{"id":34519,"date":"2026-08-10T17:50:49","date_gmt":"2026-08-10T16:50:49","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=34519"},"modified":"2026-08-10T17:50:49","modified_gmt":"2026-08-10T16:50:49","slug":"alexander-solschenizyn-die-reden-eines-weisen-und-vorausschauenden-sehers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/08\/10\/alexander-solschenizyn-die-reden-eines-weisen-und-vorausschauenden-sehers\/","title":{"rendered":"Alexander Solschenizyn: Die Reden eines Weisen und vorausschauenden Sehers"},"content":{"rendered":"<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Am 8. Juni 1978 hielt der im Exil lebende Schriftsteller und Nobelpreistr\u00e4ger Alexander Solschenizyn eine Abschlussrede an der Harvard-Universit\u00e4t. Seine Ausf\u00fchrungen l\u00f6sten damals eine Welle der Kritik aus und w\u00fcrden wahrscheinlich auch heute noch die gleiche Reaktion hervorrufen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Rede, die sp\u00e4ter den Titel \u201eEine gespaltene Welt\u201c erhielt, dauerte etwa eine Stunde \u2013 deutlich l\u00e4nger als die \u00fcblichen Abschlussreden, sowohl wegen ihres Umfangs als auch weil Solschenizyn auf Russisch sprach und die Dolmetscherin Irina Ilovaiskaya-Alberti seine Worte w\u00e4hrend des Vortrags \u00fcbersetzte.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Doch es war nicht die L\u00e4nge der Rede, die bei den Anwesenden und Kommentatoren heftige Reaktionen ausl\u00f6ste, sondern ihr Inhalt. Anstatt die Sowjetunion anzugreifen und jene Freiheit zu preisen, die er in den Vereinigten Staaten gefunden hatte, richtete Solschenizyn eine Flut von Kritik sowohl gegen den <a href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/meinung\/ausblick-wie-der-teufel-die-welt-beherrschat-regiert-boese-gute-china-kp-kommunismus-gott-elementarkraefte-a2887147.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kommunismus<\/a> als auch gegen die liberalen westlichen Demokratien. Er warf dem Westen, seinen F\u00fchrern und B\u00fcrgern \u201eSchw\u00e4che und Feigheit\u201c vor, eine legalistische Gesellschaft geworden zu sein, die die Moral aufgegeben habe \u2013 eine Gesellschaft, deren B\u00fcrger Freiheit ohne Verantwortung forderten, deren Medien sensationsl\u00fcstern und schlampig \u00fcber das Geschehen berichteten und deren Seelenverfall durch den Verlust des Willens und die Hinwendung zum s\u00e4kularen Humanismus verursacht worden sei.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">H\u00e4tten jene Kritiker, die sich \u00fcber diese Kritik schockiert zeigten, die Reden gelesen, die Solschenizyn in den sechs Jahren zuvor gehalten hatte \u2013 wie beispielsweise seine Nobelpreisrede, seine Dankesrede anl\u00e4sslich der Verleihung der American Friendship Medal oder seinen BBC-Radiobeitrag \u2013, h\u00e4tten sie vielleicht besser vorhersehen k\u00f6nnen, was er sagen w\u00fcrde.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-image_700_x wp-image-5576710\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/id6009469-we-have-ceased-to-see-700x1050.ea2f99be1bdf081d67c38a1c7d8436f8.webp\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"1050\"><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Eine Sammlung wiederkehrender Themen<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Der von Notre Dame Press ver\u00f6ffentlichte und von Solschenizyns mittlerem Sohn Ignat herausgegebene Band <a href=\"https:\/\/undpress.nd.edu\/9780268208615\/we-have-ceased-to-see-the-purpose\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eWe Have Ceased to See the Purpose\u201c<\/a> (dt. etwa: Wir haben aufgeh\u00f6rt, den Sinn zu erkennen) ist eine Sammlung von zehn Reden Solschenizyns aus den Jahren 1972 bis 1997. Es ist ein schlanker Band, was zum Teil daran liegt, dass Solschenizyn der Ansicht war, Schriftsteller sollten schreiben und keine Worte mit Reden verschwenden.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/lifestyle\/von-der-antike-bis-heute-10-lebensweisheiten-die-sich-stets-bewaehrt-haben-a5299337.html\"><h4 class=\"heading-4\">Von der Antike bis heute: 10 Lebensweisheiten, die sich stets bew\u00e4hrt haben<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/lifestyle\/von-der-antike-bis-heute-10-lebensweisheiten-die-sich-stets-bewaehrt-haben-a5299337.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Von der Antike bis heute: 10 Lebensweisheiten, die sich stets bew\u00e4hrt haben\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/Socrates_Address_by_Belgian_artist_Louis_Joseph_Lebrun_1867-420x280.091ef34c7242722d3249ecb8388b514c.webp\" class=\"wp-image-34532\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/Socrates_Address_by_Belgian_artist_Louis_Joseph_Lebrun_1867-420x280.091ef34c7242722d3249ecb8388b514c.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/Socrates_Address_by_Belgian_artist_Louis_Joseph_Lebrun_1867-420x280.091ef34c7242722d3249ecb8388b514c-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Beim Durchlesen dieser Texte stellen wir fest, dass die \u201eHarvard-Rede\u201c nicht nur ein Warnschuss war. Die darin enthaltenen Themen ziehen sich durch alle Reden Solschenizyns. Er hatte ganz offensichtlich eine Botschaft, die er der modernen Welt vermitteln wollte. In seinen Reden stellte er verschiedene Themen in den Vordergrund. Es ging beispielsweise um den Niedergang Gro\u00dfbritanniens oder um die W\u00fcrdigung des Widerstands der Landbev\u00f6lkerung im westfranz\u00f6sichen\u00a0<span dir=\"ltr\" lang=\"de\"><span class=\"mw-page-title-main\">D\u00e9partement Vend\u00e9e <\/span><\/span>gegen die radikale linke Herrschaft w\u00e4hrend der Franz\u00f6sischen Revolution. Solche und andere Themen lagen Solschenizyn am Herzen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Bevor wir drei dieser Themen n\u00e4her betrachten, sollten wir uns des \u201eEntweder-oder\u201c-Trugschlusses bewusst machen \u2013 jener falschen Dichotomie, die nur zwei Alternativen aufzeigt. Einige derjenigen, die sich \u2013 vielleicht aus gutem Grund \u2013 durch Solschenizyns \u201eHarvard-Rede\u201c beleidigt f\u00fchlten, betrachteten sie als Verrat an der Etikette gegen\u00fcber einem Gastland, das ihm Zuflucht gew\u00e4hrt hatte. Andere hingegen verfielen einer klassischen falschen Dichotomie: Sowjetrussland schlecht, Amerika gut.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/china\/100-millionen-chinesen-uebten-bis-1999-diese-bewegungen-wohin-sind-sie-verschwunden-a5433251.html\"><h4 class=\"heading-4\">100 Millionen praktizierten diese \u00dcbungen in den 90ern: Wohin sind sie \u201everschwunden\u201c?<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/china\/100-millionen-chinesen-uebten-bis-1999-diese-bewegungen-wohin-sind-sie-verschwunden-a5433251.html\"><div class=\"relative h-fit\">\n<figure><img alt=\"100 Millionen praktizierten diese \u00dcbungen in den 90ern: Wohin sind sie \u201everschwunden\u201c?\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/Falun-Gong-exercise-sites-with-thousands-of-participants-420x280.95611ceff55b4577b26c7d3affcbebdb.webp\" class=\"wp-image-34533\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/Falun-Gong-exercise-sites-with-thousands-of-participants-420x280.95611ceff55b4577b26c7d3affcbebdb.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/Falun-Gong-exercise-sites-with-thousands-of-participants-420x280.95611ceff55b4577b26c7d3affcbebdb-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure>\n<\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">\u201eEs gibt einen dritten Weg\u201c<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eNein\u201c, sagte Solschenizyn. Es gibt einen dritten Weg, eine bessere Alternative. Sowohl der Materialismus des Westens als auch der Materialismus des kommunistischen Russlands sind Sackgassen, die die Tugend und das tiefe Verlangen der Menschheit nach dem Geistigen herabsetzen. In seiner \u201eHarvard-Rede\u201c erkl\u00e4rte er:<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><blockquote>\u201e[Die Aufgabe besteht] nicht darin, sich am Alltag zu \u00fcberfressen, nicht darin, nach den besten Wegen zu suchen, materielle G\u00fcter zu erwerben und sie dann gierig zu konsumieren, sondern darin, eine best\u00e4ndige, ernsthafte Pflicht zu erf\u00fcllen, damit der gesamte Lebensweg vor allem zu einer Erfahrung moralischen Aufstiegs wird \u2013 das Leben als besserer Mensch zu verlassen, als man es begonnen hat.\u201c<\/blockquote><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wenn gen\u00fcgend M\u00e4nner und Frauen diesen Aufstieg vollz\u00f6gen, so Solschenizyn, k\u00f6nne die Menschheit \u201esich \u00fcber die weltweite Str\u00f6mung des Materialismus erheben\u201c.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Dies ist das erste der drei Themen, die wir hier untersuchen werden, ein Hauptgrund f\u00fcr den Verfall der geistigen und menschlichen Werte und Tugenden zugunsten materieller G\u00fcter und finanziellen Reichtums.<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"Alexander Solschenizyn verlor seine sowjetische Staatsb\u00fcrgerschaft, weil er sich gegen das Sowjetimperium aussprach. Solschenizyn im Jahr 1974. Foto: Bert Verhoeff f\u00fcr Anefo, CC0, via Wikimedia Commons\" loading=\"lazy\" width=\"700\" height=\"877\" data-nimg=\"1\" class=\"size-image_700_x wp-image-5576711 mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/Aleksandr_Solzhenitsyn_1974crop-700x877.3feb83810647ecda68ae74217ef3bae1.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">Alexander Solschenizyn verlor seine sowjetische Staatsb\u00fcrgerschaft, weil er sich gegen das Sowjetimperium aussprach. Solschenizyn im Jahr 1974.<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Aleksandr_Solzhenitsyn_1974crop.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bert Verhoeff f\u00fcr Anefo<\/a>, CC0, via Wikimedia Commons<\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">\u201eDie Menschen haben Gott vergessen\u201c<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">1983 hielt Solschenizyn seine \u201eTempleton-Vorlesung\u201c in London, wo er den Templeton-Preis f\u00fcr Fortschritte in der Religion entgegennahm \u2013 ein Name, der angesichts der konservativen Haltung des Schriftstellers zum Glauben reich an Ironie ist. Er begann mit dieser <a href=\"https:\/\/www.templetonprize.org\/laureate-sub\/solzhenitsyn-acceptance-speech\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Feststellung<\/a>:<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><blockquote>\u201eVor mehr als einem halben Jahrhundert, als ich noch ein Kind war, h\u00f6rte ich mehrere \u00e4ltere Leute eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr die gro\u00dfe Katastrophe, die Russland heimgesucht hatte, abgeben: \u201aDie Menschen haben Gott vergessen; deshalb ist all dies geschehen.\u2018\u201c<\/blockquote><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">In diesem Vortrag gab Solschenizyn einen kurzen \u00dcberblick \u00fcber die Geschichte der religi\u00f6sen Verfolgung unter dem sowjetischen Kommunismus und \u00fcber die vielen Menschen, die den M\u00e4rtyrertod starben, weil sie sich weigerten, ihrem Glauben abzuschw\u00f6ren. Wie schon in der \u201eHarvard-Rede\u201c wandte er sich dann Europa und Nordamerika zu:<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eUnmerklich, durch jahrzehntelange schleichende Aush\u00f6hlung, wird der Sinn des Lebens im Westen nicht mehr als etwas Erhabeneres angesehen als das \u201aStreben nach Gl\u00fcck\u2018. \u2026 Die Begriffe von Gut und B\u00f6se werden seit mehreren Jahrhunderten verspottet; aus dem allgemeinen Sprachgebrauch verbannt, wurden sie durch politische oder klassenbezogene Kategorisierungen von kurzlebigem Wert ersetzt.\u201c<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/kultur\/goethes-extrahierter-liebeszauber-in-worten-und-der-weniger-bekannte-ursprung-dessen-a5336101.html\"><h4 class=\"heading-4\">Goethes extrahierter Liebeszauber in Worten &#8211; und der weniger bekannte Ursprung dessen<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/kultur\/goethes-extrahierter-liebeszauber-in-worten-und-der-weniger-bekannte-ursprung-dessen-a5336101.html\"><div class=\"\"><figure><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Auch hier, wie in anderen Ansprachen, ging Solschenizyn auf die sch\u00e4dlichen Auswirkungen des Verlustes des Glaubens auf die K\u00fcnste ein.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><blockquote>\u201eIm Osten ist die Kunst im Niedergang begriffen, weil sie niedergeschlagen und mit F\u00fc\u00dfen getreten wurde, aber im Westen ist sie freiwillig untergegangen, zu einem gek\u00fcnstelten und pr\u00e4tenti\u00f6sen Streben geworden, bei dem der K\u00fcnstler, anstatt zu versuchen, den g\u00f6ttlichen Plan zu enth\u00fcllen, versuchte, Gott durch sich selbst zu ersetzen.\u201c<\/blockquote><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">In einer Rede, die der Schriftsteller 1993 in Liechtenstein anl\u00e4sslich der Verleihung der Ehrendoktorw\u00fcrde hielt, wies er auf den zweischneidigen Charakter der Technik hin: \u201eSicherlich bereichern uns ihre Errungenschaften, doch sie versklaven uns zugleich. \u2026 Alles ist ein Kampf um materielle Dinge; doch eine innere Stimme fl\u00fcstert uns leise zu, dass wir etwas Reines, Erhabenes \u2013 und Zerbrechliches \u2013 verloren haben. Wir haben aufgeh\u00f6rt, den Sinn zu erkennen.\u201c<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Darauf folgte eine Frage: \u201eGeben wir es zu, wenn auch nur fl\u00fcsternd und nur vor uns selbst: Wof\u00fcr leben wir eigentlich in dieser Hektik des Lebens, das in rasendem Tempo voranschreitet?\u201c<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/kultur\/vom-jungen-romantiker-zum-weisen-hofdichter-die-lyrische-lebensreise-von-alfred-lord-tennyson-a5300415.html\"><h4 class=\"heading-4\">Vom jungen Romantiker zum weisen Hofdichter: Die lyrische Lebensreise von Alfred Lord Tennyson<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/kultur\/vom-jungen-romantiker-zum-weisen-hofdichter-die-lyrische-lebensreise-von-alfred-lord-tennyson-a5300415.html\"><div class=\"\"><figure><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Eine Mahnung gegen die Dekadenz<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Eng verbunden mit dieser allgemeinen Amnesie ist Solschenizyns Sicht auf die Dekadenz.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">In der \u201eHarvard-Rede\u201c verwendete er den Begriff nur einmal, als er <a href=\"https:\/\/www.solzhenitsyncenter.org\/a-world-split-apart\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">eine<\/a> legalistische Kultur im Gegensatz zu einer auf Wahrheit und Moral basierenden beschrieb:<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><blockquote>\u201eEs hat sich herausgestellt, dass die Gesellschaft kaum Abwehrkr\u00e4fte gegen den Abgrund menschlicher Dekadenz besitzt \u2026 wie zum Beispiel Filme voller Pornografie, Verbrechen und Horror. All dies wird als Teil der Freiheit angesehen und theoretisch durch das Recht der jungen Menschen ausgeglichen, nicht hinzuschauen und es nicht zu akzeptieren.\u201c<\/blockquote><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">In anderen Reden sprach er direkter \u00fcber die moderne Dekadenz \u2013 das st\u00e4ndige Verlangen nach Freiheit, Vergn\u00fcgen und Bequemlichkeit bei gleichzeitiger Flucht vor der Verantwortung. Bei einer Rede in London im Jahr 1976 <a href=\"https:\/\/www.theepochtimes.com\/bright\/text=It%20is%20nothing%20more%20than%20a%20collection,spent%20on%20defense%20in%20order%20to%20leave.\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sagte er:<\/a> \u201eUnd wie steht es heute um Europa? Es ist nichts weiter als eine Ansammlung von Pappkulissen, die alle miteinander feilschen, um zu sehen, wie wenig f\u00fcr die Verteidigung ausgegeben werden kann, damit mehr f\u00fcr die Annehmlichkeiten des Lebens \u00fcbrig bleibt.\u201c<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Obwohl er im Allgemeinen ein Schriftsteller war, der seine Prosa und seine Emotionen unter Kontrolle hatte, griff er in \u201eThe Shallowing of Freedom\u201c zu sch\u00e4rferer Rhetorik und verurteilte die Ausw\u00fcchse der ungez\u00fcgelten Freiheit:<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><blockquote>\u201eFreiheit! \u2013 f\u00fcr Verleger und Filmproduzenten, die jungen Generationen mit verderbendem Schmutz zu vergiften. Freiheit! \u2013 f\u00fcr Teenager, sich in Mu\u00dfe und Vergn\u00fcgungen zu ergehen, anstatt sich dem konzentrierten Studium und der moralischen Entwicklung zu widmen. Freiheit! \u2013 f\u00fcr junge Erwachsene, nach M\u00fc\u00dfiggang zu streben und auf Kosten der Gesellschaft zu leben.\u201c<\/blockquote><\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/gesellschaft\/generation-z-die-heimkehr-zur-spirituellen-konstante-a5218301.html\"><h4 class=\"heading-4\">Die Generation Z: Die Heimkehr zur spirituellen Konstante<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/gesellschaft\/generation-z-die-heimkehr-zur-spirituellen-konstante-a5218301.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Die Generation Z: Die Heimkehr zur spirituellen Konstante\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/iStock-1095076328-420x280.0041bbf2139153a5c16bd2fcad92b1f2.webp\" class=\"wp-image-34535\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/iStock-1095076328-420x280.0041bbf2139153a5c16bd2fcad92b1f2.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/iStock-1095076328-420x280.0041bbf2139153a5c16bd2fcad92b1f2-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Geschichte und tiefgreifende Kultur \u2013 ignoriert oder vergessen<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Solschenizyn bezieht sich in seinen Reden h\u00e4ufig auf die Geschichte, insbesondere auf das 20. Jahrhundert, das sich seiner Ansicht nach \u201eals grausamer erwiesen hat als seine Vorg\u00e4nger\u201c. Er berichtete beispielsweise von der brutalen Zwangsr\u00fcckf\u00fchrung russischer B\u00fcrger und Soldaten durch die Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg, wodurch diese M\u00e4nner und Frauen mit fast sicherer Folge in den Tod oder in den Gulag geschickt wurden. Jahrelang, so merkte er an, habe die westliche Presse diese Geschichte verschwiegen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">In seiner Nobelpreisrede hob er zudem die Unkenntnis der Jugend in Bezug auf Geschichte und Politik hervor: \u201eDie sich in j\u00fcngster Zeit manifestierende Erniedrigung von Menschen zu Nichtigkeiten, wie sie in China von den Roten Garden praktiziert wird, wird von der Jugend als freudiges Vorbild angesehen. Was f\u00fcr ein leichtfertiges Unverst\u00e4ndnis der zeitlosen menschlichen Natur, was f\u00fcr ein naives Vertrauen unerfahrener Herzen.\u201c<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">In \u201eDer Verfall der Kultur\u201c, seiner Rede von 1997 in Moskau, griff Solschenizyn Themen seiner Nobelpreisrede von vor 25 Jahren wieder auf. Obwohl er sich an die Russische Akademie der Wissenschaften wandte, bleibt die Botschaft universell. Er <a href=\"https:\/\/newcriterion.com\/article\/the-depletion-of-culture\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">argumentierte<\/a>, dass \u201eder Kern historischer Prozesse nicht an der sichtbaren Oberfl\u00e4che, sondern in der geistigen Tiefe liegt\u201c und dass \u201edie Kultur uns ihre unverf\u00e4lschten Tiefen erst dann wieder erschlie\u00dfen wird, wenn die Erneuerung eines moralisch empf\u00e4nglichen Bodens stattfindet.\u201c<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Er warnte, dass bis zum Eintreten dieser Erneuerung \u201edas \u00dcberleben oder Aussterben unseres Volkes von jenen abh\u00e4ngen wird, die in diesen dunklen Zeiten beharrlich daran festhalten, \u2026 das innere Leben unseres Geistes und unserer Seelen vor dem Untergang zu bewahren, es zu erheben, zu st\u00e4rken und weiterzuentwickeln \u2013 jenes Leben, das die Kultur ist.\u201c<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"Rosen am Grab des russischen Schriftstellers und Dissidenten Alexander Solschenizyn in Moskau am 6. August 2008. Foto: Natalia Kolesnikova\/AFP\/Getty Images\" loading=\"lazy\" width=\"700\" height=\"466\" data-nimg=\"1\" class=\"size-image_700_x wp-image-5576717 mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/GettyImages-103853294-700x466.d902ff67b74e3432934050868d0dc79d.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">Rosen am Grab des russischen Schriftstellers und Dissidenten Alexander Solschenizyn in Moskau am 6. August 2008. Foto:_ Natalia Kolesnikova\/AFP\/Getty Images<\/p><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Aktueller denn je<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Schon eine fl\u00fcchtige Betrachtung von Solschenizyns Reden zeigt, dass ihr Inhalt und ihre Ratschl\u00e4ge f\u00fcr unsere Zeit nach wie vor genauso relevant sind, vielleicht sogar noch mehr. Ersetzt man die Namen und Daten, passt man die Umst\u00e4nde an, so stellen wir fest, dass unsere Kultur \u2013 und wir selbst \u2013 von denselben Winden und demselben Regen gebeutelt werden, die er vor einem halben Jahrhundert beschrieb.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Dass einige von uns in seinen Reden noch immer Weisheit und Orientierung finden, ist eine Hommage an seine Weitsicht. Solschenizyns Analyse vertieft unser Verst\u00e4ndnis der heutigen verarmten und oft groben Kultur. Auf seltsame Weise bringt dieses Verst\u00e4ndnis Hoffnung. Wir m\u00f6gen zwar nicht in der Lage sein, die st\u00fcrmischen Gew\u00e4sser um uns herum zu beruhigen, aber wir k\u00f6nnen zum Ufer der Wahrheit, Sch\u00f6nheit und G\u00fcte schwimmen, auf das er hinweist. Auf diese Weise k\u00f6nnen wir mehr Mensch werden.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wir k\u00f6nnen uns denen anschlie\u00dfen, die \u201ein diesen dunklen Zeiten durchhalten\u201c.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\">\n<li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/gesellschaft\/die-elterliche-herausforderung-dankbare-kinder-in-einer-welt-voller-anspruchsdenken-a5216614.html\"><h4 class=\"heading-4\">Die elterliche Herausforderung: Dankbare Kinder in einer Welt voller Anspruchsdenken<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/gesellschaft\/die-elterliche-herausforderung-dankbare-kinder-in-einer-welt-voller-anspruchsdenken-a5216614.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Die elterliche Herausforderung: Dankbare Kinder in einer Welt voller Anspruchsdenken\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/id5893887-Gratitude-and-Children2-1080x720-1-420x280.9e4c977edf205b697b25ce052ccedde1.webp\" class=\"wp-image-34537\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/id5893887-Gratitude-and-Children2-1080x720-1-420x280.9e4c977edf205b697b25ce052ccedde1.webp 420w, 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href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/falun-gong\/doku-weltpremiere-in-new-york-unbroken-die-unerzaehlte-geschichte-von-shen-yun-a5441084.html\"><div class=\"relative h-fit\">\n<figure><img alt=\"Doku-Weltpremiere in New York: \u201eUnbroken: Die unerz\u00e4hlte Geschichte von Shen Yun\u201c\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/id6003462-EpochImages-3051805436-420x280.49af2d73d6555d5a4ab3252367904e8b.webp\" class=\"wp-image-34538\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/id6003462-EpochImages-3051805436-420x280.49af2d73d6555d5a4ab3252367904e8b.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/08\/id6003462-EpochImages-3051805436-420x280.49af2d73d6555d5a4ab3252367904e8b-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" 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