{"id":30347,"date":"2026-07-30T10:11:31","date_gmt":"2026-07-30T09:11:31","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=30347"},"modified":"2026-07-30T10:11:31","modified_gmt":"2026-07-30T09:11:31","slug":"warum-manche-gehirne-um-bis-zu-13-jahre-junger-erscheinen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/07\/30\/warum-manche-gehirne-um-bis-zu-13-jahre-junger-erscheinen\/","title":{"rendered":"Warum manche Gehirne um bis zu 13 Jahre j\u00fcnger erscheinen"},"content":{"rendered":"<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Menschen, die mehrere Sprachen sprechen, haben m\u00f6glicherweise eine Gehirnstruktur, die deutlich j\u00fcnger erscheint, als es ihrem Alter entspricht. Laut einer neuen Studie weisen sie Merkmale auf, die typischerweise bei bis zu 13 Jahren j\u00fcngeren Menschen zu finden sind.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die <a href=\"https:\/\/fens2026.abstractserver.com\/program\/#\/details\/presentations\/5474\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><u>Ergebnisse<\/u><\/a>, die k\u00fcrzlich auf dem Forum 2026 der Federation of European Neuroscience Societies vorgestellt wurden, deuten darauf hin, dass das Gehirn umso j\u00fcnger wirkt, je mehr Sprachen man spricht.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die neu vorgestellten Daten bauen auf einer im letzten Jahr ver\u00f6ffentlichten <a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s43587-025-01000-2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Studie<\/a> des Forscherteams auf, die Menschen aus 27 europ\u00e4ischen L\u00e4ndern untersuchte und einen Zusammenhang zwischen Mehrsprachigkeit und ges\u00fcnderem Altern zeigte.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Wie das Erlernen von Sprachen das alternde Gehirn pr\u00e4gt<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Je mehr Sprachen man spricht, desto langsamer altert das Gehirn. Laut der <a href=\"https:\/\/www.fens.org\/news-activities\/news\/speaking-another-language-could-slow-ageing-in-the-brain\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Studienautorin Lucia Amoruso<\/a> kommt es dabei aber auch darauf an, wie gut man die Sprachen beherrscht und wann man sie gelernt hat.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Diejenigen, die zwei Sprachen sprachen, hatten Gehirne, die mittels KI-basierter Modellrechnungen etwa sechs Jahre j\u00fcnger eingesch\u00e4tzt wurden als ihr tats\u00e4chliches Alter. Diejenigen, die drei Sprachen sprachen, hatten Gehirne, die etwa sieben Jahre j\u00fcnger erschienen, und Teilnehmer, die vier Sprachen flie\u00dfend beherrschten, hatten Gehirne, die etwa 13 Jahre j\u00fcnger gesch\u00e4tzt wurden.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Diese Ergebnisse stimmen mit einer wachsenden Zahl neurowissenschaftlicher Untersuchungen \u00fcberein, die darauf hindeuten, dass lebenslange Mehrsprachigkeit mit einer gr\u00f6\u00dferen kognitiven Reserve verbunden ist und dem Gehirn helfen k\u00f6nnte, im Alter widerstandsf\u00e4higer zu bleiben, sagte Dr. Paul E. Bendheim, klinischer Professor f\u00fcr Neurologie am College of Medicine der University of Arizona, der nicht an der Studie beteiligt war, gegen\u00fcber der Epoch Times.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Das Erlernen von Sprachen trainiert das Gehirn in besonderem Ma\u00dfe<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Zwar h\u00e4lt jede Denkaufgabe das Gehirn fit, aber <a href=\"https:\/\/pmc.ncbi.nlm.nih.gov\/articles\/PMC4006828\/?utm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sprachenlernen<\/a> ist ein besonderes Kompletttraining: Es fordert H\u00f6ren, Denken, Sprechen und Gef\u00fchle gleichzeitig. Das Gehirn muss dabei ununterbrochen zwischen den Sprachen wechseln, erkl\u00e4rt Neurowissenschaftler Christopher U. Missling.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Es muss aber nicht immer Sprachenlernen sein: Auch <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/26941640\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tanzen<\/a>, <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/37143214\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Musik<\/a> machen, <a href=\"https:\/\/www.pnas.org\/doi\/full\/10.1073\/pnas.1015950108\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sport<\/a> oder <a href=\"https:\/\/arxiv.org\/abs\/1603.06342?utm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meditation<\/a> k\u00f6nnen positive Auswirkungen auf das Gehirn haben. Der Neurowissenschaftler betont, dass vor allem die Mischung aus Bewegung, neuen Reizen und dem Kontakt zu anderen Menschen entscheidend ist.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Laut Missling st\u00e4rken Meditation und Achtsamkeit die Aufmerksamkeit. Sport wie Kraft- und Ausdauertraining regt dagegen die Durchblutung an, was die Bildung neuer Verbindungen zwischen Nervenzellen im Gehirn f\u00f6rdert.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Selbst im fortgeschrittenen Alter, so sagte er, k\u00f6nne das Erlernen neuer F\u00e4higkeiten, wie das Spielen eines Instruments oder die Aus\u00fcbung einer neuen Sportart, eine vorteilhafte synaptische Umstrukturierung ausl\u00f6sen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eDas Gehirn bleibt w\u00e4hrend des gesamten Erwachsenenalters plastisch; es ist nie zu sp\u00e4t, es mit neuen, herausfordernden Erfahrungen zu stimulieren\u201c, sagte er.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Mit Blick auf die Zukunft planen Amoruso und ihr Team zu untersuchen, ob \u00e4hnliche Effekte bei Menschen mit neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer auftreten und ob der Umgang mit eng verwandten Sprachen, der m\u00f6glicherweise mehr mentale Kontrolle erfordert, einen noch gr\u00f6\u00dferen Einfluss hat.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":30348,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[7737,7198,7260],"tags":[7488,11067,9503],"news-destination":[],"news-source":[7],"ta_other":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30347"}],"collection":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=30347"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30347\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":30349,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30347\/revisions\/30349"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/30348"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30347"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=30347"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=30347"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=30347"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=30347"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=30347"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}