{"id":14474,"date":"2026-06-05T17:33:19","date_gmt":"2026-06-05T16:33:19","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=14474"},"modified":"2026-06-05T17:33:19","modified_gmt":"2026-06-05T16:33:19","slug":"wie-man-in-der-gegenwart-lebt-und-unerwunschte-gedanken-stoppt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/06\/05\/wie-man-in-der-gegenwart-lebt-und-unerwunschte-gedanken-stoppt\/","title":{"rendered":"Wie man in der Gegenwart lebt \u2013 und unerw\u00fcnschte Gedanken stoppt"},"content":{"rendered":"<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Joel und Clementine trafen sich zuf\u00e4llig. Es war an einem Strand in Long Island, New York. Was als fl\u00fcchtige Aff\u00e4re begann, wuchs zu Liebe heran. Doch dann, nach zwei Jahren des Zusammenlebens, trennten sich ihre Wege.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Um den Schmerz ihrer Trennung zu vermeiden, beschlossen beide, sich einem medizinischen Verfahren zu unterziehen. Dieses versprach, ihre Erinnerung an ihre Bekanntschaft und Beziehung zu l\u00f6schen. Ab diesem Punkt wird die Handlung des Films \u201eEternal Sunshine of the Spotless Mind\u201c (\u201eVergiss mein nicht!\u201c) kompliziert. Wie sich n\u00e4mlich herausstellt, ist der Prozess der L\u00f6schung der Erinnerungen alles andere als einfach.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Im wirklichen Leben stehen wir vor einer \u00e4hnlichen Herausforderung. Unerw\u00fcnschte Gedanken und Erinnerungen k\u00f6nnen auftauchen und in unser Bewusstsein eindringen. Sie zeigen sich manchmal als schwelender, ungel\u00f6ster Konflikt mit einem Kollegen oder als schmerzhafte Kindheitserinnerung. Sie schleichen sich sogar als Gedanken an s\u00fc\u00dfen Kuchen ein, w\u00e4hrend man eigentlich abnehmen will. Und sie springen wie von selbst auf oder zeigen sich infolge irgendeines Ausl\u00f6sers. Das ist manchmal nur ein Wort, das jemand sagt. Manchmal ist es ein Ort, den man einmal besucht hat. Manchmal ist es vielleicht ein bestimmter Duft.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Ein ber\u00fchmtes Experiment<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Diese vertraute Erfahrung best\u00e4tigte der Psychologe Daniel Wegner in seinem ber\u00fchmten Eisb\u00e4renexperiment. Wegner ist bekannt f\u00fcr seine Theorie der Illusion des bewussten Willens. Einmal las er Dostojewskis \u201eWinterliche Aufzeichnungen \u00fcber sommerliche Eindr\u00fccke\u201c von 1863. Ein Satz <a href=\"https:\/\/solironow.wordpress.com\/tag\/dostojewski\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">erregte<\/a> seine Aufmerksamkeit:<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><blockquote>\u201eStelle dir selbst diese Aufgabe: Denke nicht an einen Eisb\u00e4ren, und du wirst sehen, dass dieses verfluchte Ding jede Minute in deinem Kopf sein wird.\u201c<\/blockquote><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eIch war wirklich angetan davon\u201c, erinnerte er sich sp\u00e4ter. \u201eEs schien so wahr zu sein.\u201c<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wegner war so fasziniert, dass er beschloss, Dostojewskis 100 Jahre alte Behauptung in einem kontrollierten Experiment zu testen. Er erarbeitete eine Frage, die er in der Studie stellte. Wegner fragte: \u201eK\u00f6nnen Menschen aufh\u00f6ren, an wei\u00dfe B\u00e4ren zu denken, wenn sie dazu angewiesen werden?\u201c<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"\u201eStelle dir selbst diese Aufgabe: Denke nicht an einen Eisb\u00e4ren, und du wirst sehen, dass dieses verfluchte Ding jede Minute in deinem Kopf sein wird.\u201c (Dostojewski) Foto: Dennis Stogsdill\/iStock\" loading=\"lazy\" width=\"700\" height=\"467\" data-nimg=\"1\" class=\"size-image_700_x wp-image-5508500 mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/iStock-1257696766-700x467.5dac3bef2fb0b368a3178318b23028cb.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">\u201eStelle dir selbst diese Aufgabe: Denke nicht an einen Eisb\u00e4ren, und du wirst sehen, dass dieses verfluchte Ding jede Minute in deinem Kopf sein wird.\u201c (Dostojewski)<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: Dennis Stogsdill\/iStock<\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die 34 Teilnehmer des Experiments wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Gruppe A wurde angewiesen, nicht an wei\u00dfe B\u00e4ren zu denken. Sollte der Gedanke dennoch auftauchen, sollten sie eine Glocke l\u00e4uten. Die Gruppe sollte dann f\u00fcr 5 Minuten ihren Gedankenstrom protokollieren. Gruppe B sollte mit dem Gegenteil arbeiten. Sie sollte an wei\u00dfe B\u00e4ren denken. Man stellte fest, dass die Teilnehmer der Gruppe A durchschnittlich \u00f6fter als einmal pro Minute an wei\u00dfe B\u00e4ren dachten.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">In der n\u00e4chsten Phase bat man die Teilnehmer der Gruppe A, 5 Minuten lang an wei\u00dfe B\u00e4ren zu denken. Die Forscher verglichen dann die Ergebnisse dieser Gruppe mit denen der Gruppe B aus der vorherigen Phase. Die Ergebnisse zeigten, dass Gruppe A \u00f6fter an wei\u00dfe B\u00e4ren dachte als die Teilnehmer der Gruppe B. Das deutete auf eines hin: Der Versuch, nicht an eine Sache zu denken, kann diesen Gedanken sogar noch st\u00e4rker machen.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/wissen\/geschichte\/gefuehle-frueher-und-heute-empfanden-die-menschen-in-der-vergangenheit-dasselbe-wie-wir-a5367529.html\"><h4 class=\"heading-4\">Gef\u00fchle fr\u00fcher und heute: Empfanden die Menschen in der Vergangenheit dasselbe wie wir?<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/wissen\/geschichte\/gefuehle-frueher-und-heute-empfanden-die-menschen-in-der-vergangenheit-dasselbe-wie-wir-a5367529.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Gef\u00fchle fr\u00fcher und heute: Empfanden die Menschen in der Vergangenheit dasselbe wie wir?\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/iStock-1225960209-420x280.5ce8f38b7c214d4f2b07e3faf20d0dac.webp\" class=\"wp-image-14465\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/iStock-1225960209-420x280.5ce8f38b7c214d4f2b07e3faf20d0dac.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/iStock-1225960209-420x280.5ce8f38b7c214d4f2b07e3faf20d0dac-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Jahrelang wurden Wegners Ergebnisse als Beweis daf\u00fcr akzeptiert, dass es schwierig bis unm\u00f6glich ist, unerw\u00fcnschte Gedanken oder Erinnerungen abzuweisen. Im Jahr 2001 erfand Michael Anderson, ein Psychologe an der Universit\u00e4t von Oregon, eine neue Version des Wei\u00dfe-B\u00e4ren-Experiments. Er bewies, dass es m\u00f6glich ist, unerw\u00fcnschte Gedanken zu stoppen. Es kam nur darauf an, wie viel M\u00fche man sich bei der Aufgabe gab.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Ein besserer Weg, zu vergessen<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Andersons Schwerpunkt lag auf der bewussten Abweisung von Gedanken, im Gegensatz zu traumatischen Gedanken und Erinnerungen, die in das Unterbewusstsein verdr\u00e4ngt wurden, wie Freud es in seiner Theorie der Verdr\u00e4ngung als Abwehrmechanismus beschrieb. Die Aufgabe, die Anderson und seine Kollegen den Teilnehmern gaben, wurde als die \u201eThink\/No-Think\u201c-Aufgabe (Denken\/Nicht-denken-Aufgabe) <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/11268212\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bezeichnet<\/a>. Sie projizierten 40 Paare von nicht miteinander verwandten W\u00f6rtern \u2013 beispielsweise Schaukel\u2013Kakerlake \u2013 auf einen Bildschirm vor 32 Studenten. Die Aufgabe bestand darin, sich die Wortpaare einzupr\u00e4gen. Um das zu tun, lernten die Teilnehmer, die W\u00f6rter assoziativ miteinander zu verkn\u00fcpfen. Auf diese Weise wurde das erste Wort in jeder Paarung zu einem assoziativen Ausl\u00f6ser f\u00fcr das zweite Wort.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Dann begann das Spiel. Wenn das erste Wort eines Paares erschien, zum Beispiel \u201eArzt\u201c, wurden die Teilnehmer gebeten, entweder an das zweite Wort, \u201eRegenschirm\u201c, zu \u201edenken\u201c oder alternativ \u201enicht zu denken\u201c und es aktiv aus dem Ged\u00e4chtnis zu l\u00f6schen, sobald es auftauchte.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/meinung\/existiert-die-seele-ausserhalb-des-gehirns-die-unfassbaren-erkenntnisse-eines-neurochirurgen-teil-1-a5380730.html\"><h4 class=\"heading-4\">Existiert die Seele au\u00dferhalb des Gehirns? Die unfassbaren Erkenntnisse eines Neurochirurgen (Teil 1)<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/meinung\/existiert-die-seele-ausserhalb-des-gehirns-die-unfassbaren-erkenntnisse-eines-neurochirurgen-teil-1-a5380730.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Existiert die Seele au\u00dferhalb des Gehirns? Die unfassbaren Erkenntnisse eines Neurochirurgen (Teil 1)\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/iStock-2250543836-420x280.1ccd003465ba8e403958c3b9e1a4e8d1.webp\" class=\"wp-image-14466\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/iStock-2250543836-420x280.1ccd003465ba8e403958c3b9e1a4e8d1.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/iStock-2250543836-420x280.1ccd003465ba8e403958c3b9e1a4e8d1-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wenn die Anweisung \u201el\u00f6schen\u201c lautete, betonten die Forscher, dass die Teilnehmer absolut nicht zulassen durften, dass das zweite Wort in ihr Bewusstsein eindringt. Wenn ein Teilnehmer f\u00e4lschlicherweise das zweite Wort sagte, ert\u00f6nte ein lautes L\u00e4uten, was den \u201eFehler\u201c signalisierte. Umgekehrt wurden die Teilnehmer angewiesen, sich f\u00fcr die etwa 4 Sekunden, in denen das erste Wort allein auf dem Bildschirm erschien, voll auf dieses zu konzentrieren. Dadurch wollte man verhindern, dass ihre Gedanken zum zweiten Wort abschweifen.<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"Was tun, wenn unerw\u00fcnschte Gedanken und Erinnerungen zu stark in Erscheinung treten? Foto: WeBond Creations\/iStock\" loading=\"lazy\" width=\"700\" height=\"467\" data-nimg=\"1\" class=\"size-image_700_x wp-image-5508519 mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/iStock-2244326957-700x467.dd0ab02cfadfb26334d3c2063f06fd64.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">Was tun, wenn unerw\u00fcnschte Gedanken und Erinnerungen zu stark in Erscheinung treten?<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: WeBond Creations\/iStock<\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Das Ziel der Denken\/Nicht-denken-Aufgabe war es, festzustellen, ob das Abwehren des Eintritts einer bestimmten Erinnerung in das Bewusstsein deren sp\u00e4teres Wiederauftreten verhindern w\u00fcrde. Um zu testen, ob die Teilnehmer das zweite Wort in dem Paar wirklich vergessen hatten, wurde den Teilnehmern in der n\u00e4chsten Phase des Experiments mitgeteilt, dass die Nicht-denken-Anweisung nicht mehr relevant sei. Stattdessen sollten sie jetzt, wenn ihnen ein Wort aus einem Paar gezeigt wurde, zum Beispiel \u201eArzt\u201c, das zweite Wort, \u201eRegenschirm\u201c, sagen.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Die Erinnerungen verblassen lassen<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Studie kam zu folgenden Schlussfolgerungen: Jene Teilnehmer, denen die Nicht-denken-Anweisung gegeben worden war, verga\u00dfen erfolgreich \u2013 bis zu einem gewissen Grad \u2013 die W\u00f6rter, die sie auch aktiv zu vergessen versucht hatten. Je \u00f6fter die Teilnehmer die Nicht-denken-\u00dcbung wiederholten, desto st\u00e4rker gerieten die W\u00f6rter in Vergessenheit. Je mehr sie das Vergessen \u00fcbten, desto mehr gelang es ihnen, zu vergessen. 16 Versuche des Vergessens f\u00fchrten zu ungef\u00e4hr 13 Prozent verminderter Erinnerung.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Ergebnisse des Experiments spiegeln die vertraute Erfahrung eines Gedankens oder einer Erinnerung wider, die als Reaktion auf einen Umweltreiz \u2013 ein bestimmtes Wort, ein Ger\u00e4usch oder einen Anblick \u2013 in unser Bewusstsein ploppt. Und sie zeigen, dass wir w\u00e4hlen k\u00f6nnen, ob wir dem Gedanken oder der Erinnerung erlauben, in unserem Bewusstsein zu bleiben, oder ob wir sie aktiv herausschieben.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/lifestyle\/3-golf-gewohnheiten-die-im-leben-und-im-business-zum-erfolg-fuehren-a5360662.html\"><h4 class=\"heading-4\">Hohe Kunst des Golfspiels: Drei Gepflogenheiten, die auch im sonstigen Leben zum Erfolg f\u00fchren<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/lifestyle\/3-golf-gewohnheiten-die-im-leben-und-im-business-zum-erfolg-fuehren-a5360662.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Hohe Kunst des Golfspiels: Drei Gepflogenheiten, die auch im sonstigen Leben zum Erfolg f\u00fchren\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/GettyImages-2214081454-420x280.6941ba97bd24da71c65e949786ec8bd6.webp\" class=\"wp-image-14468\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/GettyImages-2214081454-420x280.6941ba97bd24da71c65e949786ec8bd6.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/GettyImages-2214081454-420x280.6941ba97bd24da71c65e949786ec8bd6-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eDie Denken\/Nicht-denken-Aufgabe erm\u00f6glicht eine Unterdr\u00fcckung, weil die Verwendung von Hinweisreizen bewirkt, dass Menschen nicht direkt an jene Erinnerungen erinnert werden, die sie auszublenden versuchen\u201c, erkl\u00e4rte Daniel Schacter, ein Psychologieprofessor an der Harvard-Universit\u00e4t. Schacter, einer der f\u00fchrenden Experten auf dem Gebiet der Erforschung des menschlichen Ged\u00e4chtnisses, verwies auf den Umkehrschluss: \u201eBeim wei\u00dfen B\u00e4ren versucht man, den wei\u00dfen B\u00e4ren selbst zu unterdr\u00fccken, also denkt man unweigerlich an den wei\u00dfen B\u00e4ren. Das kann diesem Gedanken f\u00fcr ein erneutes Wiederauftauchen im Ged\u00e4chtnis den Weg ebnen, und zwar auf eine Weise, wie es bei \u201aDenken\/Nicht-denken\u2018 nicht passiert.\u201c<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">K\u00e4mpfe nicht gegen unerw\u00fcnschte Gedanken an. Trainiere dein Gehirn, sie zu verdr\u00e4ngen.<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: gorodenkoff\/iStock<\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Anderson und seine Kollegen wiederholten das Experiment sp\u00e4ter und erzielten \u00e4hnliche Ergebnisse. Anschlie\u00dfend f\u00fchrten sie eine weitere Studie durch, um die biologischen Grundlagen des Vergessens zu untersuchen. Mithilfe der funktionellen Magnetresonanztomografie zeichneten sie w\u00e4hrend des Experiments die Gehirnaktivit\u00e4t der Teilnehmer auf. Dabei zeigte sich, dass Personen, die die Nicht-denken-Aufgabe ausf\u00fchrten, eine verringerte Aktivit\u00e4t im Hippocampus aufwiesen. Diese beidseitig im medialen Schl\u00e4fenlappen gelegene Hirnstruktur spielt eine zentrale Rolle bei der Bildung neuer Erinnerungen sowie bei der Verkn\u00fcpfung und dem Abruf gespeicherter Ged\u00e4chtnisinhalte.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Der Dominoeffekt des Vergessens<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">In einem Folgeexperiment modifizierten Anderson und seine Kollegen das Verfahren leicht \u2013 und die Ergebnisse waren \u00fcberraschend. Dieses Mal unterzogen sich insgesamt 381 Teilnehmer einem \u00e4hnlichen Denken\/Nicht-denken-Prozess. Im Gegensatz zu dem fr\u00fcheren Experiment wurde ihnen jedoch nach jedem Wortpaar und nach der Denken\/Nicht-denken-Anweisung ein zuf\u00e4lliges Bild gezeigt, zum Beispiel ein Papagei auf einem Parkplatz oder ein Fu\u00dfball auf einem Couchtisch. Sie wurden gebeten, sich vorzustellen, wie das Objekt an diesem Ort gelandet ist. W\u00e4hrend des gesamten Experiments scannten die Forscher die Gehirne der Teilnehmer mit einem MRT-Ger\u00e4t.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Das \u00fcberraschende Ergebnis des Experiments: Der Aktivit\u00e4tsabfall im Hippocampus, der durch die Nicht-denken-Anweisung bez\u00fcglich des zweiten Wortes ausgel\u00f6st wurde, beeintr\u00e4chtigte auch das Ged\u00e4chtnis f\u00fcr Ereignisse direkt davor und danach. So verblassten beispielsweise die Erinnerungen an die zuf\u00e4lligen Bilder wie den Papagei auf dem Parkplatz. Das Experiment zeigte, dass die F\u00e4higkeit der Teilnehmer, sich an diese Bilder zu erinnern, durch die Nicht-denken-Anweisung um 45 Prozent sank.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/gesellschaft\/warum-wir-vom-handy-abhaengig-sind-und-wie-man-sich-wieder-befreit-a5445785.html\"><h4 class=\"heading-4\">Warum wir vom Handy abh\u00e4ngig sind &#8211; und wie man sich wieder befreit<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/gesellschaft\/warum-wir-vom-handy-abhaengig-sind-und-wie-man-sich-wieder-befreit-a5445785.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Warum wir vom Handy abh\u00e4ngig sind - und wie man sich wieder befreit\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/iStock-1698903358-420x280.5138724d1989184c96221bbd6c08965b.webp\" class=\"wp-image-14469\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/iStock-1698903358-420x280.5138724d1989184c96221bbd6c08965b.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/iStock-1698903358-420x280.5138724d1989184c96221bbd6c08965b-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Der amnestische Schatten<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Anderson nannte dieses Ph\u00e4nomen \u201eamnesic shadow\u201c (amnestischer Schatten). Es ist noch nicht klar, wie lange dieser amnestische Schatten anh\u00e4lt. In diesem Experiment behaupteten die Forscher, dass er mindestens 24 Stunden lang angedauert habe.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Justin Hulbert, ein Co-Autor der oben genannten Studie und au\u00dferordentlicher Professor f\u00fcr Neurowissenschaften am Bard College, aktuell am Bates College, erkl\u00e4rte die Bedeutung des Verst\u00e4ndnisses des Ph\u00e4nomens des amnestischen Schattens und wie dieses Wissen unsere t\u00e4glichen K\u00e4mpfe beleuchten kann. \u201eSo k\u00f6nnte jemand Schwierigkeiten haben, sich zu erinnern, ob er die Kinder um 15 oder um 17 Uhr abholen sollte, einfach weil diese Vereinbarung zeitnah zu dem Zeitpunkt besprochen wurde, als die Person Gedanken an einen fr\u00fcheren Streit unterdr\u00fcckte, den sie mit jemandem hatte.\u201c<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Hulbert erkl\u00e4rte, dass der amnestische Schatten auch zu unserem Vorteil genutzt werden kann. Angenommen, Sie wollen aufh\u00f6ren, an Kuchen zu denken. Jeder Versuch, den Gedanken zu t\u00f6ten, wird so sein wie der Versuch, nicht an wei\u00dfe B\u00e4ren zu denken.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Er schlug vor, die Wortpaartechnik aus den fr\u00fcheren Experimenten anzuwenden. W\u00e4hlen Sie zwei W\u00f6rter aus und pr\u00e4gen Sie sich diese ein. Immer wenn Ihnen das erste Wort in den Sinn kommt, versuchen Sie aktiv, das zweite Wort zu vergessen. F\u00fcgen Sie als N\u00e4chstes ein Wort, ein Ger\u00e4usch oder einen Geruch hinzu, der \u201eKuchen\u201c in den Sinn ruft. Da der Hippocampus nun unteraktiv ist, werden Sie eher dazu neigen, den unerw\u00fcnschten Gedanken \u2013 den Kuchen \u2013 zu vergessen.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/gesellschaft\/amerikas-gruendervaeter-charakterbildung-und-tugend-als-zentraler-zweck-der-bildung-a5296479.html\"><h4 class=\"heading-4\">Amerikas Gr\u00fcnderv\u00e4ter: Charakterbildung und Tugend als zentraler Zweck der Bildung<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/gesellschaft\/amerikas-gruendervaeter-charakterbildung-und-tugend-als-zentraler-zweck-der-bildung-a5296479.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Amerikas Gr\u00fcnderv\u00e4ter: Charakterbildung und Tugend als zentraler Zweck der Bildung\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/Declaration_of_Independence_1819_by_John_Trumbull-420x280.e6c55b32b1951b30e0bcf29046535271.webp\" class=\"wp-image-14470\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/Declaration_of_Independence_1819_by_John_Trumbull-420x280.e6c55b32b1951b30e0bcf29046535271.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/Declaration_of_Independence_1819_by_John_Trumbull-420x280.e6c55b32b1951b30e0bcf29046535271-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">F\u00fcr diejenigen, denen dieser Ansatz zu umst\u00e4ndlich erscheint, schlugen Hulbert und seine Kollegen eine einfachere Alternative vor, n\u00e4mlich das Erzeugen ablenkender Gedanken. Dieser Ansatz vermeidet zudem die Nebenwirkung des sogenannten amnestischen Schattens. Stellen wir uns als Beispiel vor, Sie sind auf Di\u00e4t und werden dem verlockenden Aroma von frischem Geb\u00e4ck ausgesetzt, das Sie an Donuts erinnert. Anstatt an Donuts zu denken, k\u00f6nnen Sie sich darauf trainieren, bei jedem Auftreten dieses Geruchs automatisch an etwas anderes zu denken, etwa an rote Rosen.<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"Wenn Ablenkung nur die eigene Verteidigung schw\u00e4cht... Foto: Jacob Wackerhausen\/iStock\" loading=\"lazy\" width=\"700\" height=\"369\" data-nimg=\"1\" class=\"size-image_700_x wp-image-5508536 mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/iStock-2241294461-700x369.ad007831dd78aa6dcc2f7631de4e4e7b.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">Wenn Ablenkung nur die eigene Verteidigung schw\u00e4cht.<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: Jacob Wackerhausen\/iStock<\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Weitere Tipps gegen unerw\u00fcnschte Gedanken<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wegner, der Psychologe hinter dem Wei\u00dfe-B\u00e4ren-Gedankenstopp-Experiment, schlug in der Folge mehrere Ans\u00e4tze vor, die untersucht wurden. Diese k\u00f6nnen dabei helfen, unerw\u00fcnschte Gedanken abzuweisen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Der erste Ansatz basiert auf dem Prinzip der Aufhebung der mentalen \u00dcberlastung. Allgemein wird angenommen, dass eine <a href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/gesellschaft\/busy-busy-die-versteckten-kosten-des-staendigen-beschaeftigtseins-a5321360.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">intensive Besch\u00e4ftigung<\/a> mit mental zu bew\u00e4ltigenden Herausforderungen im Beruf oder im Alltag von unerw\u00fcnschten Gedanken ablenkt. Wegner argumentierte jedoch auf Basis verschiedener Studien, dass das Gegenteil der Fall sei. Kognitive \u00dcberlastung und Stress erschwerten es dem Gehirn, unerw\u00fcnschte Gedanken abzuweisen. Paradoxerweise traten sie sogar noch h\u00e4ufiger auf.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Untersuchungen ergaben, dass Menschen, die unter Schlafmangel leiden, mehr unerw\u00fcnschte Gedanken und Erinnerungen erleben. Im Umkehrschluss st\u00f6rten unerw\u00fcnschte Gedanken und Erinnerungen auch den Schlaf, \u201esodass es zu einem Teufelskreis wird\u201c, erkl\u00e4rte Scott Cairney, ein kognitiver Neurowissenschaftler und Mitarbeiter an der Studie.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/meinung\/die-wikinger-mentalitaet-6-prinzipien-fuer-nordischen-mut-in-ungewissen-zeiten-a5398002.html\"><h4 class=\"heading-4\">Die Wikinger-Mentalit\u00e4t: Sechs Prinzipien f\u00fcr nordischen Mut in ungewissen Zeiten<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/meinung\/die-wikinger-mentalitaet-6-prinzipien-fuer-nordischen-mut-in-ungewissen-zeiten-a5398002.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Die Wikinger-Mentalit\u00e4t: Sechs Prinzipien f\u00fcr nordischen Mut in ungewissen Zeiten\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/GettyImages-56708539-420x280.5a6b79c1b6b7e5a959bde39550148202.webp\" class=\"wp-image-14472\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/GettyImages-56708539-420x280.5a6b79c1b6b7e5a959bde39550148202.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/GettyImages-56708539-420x280.5a6b79c1b6b7e5a959bde39550148202-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Ein weiterer Ansatz besteht darin, willk\u00fcrlich feste Zeitfenster f\u00fcr den Umgang mit unerw\u00fcnschten Gedanken festzulegen. Diese Methode wurde vor allem im Zusammenhang mit Sorgen und Gr\u00fcbelgedanken untersucht. Studien zeigen einen teilweisen Erfolg. Probanden, die eine bestimmte Tageszeit einplanten, um sich bewusst mit ihren Sorgen auseinanderzusetzen, konnten sich anschlie\u00dfend besser auf die Gegenwart konzentrieren und diese Gedanken im restlichen Tagesverlauf h\u00e4ufiger zur\u00fcckstellen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Vertrautere Techniken zur F\u00f6rderung mentaler Ruhe umfassen Atem- und Meditations\u00fcbungen. Michael Mrazek, Forschungsmitarbeiter an der University of California in Santa Barbara, konnte zeigen, dass bestimmte meditative Praktiken die Konzentrationsf\u00e4higkeit verbessern und das Auftreten unerw\u00fcnschter Gedanken reduzieren k\u00f6nnen. In einem Experiment zeigte sich, dass bereits 8 Minuten achtsames Atmen das gedankliche Abschweifen im Vergleich zum Lesen oder zu passiver Entspannung deutlich verringerte. Die zugrunde liegende Annahme ist, dass erh\u00f6hte Aufmerksamkeit und mentale Ruhe helfen k\u00f6nnen, besser mit unerw\u00fcnschten Gedanken umzugehen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Dabei ist jedoch, wie die Forscher betonen, zu beachten, dass das gezielte Zur\u00fcckdr\u00e4ngen unerw\u00fcnschter Gedanken und Erinnerungen zwar m\u00f6glich ist, jedoch Zeit und \u00dcbung erfordert. Das aktive Umlenken der Aufmerksamkeit und das Fokussieren auf die Gegenwart k\u00f6nnen herausfordernd sein, sind aber F\u00e4higkeiten, deren Entwicklung sich lohnt.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/falun-gong\/doku-weltpremiere-in-new-york-unbroken-die-unerzaehlte-geschichte-von-shen-yun-a5441084.html\"><h4 class=\"heading-4\">Doku-Weltpremiere in New York: \u201eUnbeugsam: Die unerz\u00e4hlte Geschichte von Shen Yun\u201c<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/falun-gong\/doku-weltpremiere-in-new-york-unbroken-die-unerzaehlte-geschichte-von-shen-yun-a5441084.html\"><div class=\"relative h-fit\">\n<figure><img alt=\"Doku-Weltpremiere in New York: \u201eUnbeugsam: Die unerz\u00e4hlte Geschichte von Shen Yun\u201c\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/id6003462-EpochImages-3051805436-420x280.49af2d73d6555d5a4ab3252367904e8b.webp\" class=\"wp-image-14473\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/id6003462-EpochImages-3051805436-420x280.49af2d73d6555d5a4ab3252367904e8b.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/id6003462-EpochImages-3051805436-420x280.49af2d73d6555d5a4ab3252367904e8b-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure>\n<\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><em>Dieser Artikel wurde urspr\u00fcnglich vom <a href=\"https:\/\/epoch.org.il\/psychology\/481586\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eEpoch Magazine Israel\u201c<\/a> und auch auf <a href=\"https:\/\/www.theepochtimes.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">theepochtimes.com<\/a> unter dem Titel <a href=\"https:\/\/www.theepochtimes.com\/article\/how-to-stop-unwanted-thoughts-and-live-in-the-present-6027283\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eHow to Stop Unwanted Thoughts and Live in the Present\u201c<\/a> ver\u00f6ffentlicht. (\u00dcbersetzung und redaktionelle Bearbeitung: sm)<\/em><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":14475,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[7260],"tags":[7683,7273,7684,1437,7685],"news-destination":[],"news-source":[7],"ta_other":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14474"}],"collection":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14474"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14474\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14476,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14474\/revisions\/14476"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14475"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14474"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14474"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14474"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=14474"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=14474"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=14474"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}