 2023 in \u201eNature\u201c beschrieben: das fehlerhafte Ablesen von mRNA-Bausteinen. <a href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/vital\/bisher-erkannte-ablesefehler-bei-mrna-impfstoffen-erst-der-anfang-a4518154.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Epoch Times berichtete<\/a>.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/vital\/bisher-erkannte-ablesefehler-bei-mrna-impfstoffen-erst-der-anfang-a4518154.html\"><h4 class=\"heading-4\">Bisher erkannte Ablesefehler bei mRNA-Impfstoffen erst der Anfang<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/vital\/bisher-erkannte-ablesefehler-bei-mrna-impfstoffen-erst-der-anfang-a4518154.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Bisher erkannte Ablesefehler bei mRNA-Impfstoffen erst der Anfang\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/iStock-1294826169-420x280.54cf1dd9cbd74f478591d9cdc2214275.webp\" class=\"wp-image-41353\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/iStock-1294826169-420x280.54cf1dd9cbd74f478591d9cdc2214275.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/iStock-1294826169-420x280.54cf1dd9cbd74f478591d9cdc2214275-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Auch in Intismeran gibt es modifizierte Basen, die sogenannte ribosomale Leserasterverschiebungen verursachen. Dadurch k\u00f6nnen nicht beabsichtigte Peptide entstehen und diese auch unerw\u00fcnschte T-Zell-Antworten ausl\u00f6sen. Das Problem wird nach Wissen von Dr. Klapproth von Moderna nicht adressiert. Gerade bei einem individualisierten Pr\u00e4parat w\u00e4re das aber relevant: Nicht nur die gew\u00fcnschten Neoantigene sind individuell, sondern potentiell auch unbeabsichtigte immunogene Produkte.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Durch die k\u00fcnstliche Verkettung unterschiedlicher Epitope, jenem Teil der Antigene, die das Immunsystem sp\u00e4ter erkennen soll, k\u00f6nnen zudem auch den Verbindungsstellen zwischen den einzelnen Epitopen neue, sogenannte Junction-Peptide, entstehen. Diese k\u00f6nnten ebenfalls einen Einfluss auf die Immunantwort haben, positiv als auch negativ. M\u00f6gliche Autoimmunreaktionen w\u00e4ren aufgrund der individuellen Formulierung wiederum h\u00f6chst individuell und k\u00f6nnen daher praktisch kaum in Experimenten kontrolliert werden.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Fazit<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Schwarzer Hautkrebs, auch als Malignes Melanom bekannt, ist eine der gef\u00e4hrlichsten Formen von Hautkrebs. Im Jahr 2022 wurden weltweit mehr als 330.000 neue F\u00e4lle diagnostiziert. In Deutschland sind es <a href=\"https:\/\/www.medizin.uni-tuebingen.de\/de\/hautkrebs-melanom\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">laut<\/a> Uniklinik T\u00fcbingen rund 21.000 j\u00e4hrlich, wobei immer mehr junge Menschen betroffen seien. Rund 3.000 Menschen sterben j\u00e4hrlich daran.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Vor diesem Hintergrund ist eine Verbesserung der Behandlung w\u00fcnschenswert. Einen (kleinen) Erfolg beim Melanom als Beweis daf\u00fcr anzusehen, dass \u201emRNA-Impfstoffe gegen Krebs funktionieren\u201c, ist aber \u00fcbertrieben.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Bisher sind weder abschlie\u00dfende Daten aus Phase-II-Studien noch Zwischenergebnisse der Phase-III-Studie verf\u00fcgbar. Wom\u00f6glich bleibt der Effekt eines vermeintlichen Impfstoffs auch nach deren Ver\u00f6ffentlichung unbekannt oder muss hinterfragt werden. Obwohl es das Konzept prinzipiell erm\u00f6glicht, ist au\u00dferdem ungewiss, inwieweit sich die Ergebnisse auf andere Krebsarten \u00fcbertragen lassen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Von einer m\u00f6glichen Zulassung sind wir auch aufgrund fehlender Daten mindestens ein Jahr entfernt. Wie hoch anschlie\u00dfend die Kosten f\u00fcr eine Behandlung sind, bleibt offen. Die <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/news\/forscher-melden-erfolg-bei-krebsimpfung-zahlen-wecken-zweifel_5f781bc0-ab5e-413d-8864-8e966e10ddc9.html#:~:text=Preise%20von%20%C3%BCber%20300%2E000%20Euro%20pro%20Patient\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rede<\/a> ist von mehreren Hunderttausend Dollar pro Patient.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Demgegen\u00fcber stehen schon jetzt messbare Effekte \u2013 an der B\u00f6rse. Unterschiedliche Quellen sprechen von kurzfristigen Kursgewinnen von bis \u00fcber 150 Prozent bei Moderna, sodass der B\u00f6rsenwert des Unternehmens am Mittwoch um etwa 30 Milliarden US-Dollar <a href=\"https:\/\/www.breakingviews.com\/columns\/breaking-view\/moderna-30-bln-gain-implies-many-cancer-successes-2026-08-19\/?utm_source=reuters.com&#038;utm_medium=referral\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zulegte<\/a>. Die Papiere von Merck\/MSD legten Mitte vergangener Woche ihrerseits etwa zehn Prozent zu. M\u00f6gliche Ums\u00e4tze mit dem neuen Krebsmittel liegen Sch\u00e4tzungen zufolge zwischen drei und 13 Milliarden Dollar j\u00e4hrlich.<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":41335,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[7737,7198,7260,7726],"tags":[4581,3417,1359,863,12229,3033,3896,13985,13986,13987,13988,13989,13990,13991,1174,13992,7146,13993,4877,1499,13994,13995,11703,13996,13997,13998,1315,13999,14000,14001,14002],"news-destination":[],"news-source":[7],"ta_other":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41334"}],"collection":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=41334"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41334\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":41354,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41334\/revisions\/41354"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/41335"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=41334"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=41334"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=41334"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=41334"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=41334"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=41334"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}