{"id":3692,"date":"2026-05-16T15:06:04","date_gmt":"2026-05-16T14:06:04","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=3692"},"modified":"2026-05-16T15:06:04","modified_gmt":"2026-05-16T14:06:04","slug":"inside-kuba-die-tochter-des-revolutionars-fidel-castro-berichtet-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/05\/16\/inside-kuba-die-tochter-des-revolutionars-fidel-castro-berichtet-1\/","title":{"rendered":"Inside Kuba: Die Tochter des Revolution\u00e4rs Fidel Castro berichtet (1)"},"content":{"rendered":"<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Kuba ist f\u00fcr ein so kleines Land bemerkenswert. Es hat die Herzen, Hoffnungen und Tr\u00e4ume vieler Menschen gepr\u00e4gt. Am Vorabend von Fidel Castros kommunistischer Revolution 1959 war Kuba noch eine der fortschrittlichsten Volkswirtschaften Lateinamerikas. Havanna war ein kosmopolitisches Zentrum. Der Wohlstand verschwand und die Menschen lebten fortan in Armut. Seither haben die Menschen in Kuba viel gelitten. Darunter auch Fidel Castros eigene Tochter, Alina Fern\u00e1ndez, eine Tochter, die er niemals \u00f6ffentlich anerkannte. Epoch Times sprach exklusiv mit Alina Fern\u00e1ndez und bekamen ganz spezielle Einblicke.<\/div>\n<div class=\"mb-5\"><h5><strong>Alina, es ist uns eine gro\u00dfe Freude, Sie heute bei uns zu haben. Vielen Dank, dass Sie gekommen sind.<\/strong><\/h5><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Freude ist ganz meinerseits.<\/div>\n<div class=\"mb-5\">\n<h2>Das Geheimnis der haarigen Puppe<\/h2>\n<h5><strong>K\u00f6nnen Sie sich an den allerersten Moment erinnern, als Sie Fidel Castro trafen?<\/strong><\/h5>\n<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Ich erinnere mich an das erste Mal, als ich Fidel Castro traf. Ich muss etwa drei Jahre alt gewesen sein. Er gab mir eine Puppe, die aussah, wie er selbst. Das war irgendwie bizarr. Es war eine Babypuppe mit Haaren im Gesicht. Also fing ich an, sie herauszuziehen. Das ist meine erste Erinnerung an ihn. Seit Fidel Castro 1959 die Macht \u00fcbernahm, sah alles aus wie Fidel Castro. Sogar die Gesellschaft, die er aufbaute. Castro war st\u00e4ndig im Fernsehen. Seine erste Rede beim Triumph der Revolution dauerte sieben Stunden und wurde \u201eSiegesrede\u201c genannt. Und danach sprach er normalerweise zwei- oder dreimal pro Woche \u00f6ffentlich. Und ich rede hier nicht von zwei Stunden. Ich rede von drei, vier oder f\u00fcnf Stunden am St\u00fcck. Reden, reden, reden.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Dieses Regime hat die F\u00e4higkeit, die dunkelsten Instinkte im Menschen zu erwecken. Als ich drei Jahre alt war, wurde ich Zeugin einer Hinrichtung im Fernsehen, so wie auch alle anderen. Freude schlug also sehr, sehr schnell in Gewalt um. Sehr schnell.<\/div>\n<div class=\"mb-5\"><h5><strong>Als Sie aufwuchsen, lebten Sie bei Ihrer Mutter. Wie war Ihre Beziehung zu ihr?<\/strong><\/h5><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Meine Mutter war besessen von der Revolution und dem Revolutionsprozess, sodass sie regelrecht geistesabwesend wurde. Sie nahm kaum wahr, was im Haus oder in meinem Leben passierte oder irgendetwas in der Art. Sie war wirklich besessen. Das war f\u00fcr mich unbegreiflich, denn sie wurde 89 Jahre alt und war immer noch in der gleichen Weise besessen. Es ist mir ein R\u00e4tsel \u2013 und ich f\u00fchle mich schuldig, weil ich ihr so gerne geholfen h\u00e4tte, sie wenigsten verstanden h\u00e4tte. Aber das ist eines der unfassbaren Dinge, die mir widerfahren sind.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/panorama\/die-barbie-story-die-innovativen-risiken-eines-ehepaars-veraenderten-die-spielzeugindustrie-a5423496.html\"><h4 class=\"heading-4\">\u201eBarbie\u201c-Story: Mit Mut zum Risiko ver\u00e4nderte ein Ehepaar die Spielzeugindustrie<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/panorama\/die-barbie-story-die-innovativen-risiken-eines-ehepaars-veraenderten-die-spielzeugindustrie-a5423496.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"\u201eBarbie\u201c-Story: Mit Mut zum Risiko ver\u00e4nderte ein Ehepaar die Spielzeugindustrie\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/id5994368-1960s_Ruth-Elliot-Barbie_CorpArchives-1080x720-1-420x280.7cc9b3d891e02f46989b55ee6b21da9b.webp\" class=\"wp-image-3688\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/id5994368-1960s_Ruth-Elliot-Barbie_CorpArchives-1080x720-1-420x280.7cc9b3d891e02f46989b55ee6b21da9b.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/id5994368-1960s_Ruth-Elliot-Barbie_CorpArchives-1080x720-1-420x280.7cc9b3d891e02f46989b55ee6b21da9b-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5\">\n<h2>Die \u201eW\u00fcrmer\u201c der Revolution<\/h2>\n<h5><strong>Und was war ihr Hintergrund vor der Revolution?<\/strong><\/h5>\n<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Vor der Revolution hatte meine Mutter in den Vereinigten Staaten studiert. Sie arbeitete f\u00fcr Esso Standard Oil. Sie spricht drei Sprachen. Sie war wundersch\u00f6n. Sie sah f\u00fcr mich wie eine Fee aus. Sie war fast wie eine Fee, unnahbar, wissen Sie, mit einem Licht, das von innen heraus strahlte. Und dieses Licht war ihre Liebe zu Fidel. Meine Mutter war nie eine \u201eSocialite\u201c (Mitglied der High Society). Sie war eine arbeitende Frau. Sie geh\u00f6rte zur Mittelschicht. Sie war mit einem Arzt verheiratet. Aber die Mittelschicht in Kuba in den 50er Jahren bl\u00fchte gerade erst auf. Sie hatten also ein wirklich gutes Leben, waren aber keine gro\u00dfen Stars der Gesellschaft oder \u00c4hnliches.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Ich glaube, als Fidel Castro sich endg\u00fcltig von meiner Mutter trennen wollte, schickte er uns nach Frankreich. Meine Mutter hatte dort eine Arbeit als eine Art Diplomatin, dritte Sekret\u00e4rin der Botschaft oder so etwas. Ich war acht Jahre alt und verbrachte eineinhalb Jahre in Frankreich. Als wir dort ankamen, wusste ich nicht einmal, dass es Franz\u00f6sisch \u00fcberhaupt gab. Es war sehr bizarr f\u00fcr mich. Es war keine sch\u00f6ne Erfahrung. Ich wurde in ein Internat geschickt, ohne die Sprache zu beherrschen. Ich konnte nicht einmal nach Wasser fragen. Aber ich habe es sehr schnell gelernt.<\/div>\n<div class=\"mb-5\"><h5><strong>Sie waren noch ein Kind, als Sie erfuhren, dass Fidel Castro Ihr leiblicher Vater war. F\u00fchren Sie uns durch diesen Moment.<\/strong><\/h5><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Nun, meine Mutter war es, die mir sagte, dass Fidel Castro mein richtiger Vater sei. Ich war etwa zehn, zehneinhalb Jahre alt. Und es \u00fcberraschte mich nicht sehr, denn er war eine sehr st\u00e4ndige Pr\u00e4senz bei uns zu Hause \u2013 sp\u00e4t in der Nacht. Er war ein n\u00e4chtlicher Besucher. Und es hat mich nicht sehr \u00fcberrascht. Ich f\u00fchlte mich irgendwie erleichtert, weil ich meinen echten Vater verloren hatte, oder den Menschen, den ich f\u00fcr meinen echten Vater hielt, die Person, die mir meinen Nachnamen gab. Ich hatte ihn drei oder vier Jahren vorher verloren, wie auch meine Schwester.<\/div>\n<div class=\"mb-5\"><h5><strong>Viele Menschen, die Kuba verlie\u00dfen, wurden als Verr\u00e4ter oder W\u00fcrmer (\u201eGusanos\u201c) bezeichnet. Wie sind Sie mit diesem Stigma umgegangen?<\/strong><\/h5><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Seit Beginn der Revolution werden die Leute, die das Land verlie\u00dfen, als Verr\u00e4ter eingestuft, als politische Verr\u00e4ter \u2013 oder mit etwas viel Abwertenderem, n\u00e4mlich \u201eW\u00fcrmer\u201c. Es war also ziemlich schmerzhaft f\u00fcr ein Kind, Verr\u00e4ter in der Familie zu haben. Dass dieser gro\u00dfe Held mein Vater wurde, war also erst einmal eine gute Nachricht. Aber es \u00e4nderte nichts. Der Enthusiasmus verflog sehr schnell.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Mein Vater, Orlando Fern\u00e1ndez, der Mann, den ich als Vater betrachtete und als Vater liebte, verlie\u00df das Land, als ich etwa vier oder f\u00fcnf Jahre alt war, zusammen mit meiner Halbschwester, also seiner Tochter und meiner Mutter. Sie nahmen ihm seine Klinik weg, eine kleine Klinik, die er zusammen mit anderen \u00c4rzten betrieb. Nat\u00fcrlich verboten sie die Privatpraxis f\u00fcr \u00c4rzte. Also musste auch die medizinische Einrichtung in unserem Haus schlie\u00dfen. Er war sehr, sehr entt\u00e4uscht. Er f\u00fchlte sich verraten und hatte gro\u00dfe Angst um seine Tochter. Sie gingen in die Vereinigten Staaten.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/panorama\/schiffbruch-geschichten-die-erlebnisse-echter-robinsons-in-toedlicher-wildnis-a5414896.html\"><h4 class=\"heading-4\">Schiffbruchgeschichten: Die Erlebnisse echter \u201eRobinsons\u201c in t\u00f6dlicher Wildnis<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/panorama\/schiffbruch-geschichten-die-erlebnisse-echter-robinsons-in-toedlicher-wildnis-a5414896.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Schiffbruchgeschichten: Die Erlebnisse echter \u201eRobinsons\u201c in t\u00f6dlicher Wildnis\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/2010-10-07_19-27-34_Wrangel_Boris-420x280.b471f0b2dcb89c46734ece3c6be68afb.webp\" class=\"wp-image-3689\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/2010-10-07_19-27-34_Wrangel_Boris-420x280.b471f0b2dcb89c46734ece3c6be68afb.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/2010-10-07_19-27-34_Wrangel_Boris-420x280.b471f0b2dcb89c46734ece3c6be68afb-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Beide wurden als Verr\u00e4ter und W\u00fcrmer bezeichnet. Und als Kind musste man damals, zumindest in meiner Generation, auf jedem offiziellen Formular, das man einreichte \u2013 etwa f\u00fcr die Schule oder bestimmte Kurse \u2013, angeben, dass man Verr\u00e4ter in der Familie hatte, dass man \u201eGusanos\u201c in der Familie hatte. Das war f\u00fcr jeden sehr dem\u00fctigend und auch schmerzhaft. Von Anfang an wurde der Hass und die Spaltung in der Familie etabliert, was die Familie in vielerlei Hinsicht zerriss.<\/div>\n<div class=\"mb-5\"><h5><strong>Haben Sie sie wiedergesehen?<\/strong><\/h5><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Ich habe meine Schwester einmal getroffen, aber es ist so viel Schmerz, wissen Sie? Sie f\u00fchlte sich von ihrer Mutter verlassen. Ich f\u00fchlte mich anfangs von meinem Vater verlassen, oder der Person, die ich als meinen Vater betrachtete. Es ist eine dieser typisch kubanischen Geschichten, die zu Beginn der Revolution sehr h\u00e4ufig vorkamen. Damals verlie\u00dfen etwa 500 kubanische Kinder das Land im Rahmen der Operation \u201ePeter Pan\u201c, unterst\u00fctzt von der kubanischen und der amerikanischen Kirche. Weil ihre Eltern Angst hatten, sie in Kuba aufzuziehen, schickten sie sie in die USA.<\/div>\n<div class=\"mb-5\">\n<h2>Fidels ungelesene Briefe<\/h2>\n<h5><strong>Als Kind haben Sie Ihre Mutter angefleht: \u201eMami, Mami! Ruf ihn an! Sag ihm, er soll sofort kommen! Ich habe ihm so viele Dinge zu sagen.\u201c Was wollten Sie Fidel Castro sagen?<\/strong><\/h5>\n<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Ich wollte wissen, warum mein Kinderm\u00e4dchen, das mich aufgezogen hat und wie eine zweite Mutter f\u00fcr mich war, immer noch im Elend lebte. Uns wurde st\u00e4ndig gesagt, die Revolution sei f\u00fcr die Armen gemacht, um ihr Leben zu verbessern. Ich wollte wissen, warum wir kein Essen hatten. Sie musste stundenlang anstehen, um mit einer Rationierungskarte \u2013 67 Jahre sp\u00e4ter gibt es diese immer noch \u2013 etwas zu essen zu bekommen. Ich wollte wissen, warum.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Insbesondere machte ich mir um mein Kinderm\u00e4dchen Sorgen. Sie war meine \u201eZimtstatue\u201c (liebevoller Kosename). Sie hatte bereits wei\u00dfes Haar und hatte es so schwer, zur Arbeit zu kommen und wieder nach Hause zu gehen. Der \u00f6ffentliche Nahverkehr brach zu Beginn fast zusammen. Also wollte ich wissen, was f\u00fcr sie getan werden kann. Dann hatte ich Leute in der Schule, die wussten, dass er das Haus besuchte. Also brachten sie mir Briefe mit, damit ich sie ihm gebe.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Man muss wirklich verzweifelt sein, wenn man einem Kind einen Brief gibt, damit dieses Kind der Bote f\u00fcr diese m\u00e4chtige Person ist. Und der Inhalt dieser Briefe war wirklich, wirklich schrecklich. Angeh\u00f6rige von Leuten, die hingerichtet wurden, Menschen, die das Land verlassen wollten, Leute, denen alles weggenommen wurde, was sie besa\u00dfen, sie fragten nach dem \u201eWarum\u201c \u2013 oder wollten im Grunde genommen das Land verlassen. Ich habe diese Briefe gelesen. Er hat sie \u00fcbrigens nie mitgenommen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Also merkte ich, dass es ihn nicht wirklich interessierte, schon als ich sehr klein war.<\/div>\n<div class=\"mb-5\"><h5><strong>Sie waren eine Br\u00fccke zwischen den gew\u00f6hnlichen Kubanern und Ihrem Vater. Wie war diese emotionale B\u00fcrde?<\/strong><\/h5><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Ich merkte sehr schnell, dass ihm meine Sorgen v\u00f6llig egal waren. Ich konnte also mit den Briefen zu ihm kommen, ich konnte ihm eine Anekdote erz\u00e4hlen, von einer Ungerechtigkeit erz\u00e4hlen, die ich gesehen hatte, und es war ihm v\u00f6llig egal. Die emotionale Belastung\u2026 Ich habe mich immer schuldig gef\u00fchlt. Und das ist ein Gef\u00fchl, das ich immer noch mit mir herumtrage. Ich f\u00fchle mich schuldig, nicht mehr getan zu haben oder es nicht besser gemacht zu haben oder nicht viel zu tun. Die ganze Zeit \u00fcber.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/meinung\/schaetze-des-lebens-die-verlorene-kunst-wuerdevoll-als-mensch-zu-altern-a5396431.html\"><h4 class=\"heading-4\">Sch\u00e4tze des Lebens: Die verlorene Kunst, w\u00fcrdevoll als Mensch zu altern<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/meinung\/schaetze-des-lebens-die-verlorene-kunst-wuerdevoll-als-mensch-zu-altern-a5396431.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Sch\u00e4tze des Lebens: Die verlorene Kunst, w\u00fcrdevoll als Mensch zu altern\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/iStock-152949893-420x280.9c893786a9c7dd8779f1a13378a55044.webp\" class=\"wp-image-3690\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/iStock-152949893-420x280.9c893786a9c7dd8779f1a13378a55044.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/iStock-152949893-420x280.9c893786a9c7dd8779f1a13378a55044-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5\"><h5><strong>Sie nennen Fidel Castro bei seinem Namen, statt ihn \u201eVater\u201c zu nennen. Warum?<\/strong><\/h5><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Fidel Castro hat sich nie wie ein Vater verhalten. Er war in jeder Situation seines Lebens die gleiche Person. Sie wissen schon, dieser \u201eF\u00fchrer\u201c. Er fing an zu glauben, er sei dieser F\u00fchrer. Er inszenierte sich als der einsame Mann in Uniform, der 90 Meilen entfernt gegen den Imperialismus k\u00e4mpft.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Als ich zehn Jahre alt war und mir gesagt wurde, dass Fidel Castro mein leiblicher Vater sei, dauerte es ein paar Jahre, bis er versuchte, ein Gesetz zu \u00e4ndern, um mich anzuerkennen. Ich war aber unter dem Namen eines anderen Mannes geboren worden. Und man streicht das nicht einfach so weg. Aber als er mich anerkennen wollte, war ich bereits Jugendliche, und ich hatte jahrelang versucht, mich hinter \u201eFern\u00e1ndez\u201c zu verstecken. Ich bin damit aufgewachsen und habe immer versucht, seinem Schatten zu entkommen. Es passte mir also nicht, pl\u00f6tzlich zur Schule zu gehen und eine neue Identit\u00e4t zu haben. Ich fand das besch\u00e4mend. Ich wollte es nicht. Ausserdem war ich immer auf der Seite der Leute, die mit seiner Politik nicht einverstanden waren.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Meine Generation musste sich zum Beispiel stundenlange Reden anh\u00f6ren, und normales Fernsehen war kaum m\u00f6glich. Wir durften nur eine halbe Stunde amerikanische Cartoons sehen, die dann pl\u00f6tzlich ins Russische wechselten \u2013 und selbst dann ging es weiter mit endlosen Ansprachen. Vor dem Fernseher hofften wir oft, dass er endlich aufh\u00f6rt, damit wir unsere Sendung zu Ende sehen k\u00f6nnen, doch das passierte selten. Als Kind war ich davon sehr genervt, und auch das gesamte Umfeld wirkte bedr\u00fcckend und chaotisch \u2013 es f\u00fchlte sich zeitweise wie ein Leben im Ausnahmezustand an.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><em>Fortsetzung folgt\u2026<\/em><\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/falun-gong\/doku-weltpremiere-in-new-york-unbroken-die-unerzaehlte-geschichte-von-shen-yun-a5441084.html\"><h4 class=\"heading-4\">Doku-Weltpremiere in New York: \u201eUnbeugsam: Die unerz\u00e4hlte Geschichte von Shen Yun\u201c<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/falun-gong\/doku-weltpremiere-in-new-york-unbroken-die-unerzaehlte-geschichte-von-shen-yun-a5441084.html\"><div class=\"relative h-fit\">\n<figure><img alt=\"Doku-Weltpremiere in New York: \u201eUnbeugsam: Die unerz\u00e4hlte Geschichte von Shen Yun\u201c\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/id6003462-EpochImages-3051805436-420x280.49af2d73d6555d5a4ab3252367904e8b.webp\" class=\"wp-image-3691\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/id6003462-EpochImages-3051805436-420x280.49af2d73d6555d5a4ab3252367904e8b.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/05\/id6003462-EpochImages-3051805436-420x280.49af2d73d6555d5a4ab3252367904e8b-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure>\n<\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u00a0<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><em>Das Interview f\u00fchrte Epoch-Times-White-House-Korrespondentin Emel Akan. Der Artikel erschien im Original bei <a href=\"https:\/\/www.theepochtimes.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">theepochtimes.com<\/a> mit dem Titel <a href=\"https:\/\/www.theepochtimes.com\/epochtv\/exclusive-interview-fidel-castros-daughter-6015595\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eExclusive Interview: Fidel Castro\u2019s Daughter\u201c<\/a>. \u00dcbersetzung und redaktionelle Bearbeitung: (sm)<\/em><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":3693,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[134],"tags":[2658,2659,2660,766,2364,2661],"news-destination":[],"news-source":[7],"ta_other":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3692"}],"collection":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3692"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3692\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3694,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3692\/revisions\/3694"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3693"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3692"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3692"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3692"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=3692"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=3692"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=3692"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}