{"id":19776,"date":"2026-07-04T16:25:26","date_gmt":"2026-07-04T15:25:26","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=19776"},"modified":"2026-07-04T16:25:26","modified_gmt":"2026-07-04T15:25:26","slug":"afd-parteitag-eine-partei-ordnet-ihre-macht-neu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/07\/04\/afd-parteitag-eine-partei-ordnet-ihre-macht-neu\/","title":{"rendered":"AfD-Parteitag: Eine Partei ordnet ihre Macht neu"},"content":{"rendered":"<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Nach au\u00dfen bem\u00fchte sich die AfD um das Bild einer Partei, die geschlossen auf dem Weg zur Regierungsverantwortung ist. Im Inneren der Messe Erfurt bestimmten jedoch weniger programmatische Debatten als Personalentscheidungen, Kampfkandidaturen und taktische Machtproben den ersten Tag des <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qM396xqwd1U\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bundesparteitags<\/a>. Immer wieder wurde deutlich, dass die Partei ihren politischen Erfolg inzwischen in erster Linie als Auftrag versteht, ihre F\u00fchrungsstruktur f\u00fcr kommende Regierungsoptionen neu auszurichten.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Delegierten best\u00e4tigten erwartungsgem\u00e4\u00df Alice Weidel und Tino Chrupalla als Bundessprecher. Die Wahlergebnisse fielen jedoch unterschiedlich aus und wurden damit selbst zu einer politischen Botschaft. W\u00e4hrend Weidel ihre Zustimmung gegen\u00fcber dem Parteitag vor zwei Jahren leicht ausbauen konnte, musste Chrupalla deutliche Einbu\u00dfen hinnehmen. Die Doppelspitze bleibt bestehen, doch die Abstimmungen machten sichtbar, dass die R\u00fcckendeckung innerhalb der Partei nicht mehr gleich verteilt ist.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Diese Entwicklung zeigte sich nicht allein bei der Wahl der Parteivorsitzenden. Auch die Abstimmungen \u00fcber den Bundesvorstand verliefen vielfach knapper als erwartet. Mehrere Kampfkandidaturen, wiederholte Wahlg\u00e4nge und konkurrierende Anspr\u00fcche der Landesverb\u00e4nde machten deutlich, dass die personelle Neuaufstellung der Partei l\u00e4ngst zu einem Kr\u00e4ftemessen um k\u00fcnftigen Einfluss geworden ist.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Gleichzeitig blieb das Geschehen au\u00dferhalb der Halle allgegenw\u00e4rtig. Die Proteste gegen den Parteitag bildeten den politischen Rahmen des Treffens und drangen mitunter sogar akustisch bis in die Messehalle vor. \u00dcberschattet wurde der Auftakt zudem durch Angriffe auf Journalisten im Umfeld der Demonstrationen.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Weidels erster Machtbeweis<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Noch bevor die eigentlichen Vorstandswahlen begannen, setzte Alice Weidel ein erstes Zeichen ihrer gewachsenen Autorit\u00e4t. Im Mittelpunkt stand ein Antrag aus dem Umfeld des Th\u00fcringer Landesvorsitzenden Bj\u00f6rn H\u00f6cke, der eine \u00dcberarbeitung der sogenannten Unvereinbarkeitsliste vorsah. Auf dieser Liste stehen bislang unter anderem Organisationen wie die NPD oder die Identit\u00e4re Bewegung. Eine \u00c4nderung w\u00e4re weithin als Signal einer weiteren \u00d6ffnung der Partei nach rechts au\u00dfen verstanden worden.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Weidel griff pers\u00f6nlich in die Debatte ein und setzte durch, dass der Antrag nicht behandelt wurde. Stattdessen soll sich der neu gew\u00e4hlte Bundesvorstand innerhalb eines Jahres mit dem Thema befassen. Die Antragsteller zogen ihren Vorsto\u00df daraufhin zur\u00fcck. Inhaltlich wurde die Frage damit lediglich vertagt. Politisch war der Vorgang jedoch von erheblicher Bedeutung. Ausgerechnet einen Vorsto\u00df aus dem Umfeld H\u00f6ckes r\u00e4umte Weidel ohne offene Konfrontation von der Tagesordnung und demonstrierte damit fr\u00fch ihre Kontrolle \u00fcber den Parteitag.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Dass H\u00f6cke dennoch eine zentrale Rolle spielt, zeigte wenig sp\u00e4ter seine Rede. Der Th\u00fcringer Landeschef attackierte erneut die \u201eKartellparteien\u201c, sprach von einer staatlich alimentierten \u201eZivilgesellschaft\u201c und erkl\u00e4rte: \u201eDie Brandmauer hat uns gro\u00df gemacht. Jetzt schl\u00e4gt uns die Stunde der Geschichte.\u201c Wie gewohnt verband H\u00f6cke grunds\u00e4tzliche Systemkritik mit kulturpolitischen Angriffen und provokanten Zuspitzungen. Nicht jede Passage verfing gleicherma\u00dfen. Als er den Zustand deutscher Autobahntoiletten zum Sinnbild f\u00fcr den Zustand des Landes erkl\u00e4rte, blieb der Beifall vergleichsweise verhalten. Erst gegen Ende seiner Rede gewann er den Saal wieder vollst\u00e4ndig f\u00fcr sich.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Auch Weidel nutzte ihren Rechenschaftsbericht nicht f\u00fcr eine klassische Bilanz der Vorstandsarbeit. Stattdessen griff sie Bundesregierung und Opposition scharf an und warf den politischen Gegnern \u201eHass und Hetze\u201c gegen die AfD vor. Mit Blick auf die Demonstranten vor der Messehalle erkl\u00e4rte sie: \u201eIhr werdet uns nicht kleinkriegen. Wir werden immer st\u00e4rker und gr\u00f6\u00dfer.\u201c Schon hier wurde deutlich, dass die Parteif\u00fchrung den Protest au\u00dferhalb der Halle nicht als Belastung, sondern als Best\u00e4tigung der eigenen politischen Bedeutung deutete.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Ein ungleiches F\u00fchrungsduo<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Unterschiede zwischen beiden Parteivorsitzenden traten anschlie\u00dfend in ihren Bewerbungsreden offen zutage. Chrupalla bem\u00fchte sich um einen staatsm\u00e4nnischen Auftritt. Die AfD sei inzwischen \u201eeine Volkspartei\u201c, sagte er. \u201eWir sind keine Oppositionspartei mehr.\u201c Die Partei m\u00fcsse sich organisatorisch und personell auf das Regieren vorbereiten. Mit Blick auf Th\u00fcringen reklamierte er ausdr\u00fccklich einen Regierungsanspruch. Zugleich betonte er die Einheit von Ost und West innerhalb der Partei. \u201eIch trete auch im Westen als Ostdeutscher auf \u2013 nicht als Jammerossi.\u201c<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Der zur\u00fcckhaltende Beifall nach seiner Wiederwahl zeigte jedoch, dass diese Botschaft viele Delegierte nicht vollst\u00e4ndig \u00fcberzeugte. Zwar gab es keine Gegenkandidatur, doch die lediglich 70 Prozent Zustimmung dokumentieren einen erheblichen Vertrauensverlust. F\u00fcr einen Parteivorsitzenden, der seit 2019 an der Spitze der AfD steht, ist das Ergebnis ein Warnsignal.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Weidel w\u00e4hlte einen anderen Ton. Sie griff Bundeskanzler Friedrich Merz scharf an, bezeichnete ihn als \u201eVivaldi der europ\u00e4ischen Politik\u201c, weil diese Reformen streiche, und zeichnete das Bild eines Staates, der seine Handlungsf\u00e4higkeit verloren habe. Den st\u00e4rksten Applaus erhielt sie erwartungsgem\u00e4\u00df mit ihrer migrationspolitischen Zuspitzung. \u201eWir werden die Grenzen schlie\u00dfen. Wir werden Straft\u00e4ter abschieben\u201c, rief sie den Delegierten entgegen. Anders als bei Chrupalla erhoben sich zahlreiche Teilnehmer von ihren Pl\u00e4tzen. Die Rede entwickelte sich zur Mobilisierung des Parteitags.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Dass Weidel anschlie\u00dfend mit mehr als elf Prozentpunkten Vorsprung vor ihrem Co-Vorsitzenden wiedergew\u00e4hlt wurde, verlieh dieser Inszenierung zus\u00e4tzliches Gewicht. Die Delegierten best\u00e4tigten zwar formal die Doppelspitze. Tats\u00e4chlich aber trat an diesem Tag eine Partei hervor, deren politisches Zentrum zunehmend um Alice Weidel kreist.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Der Machtkampf setzt sich im Vorstand fort<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Diese Entwicklung setzte sich bei den anschlie\u00dfenden Vorstandswahlen fort. Bereits die erste Stellvertreterwahl entwickelte sich zu einem offenen Kr\u00e4ftemessen. Alice Weidel unterst\u00fctzte den nordrhein-westf\u00e4lischen Fraktionsvize Sven Tritschler. Gegen ihn trat der Bundestagsabgeordnete Kay Gottschalk an, der eher dem Umfeld Chrupallas zugerechnet wird.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Gottschalk profilierte sich mit Angriffen auf den \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk, sprach \u00fcber Migration und Steuerpolitik. Tritschler wiederum richtete sich auffallend stark an die eigene Partei und attackierte interne Kritiker. Die Abstimmung endete denkbar knapp. Mit 50,7 Prozent setzte sich Tritschler durch. F\u00fcr Weidel bedeutete das einen weiteren Erfolg, zugleich zeigte das Ergebnis aber, wie umk\u00e4mpft selbst einzelne Personalentscheidungen inzwischen sind.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Noch deutlicher wurde dies bei der Wahl des Bundesschatzmeisters. Mit dem Bundestagsabgeordneten Hannes Gnauck unterst\u00fctzte Weidel einen engen Vertrauten, der den seit sechs Jahren amtierenden Schatzmeister Carsten H\u00fctter aus Sachsen abl\u00f6sen wollte. H\u00fctter verf\u00fcgt parteiintern \u00fcber erheblichen R\u00fcckhalt, was sich im Wahlverlauf widerspiegelte. Im ersten Wahlgang verfehlten beide Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit, H\u00fctter mit 49,64 Prozent nur knapp, Gnauck erhielt 46,03 Prozent. Auch der zweite Wahlgang brachte keine Entscheidung. Erst im dritten Anlauf gelang Gnauck die Wahl zum Bundesschatzmeister.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">F\u00fcr Weidel war dies am Ende zwar ein weiterer personeller Erfolg. Der langwierige Wahlverlauf machte jedoch zugleich deutlich, dass selbst die Unterst\u00fctzung der Parteivorsitzenden nicht automatisch ausreicht, um zentrale Personalentscheidungen im ersten Anlauf durchzusetzen. Gerade die knappen und mehrfach notwendigen Abstimmungen zeichneten das Bild einer Partei, in der der Wettbewerb um Einfluss sp\u00fcrbar zugenommen hat.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Auch dar\u00fcber hinaus wurde deutlich, dass sich die personellen Auseinandersetzungen nicht allein zwischen den verschiedenen Str\u00f6mungen der Partei abspielen. Mit Stefan M\u00f6ller bewarb sich ein enger Vertrauter Bj\u00f6rn H\u00f6ckes um einen Stellvertreterposten und unterstrich damit den Anspruch des Th\u00fcringer Landesverbands auf gr\u00f6\u00dferen Einfluss im Bundesvorstand. Aus Bayern meldete zudem die Vorsitzende der Landtagsfraktion, Katrin Ebner-Steiner, ihren Anspruch auf einen Stellvertreterposten an. Damit erhob auch der bayerische Landesverband Anspruch auf eine st\u00e4rkere Vertretung in der Parteif\u00fchrung.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Die Proteste bleiben in der Halle pr\u00e4sent<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Obwohl sich das politische Geschehen im Inneren der Messehalle abspielte, blieb der Protest vor den Toren st\u00e4ndig pr\u00e4sent. Immer wieder bezogen sich Redner auf die Demonstrationen und stilisierten diese zum Beleg daf\u00fcr, dass die AfD von ihren politischen Gegnern gef\u00fcrchtet werde. Chrupalla verspottete die Demonstranten als \u201eletztes Aufgebot der parteipolitischen Konkurrenz\u201c, das sein \u201eSt\u00f6rman\u00f6ver verschlafen\u201c habe.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Mitunter drangen die Proteste sogar akustisch in den Parteitag hinein. Zeitweise hallte die Melodie des \u201eStar Wars\u201c-Themas von Darth Vader durch die L\u00fcftungssch\u00e4chte der Messehalle. Offenbar war es einem Gegendemonstranten gelungen, sich bis in die unmittelbare N\u00e4he des Geb\u00e4udes vorzuarbeiten. Die Delegierten reagierten zunehmend genervt, konnten die St\u00f6rung jedoch nicht unterbinden. Politisch blieb der Vorfall unbedeutend, symbolisierte aber, dass sich der Parteitag trotz umfangreicher Sicherheitsma\u00dfnahmen nicht vollst\u00e4ndig von den Protesten abschirmen lie\u00df.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Angriffe auf Journalisten \u00fcberschatten den Tag<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u00dcberschattet wurde der erste Parteitagstag vor allem durch Angriffe auf Medienvertreter im Umfeld der Demonstrationen. Mehrere Reporter des Portals <a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/tritte-gegen-den-kopf-drei-apollo-news-reporter-in-erfurt-brutal-zusammengeschlagen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eApollo News\u201c<\/a> wurden nach Angaben des Mediums von einer Gruppe Vermummter verfolgt und k\u00f6rperlich angegriffen. Ein Reporter wurde zu Boden gesto\u00dfen und mehrfach gegen Kopf und Gesicht getreten. Weitere Journalisten erlitten Platzwunden, Prellungen und Sch\u00fcrfwunden; Rettungskr\u00e4fte mussten sie medizinisch versorgen. Nach Angaben von Apollo News wurden die Reporter zuvor mit Farbe bespr\u00fcht und dadurch gezielt markiert.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Auch ein Reporter der Epoch Times wurde Ziel eines \u00dcbergriffs. Nach Angaben unseres Reporters wurde sein Standort \u00fcber ein Megafon \u00f6ffentlich gemacht. Mehrere maskierte M\u00e4nner stellten sich anschlie\u00dfend vor seine Kamera, behinderten seine Arbeit und bedr\u00e4ngten ihn k\u00f6rperlich. Als sich der Reporter zur\u00fcckzog, wurde ein unbekannter Gegenstand auf sein Kamerastativ geworfen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Angriffe l\u00f6sten partei\u00fcbergreifend scharfe Kritik aus. FDP-Chef Wolfgang Kubicki <a href=\"https:\/\/x.com\/KubickiWo\/status\/2073386333993681320\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">erkl\u00e4rte<\/a>, wer Journalisten bei der Aus\u00fcbung ihrer Arbeit angreife, bek\u00e4mpfe \u201edie freiheitliche Demokratie\u201c. Wer dabei Gewalt anwende, \u201egeh\u00f6rt vor den Strafrichter und muss den wehrhaften Rechtsstaat sp\u00fcren\u201c.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2  lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Der Regierungsanspruch ver\u00e4ndert die Partei<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Der erste Tag des Bundesparteitags machte deutlich, dass sich die AfD in einer \u00dcbergangsphase befindet. Die Partei versteht sich l\u00e4ngst nicht mehr als reine Oppositionskraft. Fast jeder Redebeitrag war vom Anspruch gepr\u00e4gt, k\u00fcnftig Regierungsverantwortung \u00fcbernehmen zu wollen. Gerade dieser Machtanspruch ver\u00e4ndert die innerparteilichen Dynamiken.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">W\u00e4hrend programmatische Kontroversen weitgehend vertagt wurden, r\u00fcckten Personalentscheidungen und Machtfragen in den Mittelpunkt. Alice Weidel kontrollierte den Ablauf des Parteitags, entsch\u00e4rfte potenzielle Konflikte, gewann ihre Wiederwahl deutlich souver\u00e4ner als ihr Co-Vorsitzender und setzte erste personelle Akzente im neuen Bundesvorstand. Tino Chrupalla bleibt zwar Bundessprecher. Politisch aber verlie\u00df Alice Weidel den ersten Parteitagstag als unangefochten st\u00e4rkste Figur der AfD.<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":19777,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[132,7737,7198],"tags":[269,2946,9197,8767,3680,9198,2691,824,5863,9199,9200,9201,9202,1831,9203,9204,9205,9206,3313,9207],"news-destination":[],"news-source":[7],"ta_other":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19776"}],"collection":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19776"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19776\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19778,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19776\/revisions\/19778"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19777"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19776"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19776"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19776"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=19776"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=19776"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=19776"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}