{"id":35430,"date":"2026-08-12T20:09:47","date_gmt":"2026-08-12T19:09:47","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=35430"},"modified":"2026-08-12T20:09:47","modified_gmt":"2026-08-12T19:09:47","slug":"fluchthelfer-aus-der-ddr-menschen-freiheit-zu-schenken-ist-was-ganz-besonderes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/08\/12\/fluchthelfer-aus-der-ddr-menschen-freiheit-zu-schenken-ist-was-ganz-besonderes\/","title":{"rendered":"Fluchthelfer aus der DDR: \u201eMenschen Freiheit zu schenken ist was ganz Besonderes\u201c"},"content":{"rendered":"<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Dr. Burkhart Veigel (88) gilt als einer der erfolgreichsten Helfer bei der Flucht aus der DDR. Er verhalf mindestens 950 Menschen mit Fluchtautos, gef\u00e4lschten P\u00e4ssen oder Fluchttunneln zur Flucht aus der DDR. Dabei war ihm die Stasi manchmal dicht auf den Fersen, und zwei Entf\u00fchrungsversuche scheiterten auch mit ein bisschen Gl\u00fcck.<\/div>\n<div class=\"mb-5\"><h5>Die Menschen in der DDR waren sehr kreativ, wenn es um ihre Flucht aus dem Sozialismus ging: Fesselballons, Planierraupen, Surfbretter oder entf\u00fchrte Schiffe. Warum haben Sie sich auf gef\u00e4lschte P\u00e4sse und zu Fluchtfahrzeuegen umgebaute Kraftfahrzeuge konzentriert?<\/h5><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Weil das die einzigen M\u00f6glichkeiten waren, die damals funktionierten. Anders als bei der privaten Fluchthilfe mussten wir schauen, dass wir nicht nur einen, sondern vielleicht 100 Fl\u00fcchtlinge r\u00fcberholen. Dazu mussten wir herausfinden, welche L\u00fccken wir bei den Grenzkontrollen nutzen konnten. Die Flucht mit gef\u00e4lschten P\u00e4ssen war dabei die erfolgreichste Methode. Das funktionierte allerdings nur bis zum 5. Januar 1962, denn ab diesem Zeitpunkt wurden die Kontrollen so versch\u00e4rft, dass Fluchten mit P\u00e4ssen praktisch unm\u00f6glich wurden.<\/div>\n<div class=\"mb-5\"><h5>Wie muss man sich eine Flucht mit gef\u00e4lschten P\u00e4ssen vorstellen?<\/h5><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Zun\u00e4chst wurden sogenannte \u201ebehelfsm\u00e4\u00dfige Personalausweise\u201c der West-Berliner genutzt, um DDR-Fl\u00fcchtlinge nach West-Berlin zu bringen. So konnten in den neun Tagen nach dem 13. August, bis zur Schlie\u00dfung des Grenzverkehrs f\u00fcr West-Berliner, rund 6.100 Menschen die DDR verlassen. Danach setzten wir P\u00e4sse von Westdeutschen und Ausl\u00e4ndern f\u00fcr Fluchten ein. Sp\u00e4ter ging auch das nicht mehr, denn die DDR-Grenzer begannen, jeden Pass, mit dem jemand eingereist war, zu registrieren, und es konnte nur ausreisen, wer zuvor eingereist war. Die einzige Ausnahme waren die Transitstrecken nach D\u00e4nemark und Schweden. Von diesem Zeitpunkt an konzentrierten wir uns haupts\u00e4chlich auf Fluchten \u00fcber Tunnel oder mithilfe umgebauter Autos. So richtete ich beispielsweise hinter dem Armaturenbrett eines Cadillacs ein Versteck f\u00fcr jeweils eine Person ein, \u00fcber das in drei Jahren insgesamt 200 Menschen die Flucht gelang. Das waren nat\u00fcrlich keine Massenfluchten wie in der ersten Zeit \u00fcber die Kanalisation.<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"\" loading=\"lazy\" width=\"700\" height=\"441\" data-nimg=\"1\" class=\"size-image_700_x wp-image-5579230 mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/DDR3-700x441.1c90f8d15dba43704b936a1bb406fe44.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">Ein umgebauter Cadillac der als Fahrzeug f\u00fcr Fluchten aus der DDR eingesetzt wurde.<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: privat, Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Burkhart Veigel<\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Sp\u00e4ter bauten wir einen kleinen franz\u00f6sischen Lkw in ein Versteck um, sodass bis zu 14 Personen gleichzeitig Platz fanden. Von einem franz\u00f6sischen Soldaten gefahren, konnten wir mit diesem Fahrzeug sehr effizient und in kurzer Zeit viele Fl\u00fcchtlinge zu uns holen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die DDR-Grenzer setzten alles M\u00f6gliche ein, um versteckte Personen zu finden. Sie klopften alles ab, setzten verschiedene Spiegel und sogar Hunde ein, die menschlichen Geruch wittern konnten. Es wurden sogar R\u00f6ntgenaufnahmen vom Kofferraum gemacht. Die Durchsuchungen dauerten teilweise mehrere Stunden.<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"\" loading=\"lazy\" width=\"700\" height=\"467\" data-nimg=\"1\" class=\"size-image_700_x wp-image-5579224 mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/DDR7-700x467.24874113a386d5523a7d7bc461c5edce.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">DDR-Fluchthelfer Dr. Eberhard Veigel mit verschiedenen umgebauten Fluchtautos die er einsetzte.<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Burkhart Veigel<\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5\"><h5>Wie muss man sich die F\u00e4lschung von P\u00e4ssen damals vorstellen?<\/h5><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Es gab zwei Methoden. Entweder suchten wir einen Passgeber, der dem Fluchtwilligen stark \u00e4hnelte, oder wir tauschten das Lichtbild aus. Dabei achteten wir darauf, dass der Stempelaufdruck auf dem eingesetzten Passfoto genau wie beim Original aussah. Das gelang uns nur, indem wir die Stempel von 600 St\u00e4dten im Ausland und 60 St\u00e4dten in der Bundesrepublik originalgetreu selber herstellten.<\/div>\n<div class=\"mb-5\"><h5>Wie sind Sie \u00fcberhaupt an Originalp\u00e4sse gekommen?<\/h5><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wir haben immer gedacht, den Ausl\u00e4ndern sei unsere Mauer doch egal. Aber das Gegenteil war der Fall. Die Hilfsbereitschaft unter den Ausl\u00e4ndern war viel gr\u00f6\u00dfer als die der Westdeutschen. So erhielten wir beispielsweise drei Wochen nach dem Mauerbau 200 Schweizer P\u00e4sse, vor allem von jungen M\u00e4nnern. Sp\u00e4ter fand ich heraus, dass uns ein Schweizer General die P\u00e4sse aller seiner Rekruten zugeschickt hatte. Die Rekruten selbst wussten davon nichts. Ein Vertreter einer Gemeinde im deutschsprachigen Teil Belgiens reiste mit zwei Koffern zu uns. Diese waren gef\u00fcllt mit belgischen Blankop\u00e4ssen und den entsprechenden amtlichen Stempeln, um P\u00e4sse f\u00fcr Fluchtwillige erstellen zu k\u00f6nnen. Die Westdeutschen hatten hingegen Angst vor \u00c4rger mit den Russen und den deutschen Beh\u00f6rden. Die West-Berliner halfen jedoch genau wie die Ausl\u00e4nder, wo sie nur konnten.<\/div>\n<div class=\"mb-5\"><h5>Wie muss man sich das Anlegen von Fluchttunneln vorstellen?<\/h5><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Es ist sehr anstrengend, einen Tunnel zu graben. Die M\u00e4nner, die den Tunnel bauten, kamen drei bis sechs Wochen lang nicht aus dem Keller beziehungsweise dem Tunnel heraus, damit sie nicht aufflogen. Insgesamt gab es in Berlin 77 Versuche, Tunnel zu graben, meist von West- nach Ost-Berlin. Nur 19 Tunnel wurden fertiggestellt, durch die rund 320 Menschen in die Freiheit gelangten. Zum Vergleich: Allein durch die Kanalisation gelang rund 800 Menschen die Flucht. Mit gef\u00e4lschten P\u00e4ssen waren es rund 10.000 Personen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Tunnel waren also nicht sehr effektiv. Sie waren nur 50 Zentimeter hoch. Man sah nichts und musste genau messen, um zu wissen, wie weit man graben musste. Am Ende des Tunnels, irgendwo in einem Keller eines Hauses in Ost-Berlin, konnte zudem die Stasi bewaffnet sitzen und bereits warten. Mehrere Fluchthelfer wurden erschossen, als sie aus dem Loch im Kellerboden auf der Ostseite herauskamen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Stasi fand oft durch Spitzel heraus, wo ein Tunnel entstand. Sie schickte ihre Leute zu den Fluchthelfern, die vorgaben, ihre Verlobte aus der DDR holen zu wollen, oder sie schleuste Spitzel in die Gruppe ein. Diese halfen zun\u00e4chst mit, gewannen dadurch unser Vertrauen, verrieten dann aber die Gruppe. So gut wie alle Fluchtgruppen waren von der Stasi unterwandert. Daher scheiterten die meisten Tunnel an Verrat.<\/div>\n<div class=\"mb-5\"><h5>Wie viel wusste die Stasi von den Aktivit\u00e4ten der Fluchthelfer?<\/h5><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Stasi hatte mich auf dem Kieker. Als der sehr erfolgreiche Berliner Tunnelgr\u00e4ber Harry Seidel am 14. November 1962 in einem Tunnel geschnappt wurde, wollte die damalige DDR-Justizministerin Hilde Benjamin, dass er zum Tode verurteilt wird, um ein Exempel zu statuieren. Der DDR-Generalstaatsanwalt Josef Streit stellte sich jedoch dagegen. Er f\u00fcrchtete einen weiteren Ansehensverlust der DDR. Denn bis dahin waren bereits mehrere Menschen auf ihrer Flucht \u00fcber die Mauer von DDR-Grenzern erschossen worden. Harry Seidel erhielt daher statt der Todesstrafe eine lebenslange Haftstrafe. Vier Jahre sp\u00e4ter wurde er von der BRD freigekauft.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">An seine Stelle sollten dann vier andere Fluchthelfer geschnappt und zum Tode verurteilt werden. Ich war eine der gesuchten Personen. Das erfuhr ich am 3. Januar 1963 durch eine Warnung, die mich auf verschlungenen Wegen erreichte. Zweimal versuchten sie, mich zu entf\u00fchren: einmal in West-Berlin und einmal in Wien. Beide Male konnte ich meinen Verfolgern entkommen. Da war nat\u00fcrlich auch Gl\u00fcck im Spiel.<\/div>\n<div class=\"mb-5\"><h5>Wie lange waren Sie als Fluchthelfer aktiv und wie vielen Menschen haben Sie insgesamt zur Flucht verholfen?<\/h5><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Neun Jahre lang habe ich praktisch nichts anderes gemacht und dabei mehr als 950 Menschen zur Freiheit verholfen. Mein Studium war mir in dieser Zeit v\u00f6llig egal \u2013 sp\u00e4ter habe ich es beendet. <span class=\"s1\">M<\/span>it Hilfe des franz\u00f6sischen Soldaten und dem Lkw konnte ich 400 Menschen \u00fcber die Grenze bringen. Weil die Methode logistisch nicht so schwierig war, konnte ich nebenbei mein medizinisches Staatsexamen machen, heiraten und eine Familie gr\u00fcnden. Das war auch der Grund, warum ich die Fluchthilfe einstellte. Meine Frau hatte Angst, dass man sie oder unser Kind entf\u00fchren k\u00f6nnte. Daher verlie\u00dfen wir Berlin 1969 in Richtung Hannover. Doch bevor ich wegging, hatte ich Strohleute eingearbeitet, die meine Arbeit fortf\u00fchrten, sodass ich kein schlechtes Gewissen haben musste. Meine Freunde f\u00fchrten meine Fluchthilfearbeit weiter.<\/div>\n<div class=\"mb-5\"><h5>Was war ihre Motivation f\u00fcr die Fluchthilfe? Denn sie war ja alles andere als ungef\u00e4hrlich.<\/h5><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Ich bin einfach total darauf gepolt, anderen Menschen zu helfen. Warum ich das neun Jahre lang so besessen gemacht habe, daf\u00fcr gab es viele Gr\u00fcnde. Ein Grund war beispielsweise, dass ich direkt nach dem Abitur zur Bundeswehr einberufen wurde. Der Wehrdienst hat mein Selbstbewusstsein gest\u00e4rkt, anderen Menschen helfen zu k\u00f6nnen, ohne an mich zu denken, ohne dar\u00fcber nachzudenken, was mir entgeht oder welcher Gefahr ich mich aussetze. Wenn ich verhaftet worden w\u00e4re, dann w\u00e4re ich halt verhaftet worden. Sp\u00e4ter bin ich Arzt f\u00fcr Orthop\u00e4die und Unfallchirurgie geworden. Auch hier kann ich stolz darauf sein, dass ich Menschen geholfen habe. Aber eine Wirbels\u00e4ule einzurenken oder ein Knie wiederherzustellen, das k\u00f6nnen viele. Aber einem Menschen die Freiheit zu schenken, das ist etwas ganz Besonderes.<\/div>\n<div class=\"mb-5\"><h5>Wie haben Sie damals auf die DDR und den Mauerbau geschaut?<\/h5><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Ich habe die DDR und den Sozialismus gehasst. Nicht nur, weil die Mauer gebaut wurde, um die eigene Bev\u00f6lkerung einzusperren. F\u00fcr mich war es auch v\u00f6llig absurd, dass die DDR sich als demokratischer Staat ausgab, obwohl sie eine Diktatur war. Ich wollte, dass alle Menschen so aufwachsen k\u00f6nnen, wie ich es getan habe. Sie sollten sich frei \u00e4u\u00dfern k\u00f6nnen. Sie sollten ihre Pers\u00f6nlichkeit frei entfalten und selbstbestimmt leben k\u00f6nnen, statt so zu leben, wie es ihnen ein Parteifunktion\u00e4r befohlen hat. Noch heute habe ich Kontakt zu DDR-Fl\u00fcchtlingen, denen ich damals half.<\/div>\n<div class=\"mb-5\"><h5>Wie wichtig ist es Ihrer Meinung nach, dass junge Menschen in Deutschland die Zeit der deutschen Teilung verstehen und sich mit dem Thema Flucht aus der DDR auseinandersetzen?<\/h5><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Ich finde es sehr wichtig, dass sich die heutige Jugend mit der DDR auseinandersetzt und versucht zu verstehen, warum junge DDR-B\u00fcrger bewusst das Risiko eingingen, f\u00fcr die Weitergabe verbotener Literatur zwei Jahre ins Gef\u00e4ngnis zu kommen. Ich w\u00fcnsche mir, dass junge Menschen bereit sind, die Werte, die wir hier haben, zu verteidigen, und dass es ihnen nicht egal ist, wenn aufgrund des Einflusses fremder M\u00e4chte in Deutschland eine kommunistische Gesellschaft entsteht. Man kann sein Leben nicht ohne Werte leben. Ein Leben ohne Werte ist sinnlos. Denn dann wei\u00df man gar nicht, wof\u00fcr es sich lohnt zu leben und zu k\u00e4mpfen.<\/div>\n<div class=\"mb-5\"><h5>Vielen Dank f\u00fcr das Interview!<\/h5><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><em>Das Interview f\u00fchrte Erik Rusch.<\/em><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":35431,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[132,7737,7198],"tags":[73,12738,12739,12740,7741,12741,12742,4577,789,12743,12744,12745,12746,12747,766,12748,12749,6790,604,12750,12751,8070,774,12752,12753],"news-destination":[],"news-source":[7],"ta_other":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/35430"}],"collection":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=35430"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/35430\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":35432,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/35430\/revisions\/35432"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/35431"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=35430"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=35430"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=35430"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=35430"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=35430"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=35430"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}