{"id":29070,"date":"2026-07-27T12:57:21","date_gmt":"2026-07-27T11:57:21","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=29070"},"modified":"2026-07-27T12:57:21","modified_gmt":"2026-07-27T11:57:21","slug":"merz-personalrochade-sport-staatsministerin-muss-gehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/07\/27\/merz-personalrochade-sport-staatsministerin-muss-gehen\/","title":{"rendered":"Merz&#8217; Personalrochade: Sport-Staatsministerin muss gehen"},"content":{"rendered":"<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Inmitten einer gro\u00dfen Spitzensport-Reform und dem deutschen Anlauf auf Olympia besetzt Bundeskanzler Friedrich Merz den Posten der Sport-Staatsministerin neu. Christiane Schenderlein (CDU) muss nach nur 14 Monaten in dem neu geschaffenen Amt gehen und wechselt als parlamentarische Staatssekret\u00e4rin ins Gesundheitsministerium. \u201eIch respektiere diesen Wunsch und freue mich gleichzeitig auf die neue Aufgabe\u201c, sagte Schenderlein laut einer Mitteilung zu ihrer Abl\u00f6sung, die zu massivem Unmut in den ostdeutschen CDU-Landesverb\u00e4nden gef\u00fchrt hatte.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Nachfolge lie\u00df Merz zun\u00e4chst offen, erst zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt werde er seine Personall\u00f6sung pr\u00e4sentieren, sagte er. Es entstehe aber kein Vakuum im Sport-Staatsministerium, versicherte der CDU-Chef. Als Kandidatin f\u00fcr den Posten wurde zuletzt die fr\u00fchere Fu\u00dfball-Nationalspielerin Nadine Ke\u00dfler gehandelt. Die 38-J\u00e4hrige ist Direktorin Frauenfu\u00dfball bei der Europ\u00e4ischen Fu\u00dfball-Union UEFA.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Eine Best\u00e4tigung dieser Personalpl\u00e4ne gab es bislang nicht. Die UEFA wollte Medienberichte \u00fcber einen Wechsel von Ke\u00dfler ins Kanzleramt nicht kommentieren.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Heikle Phase f\u00fcr deutschen Sport<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">F\u00fcr den deutschen Sport kommt der Wechsel an der Spitze des Sport-Staatsministeriums in einer heiklen Phase. Erst kurz vor der Sommerpause hatte der Bundestag nach langen Diskussionen dem neuen Sportf\u00f6rdergesetz zugestimmt. Kern der Reform ist die Gr\u00fcndung einer Spitzensportagentur, die k\u00fcnftig die Sportf\u00f6rdermillionen des Bundes verteilen soll. Umstritten war bis zuletzt, wie viel Mitsprache der Sport selbst dabei haben soll. Hier d\u00fcrfte auch Schenderleins Nachfolgerin weitere K\u00e4mpfe ausfechten m\u00fcssen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Zudem l\u00e4uft gerade die finale Phase der Auswahl des deutschen Olympia-Bewerbers. In Baden-Baden soll am 26. September bei einer Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbunds verk\u00fcndet werden, ob Berlin, M\u00fcnchen oder die Rhein-Ruhr-Region mit K\u00f6ln als Zentrum ins internationale Rennen um Sommerspiele einsteigen. Die Bundesregierung hatte sich zuletzt klar hinter eine deutsche Kandidatur gestellt und mehrere Millionen Euro f\u00fcr den Bewerbungsprozess zugesichert.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Das Amt einer Staatsministerin f\u00fcr Sport und Ehrenamt im Kanzleramt wurde mit dem Antritt der Bundesregierung im vergangenen Jahr neu geschaffen. Der Sport hatte lange f\u00fcr einen solchen Ansprechpartner geworben. Die Berufung von Schenderlein kam damals aber \u00fcberraschend, weil die S\u00e4chsin im Sport davor eher unbekannt war. \u201eIch blicke mit Stolz und Freude auf das Erreichte zur\u00fcck\u201c, sagte Schenderlein nun. Sie habe in ihrer kurzen Amtszeit \u201edie zentralen Vorhaben des Koalitionsvertrages\u201c umgesetzt, erkl\u00e4rte sie. (dpa\/red)<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":29071,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[132,7198],"tags":[75,29,4490],"news-destination":[],"news-source":[7],"ta_other":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29070"}],"collection":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=29070"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29070\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29072,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29070\/revisions\/29072"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/29071"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=29070"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=29070"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=29070"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=29070"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=29070"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=29070"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}