{"id":29555,"date":"2026-07-28T15:58:49","date_gmt":"2026-07-28T14:58:49","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=29555"},"modified":"2026-07-28T15:58:49","modified_gmt":"2026-07-28T14:58:49","slug":"wie-persischer-golf-und-rotes-meer-zu-gemeinsamer-konfliktzone-wurden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/07\/28\/wie-persischer-golf-und-rotes-meer-zu-gemeinsamer-konfliktzone-wurden\/","title":{"rendered":"Wie Persischer Golf und Rotes Meer zu gemeinsamer Konfliktzone wurden"},"content":{"rendered":"<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Der amerikanische Pr\u00e4sident Donald Trump erkl\u00e4rte am Montag, 27. Juli, dass seine Regierung \u201egute Gespr\u00e4che\u201c mit dem Iran f\u00fchre und es die Chance auf eine Einigung gebe. Sollten auch diese Verhandlungen jedoch erneut scheitern, w\u00fcrden die amerikanischen Luftangriffe wieder aufgenommen werden, warnte Trump.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Er hatte am Samstag die zwei Wochen andauernden Luftangriffe gegen den Iran abrupt ausgesetzt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Trotz dieser Ank\u00fcndigung meldete Saudi-Arabien am selben Tag Drohnenangriffe, m\u00f6glicherweise jedoch nicht vom Iran aus, sondern von mit dem Iran verb\u00fcndeten Milizen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die jemenitische Huthi-Miliz hat nach eigenen Angaben Drohnenangriffe auf die saudische \u00d6linfrastruktur ausgef\u00fchrt. \u201eSensible Knotenpunkte\u201c f\u00fcr den Transport von \u00d6l aus dem Osten Saudi-Arabiens nach Janbu im Westen am Roten Meer seien \u201emit mehreren Drohnen\u201c attackiert worden, erkl\u00e4rte ein Huthi-Sprecher am Montag. Die Angriffe sind demnach eine Reaktion auf das Eindringen von saudischen Drohnen in den jemenitischen Luftraum.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Das saudische Verteidigungsministerium erkl\u00e4rte am selben Tag, mehrere Drohnen abgefangen zu haben, die auf \u00d6lanlagen im Osten des Landes und die Hauptstadt Riad abgezielt h\u00e4tten. Dabei habe es sich um \u201eterroristische\u201c Attacken gehandelt, die von \u201eirakischem Staatsgebiet\u201c aus gestartet worden seien von \u201eTerrormilizen, die vom Iran unterst\u00fctzt werden\u201c. Zu der Erkl\u00e4rung der Huthis \u00e4u\u00dferte sich Riad zun\u00e4chst nicht.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Die Stellvertreter am Roten Meer<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Eine der wichtigsten iranischen \u201eStellvertreter\u201c-Gruppen sind die Huthis im Jemen. Sie hatten im Juli mehrere Schifffahrtsunternehmen davor gewarnt, H\u00e4fen in Saudi-Arabien am Roten Meer anzusteuern. Schiffe, die dort Ladung aufnehmen oder l\u00f6schen, k\u00f6nnten nach Angaben der vom Iran unterst\u00fctzten schiitischen Rebellengruppe angegriffen werden, meldete das internationale Seefahrtsmedium \u201eHansa\u201c.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Am Sonntag ging der Schiffsverkehr durch die Meerenge von Bab al-Mandab am Rande des Roten Meers drastisch zur\u00fcck, nachdem die Huthis saudische \u00d6lanlagen an der K\u00fcste des Roten Meers angegriffen hatten. Dies berichteten mehrere internationale Medien.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Nur elf Frachtschiffe h\u00e4tten die Meerenge an dem Tag passieren k\u00f6nnen. Dies sei der niedrigste Stand seit Monaten, berichtete die t\u00fcrkische Zeitung \u201eDaily Sabah\u201c unter Berufung auf Informationen der internationalen Datenfirma Kpler.<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"\" loading=\"lazy\" width=\"700\" height=\"467\" data-nimg=\"1\" class=\"size-image_700_x wp-image-5565948 mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/07\/GettyImages-2287231393-700x467.bf9215d58a61829e504eb015cdc4fd33.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">Ein Handelsschiff passiert am 27. Juli 2026 eine internationale Schifffahrtsroute vor der jemenitischen Insel Hanish im Roten Meer.<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: Khaled Ziad \/ AFP via Getty Images<\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Alternative zu Hormus bedroht<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Huthi-Drohungen gegen Schiffe mit Ziel Saudi-Arabien entwickelten sich am 22. Juli \u201ezu einem best\u00e4tigten Vorfall\u201c.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Huthis gaben \u00fcber ihre Nachrichtenagentur \u201eSaba\u201c die Angriffe zu.\u00a0Ihre milit\u00e4rischen Einheiten nennen sie selbst \u201ejemenitische Streitkr\u00e4fte\u201c. Diese h\u00e4tten \u201eeine gezielte Milit\u00e4roperation gegen zwei saudische \u00d6ltanker durchgef\u00fchrt\u201c, die die von den Huthis in der vergangenen Woche selbst angek\u00fcndigte Seeblockade verletzt h\u00e4tten.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Es handle sich dabei um die Tanker \u201eEncelia\u201c und \u201eLayla\u201c. Die Angriffe seien \u201emit einer Reihe von ballistischen Raketen und Marschflugk\u00f6rpern sowie mit Drohnen durchgef\u00fchrt\u201c worden, so die Huthis.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die saudische Verkehrsbeh\u00f6rde teilte mit, dass das Schiff \u201eEncelia\u201c w\u00e4hrend der Fahrt im Roten Meer angegriffen worden sei. Am Bug sei ein Brand ausgebrochen. Sch\u00e4den an dem Tanker \u201eLayla\u201c sind bislang nicht best\u00e4tigt worden.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Diese Eskalation sei insofern von Bedeutung, erkl\u00e4rte <a href=\"https:\/\/www.kpler.com\/blog\/bab-el-mandeb-threat-starts-reshaping-saudi-crude-routes\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kpler<\/a>, als \u201eYanbu zu einem immer wichtigeren Umschlagplatz f\u00fcr saudisches Roh\u00f6l geworden ist, w\u00e4hrend der Handel durch die Stra\u00dfe von Hormus weiterhin eingeschr\u00e4nkt\u201c bleibe.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Eine anhaltende Bedrohung f\u00fcr Schiffe mit Ziel oder Herkunft Saudi-Arabien \u201ew\u00fcrde die Zuverl\u00e4ssigkeit dieser Alternativroute schw\u00e4chen\u201c, so die Datenauswerter. Eine Reihe von weiteren Tankern sei bereits wieder umgekehrt; andere w\u00fcrden au\u00dferhalb der Meerenge von Bab al-Mandab warten.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Arsenio Longo, Gr\u00fcnder der maritimen Informationsplattform \u201eHUAX\u201c, bezeichnete das Vorgehen der Huthis als \u201eselektive St\u00f6rung\u201c gegen\u00fcber \u201eSeatradeMaritime News\u201c. \u201eDie Huthis m\u00fcssen die Meerenge von Bab el-Mandeb nicht sperren, sie m\u00fcssen Reeder und Versicherer davon \u00fcberzeugen, dass sie bestimmte Schiffe angreifen k\u00f6nnen\u201c, erkl\u00e4rte er.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Wollen die Huthis den Konflikt versch\u00e4rfen?<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Mit der St\u00f6rung der saudischen Exporte wollen die Huthis nach Ansicht von \u201eDaily Sabah\u201c den Konflikt zwischen den USA und dem Iran \u201eausweiten\u201c, der bereits die \u00d6lversorgung durch die Stra\u00dfe von Hormus beeintr\u00e4chtigt hat.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Unterdessen meldet die \u00fcberregionale saudische Zeitung \u201eAsharq Al-Awsat\u201c Luftangriffe der regul\u00e4ren jemenitischen Streitkr\u00e4fte gegen Stellungen der Huthis.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Trump hatte unmittelbar nach den Angriffen auf saudische \u00d6ltanker damit gedroht, er werde den mit den Huthis verb\u00fcndeten Iran daf\u00fcr verantwortlich machen. Auf seinem eigenen Social Media-Kanal <a href=\"https:\/\/truthsocial.com\/@realDonaldTrump\/posts\/116969243226176328\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Truth Social<\/a> wandte sich Trump am 23. Juli direkt an die Huthis: \u201eVor einem Jahr haben die Vereinigten Staaten von Amerika die Huthis wegen ihrer St\u00f6rung des Handels und des Wirtschaftsverkehrs durch Beschuss von Schiffen mit aller H\u00e4rte angegriffen.\u201c<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Seither, auch w\u00e4hrend des Konflikts mit dem Iran, h\u00e4tten sich die Huthis als \u201esehr verantwortungsbewusst\u201c verhalten. Doch \u201eleider fangen sie nun wieder damit an\u201c und h\u00e4tten zwei saudische Schiffe beschossen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Trump drohte: \u201eSollten sie dies erneut tun, werden die USA den Iran daf\u00fcr verantwortlich machen, da die Huthis ein Stellvertreter und\/oder eine Marionette des Irans sind\u201c.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Es werde seitens der USA \u201eeine massive milit\u00e4rische Vergeltung gegen den Iran und nat\u00fcrlich auch gegen die Huthis selbst geben\u201c. Von diesen sei er \u201esehr entt\u00e4uscht\u201c, da \u201esie sich bisher sehr professionell und klug verhalten\u201c h\u00e4tten, so Trump in seinem Post.<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"\" loading=\"lazy\" width=\"700\" height=\"467\" data-nimg=\"1\" class=\"size-image_700_x wp-image-5565932 mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/07\/GettyImages-2285874228-1-700x467.e78e10e58d7c75fdc3e0f602bd0199bc.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">Bewaffnete jemenitische Anh\u00e4nger der vom Iran unterst\u00fctzten Huthi-Miliz schwingen ihre Waffen w\u00e4hrend einer Demonstration gegen die laut Angaben der Gruppe von der saudi-gef\u00fchrten Koalition verh\u00e4ngten Beschr\u00e4nkungen in den von den Houthis kontrollierten Gebieten des Jemen, am 17. Juli 2026 in Sanaa.<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: Mohammed Huwais \/ AFP via Getty Images<\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Wer sind die Huthis?<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Bis zum Angriff der pal\u00e4stinensischen Terrorgruppe Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 galten die Huthis und ihre Anh\u00e4nger lediglich als schiitische Stellvertreter des nach Gro\u00dfmacht strebenden Iran auf der arabischen Halbinsel.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Im Jahr 2014 st\u00fcrzte der Huthi-Clan die international anerkannte Regierung in Jemens Hauptstadt und l\u00f6ste mit diesem Krieg eine Hungersnot aus.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">2015 griff unter F\u00fchrung Saudi-Arabiens eine Milit\u00e4rallianz ein. Diese bestand neben den Saudis auch aus den Golfstaaten Kuwait, Katar und Bahrain sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und weiteren islamischen L\u00e4ndern der Region. Die USA, Gro\u00dfbritannien und Frankreich unterst\u00fctzten logistisch.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Seit einer von UN vermittelten Waffenruhe im Jahr 2022 waren die K\u00e4mpfe zwischen Saudi-Arabien und der Miliz weitgehend zum Erliegen gekommen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Doch j\u00fcngste Angriffe drohen, diese faktische Feuerpause zu beenden.\u00a0Huthi-K\u00e4mpfer und Regierungstruppen lieferten sich t\u00e4glich in mehreren Landesteilen Gefechte.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Schiffe kapern, Seekabel durchschneiden<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Nicht erst seit Kurzem, sondern bereits seit Mitte November 2023 kontrollieren die Huthis die Schifffahrt im Roten Meer durch Drohnen- und Raketenangriffe auf Handelsschiffe sowie mittels des Kaperns eines Frachters in der Meerenge Bab al-Mandab.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Damit ist neben der Stra\u00dfe von Hormus die zweite wichtige Wasserstra\u00dfe der Region f\u00fcr den Welthandel bereits seit l\u00e4ngerem bedroht.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die jemenitische Miliz hatte am 19. November 2023 den Autofrachter \u201eGalaxy Leader\u201c im Roten Meer geentert und die 25 internationalen Besatzungsmitglieder an Bord als Geiseln genommen. Nach 14 Monaten in Gefangenschaft lie\u00df die Miliz die Seeleute erst im Januar 2025 wieder frei.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wie im September 2025 bekannt wurde, wurden mehrere Unterwasser-Kommunikationskabel im Roten Meer in der N\u00e4he des saudischen Hafens Dschidda durchtrennt. Dies habe \u201ezu erheblichen Internetst\u00f6rungen in Teilen Asiens und des Nahen Ostens\u201c gef\u00fchrt, berichtete die auf milit\u00e4rische Nachrichten spezialisierte Plattform \u201eDefence-Network.com\u201c.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">F\u00fcr diesen Sabotageakt wurden die Huthis seitens der jemenitischen Regierung verantwortlich gemacht. Diese lehnten die Schuldzuweisung indes ab, berichtete das Medium weiter. Allerdings ist dieser Vorfall ein weiteres Beispiel daf\u00fcr, wie anf\u00e4llig diese Meerenge f\u00fcr St\u00f6rungen des weltweiten Handels und der Kommunikation ist.<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"\" loading=\"lazy\" width=\"700\" height=\"467\" data-nimg=\"1\" class=\"size-image_700_x wp-image-5565953 mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/07\/GettyImages-2152154588-700x467.74e6480dbf2f54580e24afa443d69712.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">Besatzungsmitglieder des Frachters \u201eGalaxy Leader\u201c, der von Huthi-K\u00e4mpfern gekapert wurde und vor der K\u00fcste der jemenitischen Stadt Hodeida vor Anker liegt, versammeln sich am 12. Mai 2024 an Bord, um eine Delegation des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (nicht im Bild) zu empfangen.<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: AFP via Getty Images<\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Keine Rede von Hungersnot im Jemen<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Durch das Rote Meer mit seiner Verbindung zum Suezkanal werden 10 bis 15 Prozent des Welthandels abgewickelt. Die Meerenge Bab al-Mandab verbindet das Rote Meer mit dem Golf von Aden und ist eine wichtige Route f\u00fcr den Transport saudischedddsdd \u00d6ls.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Seit der Kaperung des \u201eGalaxy Leader\u201c haben Containerschiffe zwischendurch diese Route immer wieder gemieden und nehmen teilweise die l\u00e4ngere Fahrt um Afrika herum in Kauf.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Mit ihren zahlreichen, sporadischen milit\u00e4rischen Aktionen hat es die Huthi-Miliz zudem geschafft, von der seit zehn Jahren von ihr mitverursachten schlimmsten humanit\u00e4ren Krise im Jemen erfolgreich abzulenken.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Huthis\u00a0 kontrollieren den gr\u00f6\u00dften Teil des n\u00f6rdlichen Jemen \u2013 einschlie\u00dflich der Hauptstadt Sanaa. Die tats\u00e4chlich international anerkannte Regierung sitzt rund 300 Kilometer entfernt in der s\u00fcdlichen Stadt Aden und gilt als politisch und milit\u00e4risch schwach.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><em>(Mit Material von AFP)<\/em><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":29556,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[130,7737,7198],"tags":[],"news-destination":[],"news-source":[7],"ta_other":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29555"}],"collection":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=29555"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29555\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29557,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29555\/revisions\/29557"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/29556"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=29555"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=29555"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=29555"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=29555"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=29555"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=29555"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}