{"id":3179,"date":"2026-05-14T06:54:25","date_gmt":"2026-05-14T05:54:25","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=3179"},"modified":"2026-05-14T06:54:25","modified_gmt":"2026-05-14T05:54:25","slug":"deutsche-stellenanzeigen-sagen-kaum-etwas-uber-das-gehalt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/05\/14\/deutsche-stellenanzeigen-sagen-kaum-etwas-uber-das-gehalt\/","title":{"rendered":"Deutsche Stellenanzeigen sagen kaum etwas \u00fcber das Gehalt"},"content":{"rendered":"<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Kurz vor Auslaufen einer EU-Frist zur Lohntransparenz geizen deutsche Arbeitgeber weiterhin bei Stellenanzeigen mit Angaben zum Gehalt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">In einem europ\u00e4ischen Vergleich der Jobseite Indeed schnitt Deutschland am schlechtesten unter den sieben untersuchten europ\u00e4ischen L\u00e4ndern ab. Nur 12,5 Prozent der Stellenanzeigen hierzulande h\u00e4tten konkrete Angaben zum Gehalt enthalten, so das Ergebnis der Untersuchung.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Verhandlungsmacht wechselt wieder zu Arbeitgebern<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eStatt eines pr\u00e4ventiven Anstiegs verzeichnen wir aktuell sogar einen R\u00fcckgang der Transparenzquote in Deutschland und eine Stagnation in weiten Teilen Europas\u201c, sagte die Indeed-\u00d6konomin Lisa Feist. \u201eDiese Entwicklung verl\u00e4uft parallel zu einem Arbeitsmarkt, der sp\u00fcrbar abk\u00fchlt und auf dem sich die Verhandlungsmacht wieder zugunsten der Arbeitgeber verschiebt.\u201c<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Der Druck auf die Arbeitgeber nehme ab, viele fielen in alte Muster zur\u00fcck. \u201eEine dauerhafte und konjunkturunabh\u00e4ngige Offenheit bei Geh\u00e4ltern wird sich voraussichtlich erst dann als Standard durchsetzen, wenn gesetzliche Rahmenbedingungen vollumf\u00e4nglich greifen\u201c, sagte Feist.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">In vielen L\u00e4ndern mehr Transparenz<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">In Gro\u00dfbritannien (56 Prozent), den Niederlanden (48 Prozent) oder Frankreich (43 Prozent) sind die Anteile der Ausschreibungen mit Gehaltsangaben deutlich h\u00f6her als in Deutschland. In Italien sei der Anteil mit Gehaltsangabe binnen eines Jahres von 22 auf 36 Prozent geklettert.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die EU-Lohntransparenz-Richtlinie muss bis 7. Juni in nationales Recht \u00fcberf\u00fchrt werden. Sie hat unter anderem zum Ziel, die Einkommensunterschiede von M\u00e4nnern und Frauen auszugleichen und verpflichtet Arbeitgeber dazu, schon vor dem Bewerbungsgespr\u00e4ch Angaben zum Gehalt zu machen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">In Deutschland gilt bisher: Vor allem bei besser bezahlten Jobs herrscht \u00f6ffentlich Stillschweigen. Bei Reinigungsdiensten nannten immerhin 34,8 Prozent der Stellenanzeigen eine Verg\u00fctung, in der Sicherheitsbranche waren es 23,5 Prozent, im Transportwesen 22,3 Prozent und im Kundenservice 21,3 Prozent.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Arbeitnehmer w\u00fcnschen sich mehr Gehaltsangaben<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Dagegen enthielten in der Architektur nur sechs Prozent der Stellenanzeigen eine Gehaltsangabe, in der wissenschaftlichen Forschung 5,3 Prozent, in der Pharmazie 5,2 Prozent. Auch in der Informationstechnologie waren es nur 5 Prozent und im Bereich Daten und Analytics 4,4 Prozent.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Eine Indeed-Umfrage unter Arbeitnehmern hat hingegen ergeben, dass mehr als 60 Prozent sich nachhaltige Angaben zum Gehalt w\u00fcnschen und auch eher geneigt sind, sich tats\u00e4chlich zu bewerben, wenn das Gehalt bekannt ist. (dpa\/red)<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":3180,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[134],"tags":[228,2309,10,29,126],"news-destination":[],"news-source":[7],"ta_other":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3179"}],"collection":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3179"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3179\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3181,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3179\/revisions\/3181"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3180"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3179"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3179"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3179"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=3179"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=3179"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=3179"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}