{"id":21374,"date":"2026-07-08T15:41:52","date_gmt":"2026-07-08T14:41:52","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=21374"},"modified":"2026-07-08T15:41:52","modified_gmt":"2026-07-08T14:41:52","slug":"krieg-gegen-iran-geht-weiter-trump-dominiert-den-nato-gipfel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/07\/08\/krieg-gegen-iran-geht-weiter-trump-dominiert-den-nato-gipfel\/","title":{"rendered":"Krieg gegen Iran geht weiter \u2013 Trump dominiert den NATO-Gipfel"},"content":{"rendered":"<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Der amerikanische Pr\u00e4sident Donald Trump erkl\u00e4rte den Waffenstillstand mit dem Iran w\u00e4hrend des NATO-Gipfels in Ankara f\u00fcr beendet. Trump f\u00fcgte demzufolge hinzu, die Friedensgespr\u00e4che k\u00f6nnten zwar fortgesetzt werden, seien jedoch \u201eZeitverschwendung\u201c.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Milit\u00e4rischer Schlagabtausch zwischen den USA und Iran<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Vorausgegangen waren gegenseitige milit\u00e4rische Angriffe am 7. und 8. Juli. Der Iran soll Handelsschiffe in der Stra\u00dfe von Hormus attackiert haben, darunter einen Fl\u00fcssiggas-Tanker aus Katar und einen saudischen \u00d6ltanker. Die USA widerriefen daraufhin die vor drei Wochen erteilte Genehmigung f\u00fcr iranische Erd\u00f6lexporte. Wie die Wirtschaftsplattform <a href=\"https:\/\/tradingeconomics.com\/commodity\/crude-oil\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eTraiding Economics\u201c<\/a> am 8. Juli berichtete, sei der Roh\u00f6lpreis aufgrund der erneuten Spannungen am Persischen Golf prompt um 6 % auf 74,5 US-Dollar pro Barrel angestiegen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Gem\u00e4\u00df der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur IRNA h\u00e4tten die\u201c Islamischen Revolutionsgarden\u201c (IRGC) bekannt gegeben, dass sie \u201eeine erste Vergeltungsaktion gegen einen US-Angriff gestartet\u201c h\u00e4tten, bei der 85 amerikanische Milit\u00e4reinrichtungen in der Region \u201eins Visier genommen\u201c worden seien. In einem weiteren <a href=\"https:\/\/en.irna.ir\/news\/86203749\/Foreign-Ministry-US-revocation-of-oil-sanctions-waiver-clear\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">IRNA-Beitrag<\/a> gibt Teheran den USA die Alleinschuld an dem j\u00fcngsten Ausbruch von Feindseligkeiten.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Zank um Gr\u00f6nland<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">F\u00fcr die Europ\u00e4er und Kanadier stellt der erneute Kriegsausbruch am Golf einen herben R\u00fcckschlag f\u00fcr ihre Bem\u00fchungen dar, mit den USA \u00fcber die Zukunft der NATO zu verhandeln.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Trump hatte zuvor schon die Hoffnungen auf harmonische Gespr\u00e4che in Ankara kleiner gemacht, als er anl\u00e4sslich einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten Recep Tayyip Erdo\u011fan den Anspruch der USA auf Gr\u00f6nland erneuerte. Die arktische Gro\u00dfinsel \u201esollte von den Vereinigten Staaten kontrolliert werden, nicht von D\u00e4nemark\u201c, wird Trump <a href=\"https:\/\/time.com\/article\/2026\/07\/07\/trump-greenland-should-be-controlled-by-united-states-alliance-nato-summit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zitiert<\/a>.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Gr\u00f6nland ist ein autonomes Gebiet mit eigener Regierung, geh\u00f6rt aber offiziell als \u00dcberseegebiet zu D\u00e4nemark, ist jedoch nicht Teil der EU. D\u00e4nemark ist nicht bereit, \u00fcber eine Abtretung Gr\u00f6nlands an die USA zu verhandeln. Dazu Trump: \u201eDas hat meinem Verh\u00e4ltnis zur NATO geschadet, denn Gr\u00f6nland hilft D\u00e4nemark nicht\u201c, soll Trump bei der Pressekonferenz hinzugef\u00fcgt haben.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die d\u00e4nische Ministerpr\u00e4sidentin Mette Frederiksen reagierte auf Trumps Aussagen diplomatisch, indem sie darauf verwies, ihr Land sei im Falle eines Angriffs \u201ebereit, jeden Zentimeter der NATO einschlie\u00dflich unseres eigenen Territoriums zu verteidigen\u201c, und werde darauf vertrauen, dass die NATO-Verb\u00fcndeten ihrer Verpflichtung zur gegenseitigen Verteidigung nachk\u00e4men. Dies berichtete etwa die Nachrichtenagentur Associated Press.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Frederiksen hatte offenbar mit Trumps erneuten Gr\u00f6nland-Vorsto\u00df gerechnet. Denn laut AP hatte sie bereits im Vorfeld des Treffens der NATO-Staats- und Regierungschefs gesagt: \u201eWir hoffen, dass alle, einschlie\u00dflich aller Verb\u00fcndeten, das Selbstbestimmungsrecht des gr\u00f6nl\u00e4ndischen Volkes respektieren werden.\u201c Gr\u00f6nland stehe \u201enicht zum Verkauf\u201c.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Trump: \u201eSpanien ist ein schrecklicher Partner\u201c<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Auch der NATO-Partner Spanien wurde von Trump in Ankara scharf kritisiert. W\u00e4hrend einer gemeinsamen Pressekonferenz mit NATO-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte soll Trump gesagt haben: \u201eSpanien ist ein schrecklicher Partner in der NATO. Sie beteiligen sich nicht. Sie zahlen nicht. Ich will nichts mit Spanien zu tun haben\u201c.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Er habe au\u00dferdem dazu aufgefordert, \u201ejeglichen Handel mit Spanien\u201c einzustellen, \u201eeinschlie\u00dflich Besuchen\u201c. Weiterhin soll Trump gesagt haben: \u201eEs gibt noch ein paar andere, aber insbesondere Spanien.\u201c Trump bezog sich mit seiner Schelte wohl auf weitere NATO-Mitglieder, die seiner Meinung nach nicht genug f\u00fcr die milit\u00e4rischen F\u00e4higkeiten innerhalb des B\u00fcndnisses ausgeben.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Hintergrund seiner Abneigung gegen Spanien d\u00fcrften zwei Gr\u00fcnde sein: Zum einen hatte Madrid den USA zu Beginn des Iran-Krieges Ende Februar verwehrt, von amerikanischen Milit\u00e4rst\u00fctzpunkten in Spanien Angriffe auf den Iran zu fliegen. Zum anderen ist Spanien das einzige Mitglied des Milit\u00e4rb\u00fcndnisses, das sich im vergangenen Jahr nicht dazu verpflichtet hat, 5 % seines BIP bis 2035 f\u00fcr Verteidigung auszugeben.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Trump hofft auf baldiges Ende des Ukraine-Krieges<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Auf der NATO-Website gab der Generalsekret\u00e4r des B\u00fcndnisses, Mark Rutte, bekannt: \u201eDie vor uns liegende Aufgabe ist klar: Die Zusagen der B\u00fcndnispartner m\u00fcssen in konkrete Ergebnisse umgesetzt werden.\u201c Dazu w\u00fcrden \u201eh\u00f6here Investitionen\u201c z\u00e4hlen, sowie \u201eeine gesteigerte Industrieproduktion und anhaltende Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine\u201c. All dies trage zu einer \u201est\u00e4rkeren NATO und mehr Sicherheit\u201c bei.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Darum geht es den Europ\u00e4ern am meisten: eine geeinte Haltung f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der Ukraine gegen Russland. Denn einer der Punkte der Tagesordnung handelt sich nur davon. Dazu hei\u00dft es seitens der NATO weiter: \u201eUnsere Sicherheit ist untrennbar mit der Ukraine verbunden.\u201c Der Gipfel in Ankara soll auf die bisherige Unterst\u00fctzung der NATO f\u00fcr die Ukraine aufbauen und \u201edem Land dabei helfen, seinen dringenden Verteidigungsbedarf zu decken\u201c.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Bereits am 7. Juli, dem ersten Tag des NATO-Treffens, verbreitete Trump Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges in der Ukraine. \u201eIch hatte ein sehr gutes Gespr\u00e4ch mit Pr\u00e4sident Putin\u201c, sagte Trump laut Reuters w\u00e4hrend eines Treffens mit Erdo\u011fan. \u201eWir hatten ein langes Gespr\u00e4ch\u201c und danach habe er direkt mit Selenskyj gesprochen. \u201eIch glaube, beide wollen eine Einigung erzielen.\u201c Er denke, dass dies \u201ehoffentlich bald\u201c gekl\u00e4rt werde. Wie die Agentur weiter berichtet, will Selenskyj, der am NATO-Gipfel teilnimmt, mit Trump auch \u00fcber den Bedarf der Ukraine an Luftabwehrsystemen sprechen.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Gastgeber T\u00fcrkei hofft auf F-35-Kampfjets<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die T\u00fcrkei misst dem Gipfeltreffen laut der t\u00fcrkischen Nachrichtenagentur <a href=\"https:\/\/www.aa.com.tr\/en\/world\/turkish-president-erdogan-says-he-expects-favorable-decision-on-f-35-fighter-jets-from-nato-summit\/3989189\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Anadolu<\/a>\u00a0\u201egro\u00dfe Bedeutung\u201c bei. Erdogan bot sich als unterst\u00fctzender Vermittler f\u00fcr die Ukraine und den Iran an und spricht mit Trump auch \u00fcber die Situation im Gaza-Streifen. Vor seinem Treffen mit Trump gab sich Erdo\u011fan gegen\u00fcber der Presse zuversichtlich, \u201edie Sicherung des Friedens in der Region\u201c zu verbessern. \u201eWir hoffen, dass auf dem Gipfel eine entsprechende Entscheidung getroffen wird, und ich glaube, dass diese M\u00f6glichkeit besteht\u201c, wird Erdo\u011fan zitiert.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Erdogan \u00e4u\u00dferte zudem, bei Trump eine \u201epositive Entscheidung\u201c \u00fcber den Kauf von amerikanischen F-35-Kampfjets erreichen zu k\u00f6nnen. Er wisse, dass die bereits erfolgte Zusage derzeit gepr\u00fcft werde. Aber er sei \u00fcberzeugt, dass Trump zu seinem Wort stehe.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Trump hatte in seiner ersten Amtszeit im Jahr 2019 beschlossen, den NATO-Partner T\u00fcrkei keine F-35 zu liefern. Grund: Erdo\u011fan hatte sich damals entschlossen, das russische Raketenabwehrsystem S-400 f\u00fcr die t\u00fcrkischen Streitkr\u00e4fte anzuschaffen. Die Amerikaner argumentierten, das russische System gef\u00e4hrde die F-35-Kampfflugzeuge.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u00a0<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u00a0<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":21375,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[130,7737,7198],"tags":[8879,2721,9518,374,2723,685,206,207],"news-destination":[],"news-source":[7],"ta_other":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21374"}],"collection":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21374"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21374\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21376,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21374\/revisions\/21376"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/21375"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21374"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21374"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21374"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=21374"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=21374"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=21374"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}