{"id":29134,"date":"2026-07-27T16:16:56","date_gmt":"2026-07-27T15:16:56","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=29134"},"modified":"2026-07-27T16:16:56","modified_gmt":"2026-07-27T15:16:56","slug":"der-mut-zur-endlichkeit-und-zur-fulle-des-lebens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/07\/27\/der-mut-zur-endlichkeit-und-zur-fulle-des-lebens\/","title":{"rendered":"Der Mut zur Endlichkeit \u2013 und zur F\u00fclle des Lebens"},"content":{"rendered":"<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Im Jahr 399 v. Chr. trat ein betagter Mann vor die Geschworenen des Heliaia, des obersten Gerichts Athens. Ihm wurden Gottlosigkeit und die Verf\u00fchrung der Jugend vorgeworfen. Der etwa 70-j\u00e4hrige Angeklagte beteuerte seine Unschuld. Sein einziges \u201eVergehen\u201c, so erkl\u00e4rte er, bestehe darin, dass er aufgezeigt habe, dass die angesehensten M\u00e4nner Athens in Wahrheit t\u00f6richt seien, \u201ew\u00e4hrend manche weniger angesehene M\u00e4nner tats\u00e4chlich weiser und tugendhafter waren\u201c.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Anklage sah die Todesstrafe vor. Dennoch machte der Angeklagte unmissverst\u00e4ndlich klar, dass er weder den Prozess noch den Tod f\u00fcrchtete, schlie\u00dflich hatte er bereits die Schlachten von Potidaia, Delion und Amphipolis \u00fcberlebt. Ebenso wenig war er bereit, sich selbst oder Athen zu erniedrigen, indem er vor den Geschworenen um Gnade flehte, um seinen Hauptankl\u00e4ger Meletos zu bes\u00e4nftigen. Es widerspr\u00e4che jeder Vernunft, die Wahrheit zu verleugnen, nur um das eigene Leben zu retten, erkl\u00e4rte er.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eIch habe M\u00e4nner von gro\u00dfem Ansehen gesehen, die sich nach ihrer Verurteilung auf die sonderbarste Weise verhielten\u201c, sagte Sokrates zu den Geschworenen. \u201eSie schienen zu glauben, dass ihnen mit dem Tod etwas Schreckliches widerfahren werde \u2013 und als k\u00f6nnten sie unsterblich werden, wenn ihr sie nur am Leben lie\u00dft.\u201c<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Auch heute noch lesen wir <a href=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/07\/Apologie.bed8b8a6bc3ae567466bb217b2c6b1e0.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Platons \u201eApologie\u201c<\/a>, in der diese Szene festgehalten ist und die in unz\u00e4hligen Einf\u00fchrungskursen in der westlichen Philosophie behandelt wird. Meine Nichte, die an der University of Wisconsin im US-Bundesstaat Milwaukee studiert, brachte den Text k\u00fcrzlich in den Osterferien mit nach Hause.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Es gibt zahlreiche Gr\u00fcnde, warum dieses Werk bis heute Bestand hat. Es ist kurz und es ist von gro\u00dfer historischer Bedeutung. Zudem wirft es grundlegende Fragen zur moralischen Integrit\u00e4t im Angesicht von Macht auf. Doch seine anhaltende Faszination beruht auf einer noch viel tiefgehenderen Frage: Wie sollten Menschen dem Tod begegnen?<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Der Tod ist gewiss. Wir werden geliebte Menschen verlieren und auch wir selbst werden sterben. Ob mit dem Tod das Bewusstsein endet oder ob er \u201enichts weiter als ein Wandel des Geistes\u201c ist, um eine Formulierung von James Madison aufzugreifen, bleibt zumindest den Lebenden unbekannt. Er ist das \u201eunentdeckte Land\u201c, wie William Shakespeare schrieb, \u201eaus des Bezirk kein Wandrer wiederkehrt\u201c.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Diese Worte stammen aus \u201eHamlet\u201c, dem wohl gr\u00f6\u00dften jemals geschriebenen Theaterst\u00fcck. Der Tod ist sein zentrales Thema. Das Drama beginnt, als der Prinz von D\u00e4nemark vom Geist seines Vaters heimgesucht wird. Dieser offenbart ihm, dass er von seinem Bruder ermordet wurde. Damit setzt er eine Kette von Ereignissen in Gang, die schlie\u00dflich zum Tod aller Hauptfiguren f\u00fchrt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Shakespeare griff das Thema Tod immer wieder auf, unter anderem in Werken wie \u201eMacbeth\u201c und \u201eRomeo und Julia\u201c. Mit dieser Thematik stand er keineswegs allein da.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eMenschliche Geschichten\u201c, so <a href=\"https:\/\/jjmilt.substack.com\/p\/14-jrr-tolkien-quotes-that-on-life\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">stellte<\/a> J. R. R. Tolkien fest, \u201edrehen sich doch praktisch immer um ein und dasselbe, nicht wahr? Um den Tod.\u201c<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Tolkien hatte Recht. Die gr\u00f6\u00dften Geschichten aller Zeiten drehen sich um den Tod, darum, wie Menschen ihm begegnen oder mit Verlust umgehen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">In \u201eBraveheart\u201c greift William Wallace nach der Ermordung seiner Frau durch einen englischen Soldaten zu den Waffen und stellt sich an die Spitze des schottischen Widerstands. In \u201eDer Herr der Ringe: Die R\u00fcckkehr des K\u00f6nigs\u201c riskiert \u00c9owyn ihr Leben, um den Hexenk\u00f6nig zu t\u00f6ten, nachdem ihr Onkel Th\u00e9oden gefallen ist. Und in \u201eWonder Woman\u201c <a href=\"https:\/\/intellectualtakeout.org\/2017\/09\/self-sacrifice-the-most-powerful-idea-in-our-culture\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">opfert<\/a> Steve Trevor sein Leben, indem er ein mit Giftgas beladenes Flugzeug fortsteuert und zahllose andere rettet.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Erkenntnis aus diesen Geschichten ist eindeutig: Wenn Menschen aufh\u00f6ren, den Tod zu f\u00fcrchten, sind sie zu Au\u00dfergew\u00f6hnlichem f\u00e4hig. Dennoch ist die Angst vor dem Tod weitverbreitet.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Viele halten diese Furcht f\u00fcr ganz nat\u00fcrlich. Sokrates widersprach jedoch. Er bezeichnete die Todesfurcht als \u201eden Schein der Weisheit\u201c und merkte an: \u201eAber die Menschen f\u00fcrchten den Tod, als w\u00fcssten sie gewiss, dass er das gr\u00f6\u00dfte \u00dcbel sei, dabei wei\u00df ja niemand, ob nicht der Tod das gr\u00f6\u00dfte Gut f\u00fcr den Menschen ist.\u201c<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\">\n<li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/meinung\/warum-es-so-schwer-ist-sich-selbst-zu-verstehen-a5542339.html\"><h4 class=\"heading-4\">Warum es so schwer ist, sich selbst zu verstehen<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/meinung\/warum-es-so-schwer-ist-sich-selbst-zu-verstehen-a5542339.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Warum es so schwer ist, sich selbst zu verstehen\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/07\/The_School_of_Athens__by_Raffaello_Sanzio_da_Urbino-1-420x280.e4009ff925d62dcf46d0cf1b43529f7e.webp\" class=\"wp-image-29141\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/07\/The_School_of_Athens__by_Raffaello_Sanzio_da_Urbino-1-420x280.e4009ff925d62dcf46d0cf1b43529f7e.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/07\/The_School_of_Athens__by_Raffaello_Sanzio_da_Urbino-1-420x280.e4009ff925d62dcf46d0cf1b43529f7e-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li>\n<li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/meinung\/vom-verlust-der-schoenen-handwerkskunst-a5534722.html\"><h4 class=\"heading-4\">Vom Verlust der sch\u00f6nen Handwerkskunst<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/meinung\/vom-verlust-der-schoenen-handwerkskunst-a5534722.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Vom Verlust der sch\u00f6nen Handwerkskunst\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/07\/iStock-1161119110-420x280.ef63571b9908fa2d114177d6afb955ea.webp\" class=\"wp-image-29142\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/07\/iStock-1161119110-420x280.ef63571b9908fa2d114177d6afb955ea.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/07\/iStock-1161119110-420x280.ef63571b9908fa2d114177d6afb955ea-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li>\n<li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/kultur\/mehr-als-eine-zahl-die-zehn-als-spiegel-menschlicher-sehnsucht-a5512096.html\"><h4 class=\"heading-4\">Mehr als eine Zahl &#8211; die Zehn als Spiegel menschlicher Sehnsucht<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/kultur\/mehr-als-eine-zahl-die-zehn-als-spiegel-menschlicher-sehnsucht-a5512096.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Mehr als eine Zahl - die Zehn als Spiegel menschlicher Sehnsucht\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/07\/500px-Moses_radiant-1-420x280.29f9fb38463ab9d7945419f69a619448.webp\" class=\"wp-image-29143\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/07\/500px-Moses_radiant-1-420x280.29f9fb38463ab9d7945419f69a619448.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/07\/500px-Moses_radiant-1-420x280.29f9fb38463ab9d7945419f69a619448-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Sokrates hat aus unseren Geschichten dieselbe Lehre gezogen: \u201eWenn wir keine Angst mehr vor dem Tod haben, k\u00f6nnen wir unser Leben in vollen Z\u00fcgen genie\u00dfen.\u201c Er war jedoch nicht der einzige Lehrmeister, der diese Wahrheit erkannt hat.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eDenn wer sein Leben erhalten will, der wird\u2019s verlieren\u201c, <a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/LUT\/Matth%C3%A4us16\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">so<\/a> Jesus von Nazareth im Evangelium nach Matth\u00e4us.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Auffassung, dass wir erst dann ein erf\u00fclltes Leben f\u00fchren k\u00f6nnen, wenn wir den Tod akzeptieren, taucht auch in anderen religi\u00f6sen Texten auf und findet sich zudem in modernen Filmen wieder. So bildet sie die Pr\u00e4misse von David Finchers Psychothriller \u201eThe Game \u2013 Das Geschenk seines Lebens\u201c aus dem Jahr 1997 mit Michael Douglas und Sean Penn in den Hauptrollen. Der Film endet damit, dass der wohlhabende, aber isolierte Investmentbanker Nicholas Van Orton (Douglas) wiedergeboren wird, als er glaubt, sein Leben zu verlieren.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Ward Farnsworth, Dekan der juristischen Fakult\u00e4t der University of Texas, stellt in seinem Buch <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/practicingstoic0000farn\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eThe Practicing Stoic\u201c<\/a> fest, dass die \u00dcberwindung der Angst vor dem Tod ein zentrales Ziel der stoischen Philosophie war.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eEher auf den Tod als auf das Leben m\u00fcssen wir uns vorbereiten\u201c, schrieb auch Seneca in <a href=\"https:\/\/www.antike-sprachen.de\/app\/download\/5819904082\/Seneca%2C%2BEpistulae%2Bmorales%2B61%2C%2B1%2B-%2B2.pdf?utm_source=chatgpt.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eBriefe an Lucilius\u201c, Brief 61,2<\/a>.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">In der griechischen Tradition war die Art und Weise, wie man dem Tod begegnete, von so gro\u00dfer Bedeutung, dass viele glaubten, das Leben eines Menschen k\u00f6nne erst nach dessen Tod beurteilt werden. Im 16. Jahrhundert berichtete Montaigne von einer Anekdote \u00fcber den thebanischen Feldherrn Epaminondas (4. Jahrhundert v. Chr.). Dieser wurde gefragt, wen man h\u00f6her sch\u00e4tzen solle: ihn selbst oder die athenischen Feldherren Chabrias und Iphikrates.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eIhr m\u00fcsst uns erst sterben sehen, bevor ihr euch entscheidet\u201c, erwiderte Epaminondas.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Einer modernen Leserschaft erscheint dieser Fokus auf den Tod vielleicht seltsam. Doch die Menschen der Antike wussten, dass die Auseinandersetzung mit der Sterblichkeit unverzichtbar ist, um ein erf\u00fclltes Leben zu f\u00fchren.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Im modernen Leben vergisst man das jedoch leicht. Der durch den Kapitalismus geschaffene Wohlstand \u2013 eine h\u00f6here Lebenserwartung, fortschrittliche Medizin, Nahrungsmittel im \u00dcberfluss und materieller Komfort \u2013 hat uns von der Unmittelbarkeit des Todes entfernt. Zweifellos sind das Errungenschaften, die es zu feiern gilt. Doch sie machen es auch leichter, sich vor der Realit\u00e4t des Todes zu verstecken. Dieses Problem wird durch kulturelle Trends, die den Tod eher in Krankenh\u00e4user und Pflegeeinrichtungen als in das eigene Zuhause verlagern, noch versch\u00e4rft.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eDie Sterblichkeit bleibt eine unausweichliche Tatsache\u201c, <a href=\"https:\/\/firstthings.com\/the-fall-of-a-sparrow\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">stellte<\/a> der Filmemacher Caylan Ford fest, \u201eaber sie wurde gez\u00e4hmt, entsch\u00e4rft und an den Rand unseres Bewusstseins verbannt.\u201c<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Diesem Trend sollte man kritisch begegnen. Die Anerkennung der Sterblichkeit befreit uns und pr\u00e4gt unsere Werte. Wenn wir die Unausweichlichkeit des Todes anerkennen und lernen, ihn nicht zu f\u00fcrchten, k\u00f6nnen wir ein erf\u00fcllteres Leben f\u00fchren.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Kaum jemand verdeutlicht dies besser als Sokrates.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Trotz einer \u00fcberzeugenden Verteidigung, in der dargelegt wurde, dass er weder gottesl\u00e4sterlich noch ein Verderber der Jugend war, befand ihn das Gericht f\u00fcr schuldig und lehnte sein Angebot, eine Geldstrafe zu zahlen, ab. Da er zu alt war, um ins Exil zu gehen, nahm Sokrates sein Todesurteil unerschrocken hin.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Manch einer w\u00fcrde es als tragisches Ende bezeichnen \u2013 und das war es auch. Aber es war zugleich mutig und inspirierend. Deshalb lesen und diskutieren wir es noch heute, fast 2.500 Jahre sp\u00e4ter.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Dieser Artikel erschien im Original auf <a href=\"https:\/\/www.theepochtimes.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">theepochtimes.com<\/a> unter dem Titel <a href=\"https:\/\/www.theepochtimes.com\/article\/the-courage-to-face-death-and-live-fully-6009058\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eThe Courage to Face Death\u2014and Live Fully\u201c<\/a>. (redaktionelle Bearbeitung: ee)<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":29135,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[7737,7259,7198],"tags":[8347,11302,9562],"news-destination":[],"news-source":[7],"ta_other":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29134"}],"collection":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=29134"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29134\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29144,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29134\/revisions\/29144"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/29135"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=29134"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=29134"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=29134"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=29134"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=29134"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=29134"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}