{"id":14112,"date":"2026-06-16T08:59:00","date_gmt":"2026-06-16T07:59:00","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=14112"},"modified":"2026-06-16T08:59:00","modified_gmt":"2026-06-16T07:59:00","slug":"anton-gunther-lieder-aus-liebe-zum-erzgebirge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/06\/16\/anton-gunther-lieder-aus-liebe-zum-erzgebirge\/","title":{"rendered":"Anton G\u00fcnther: Lieder aus Liebe zum Erzgebirge"},"content":{"rendered":"<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u00dcber 200 S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger kamen am 17. Mai auf dem Marktplatz von Annaberg-Buchholz im Erzgebirgskreis zusammen. Gemeinsam mit fast 2.000 Zuschauern stimmten sie Lieder des Dichters und Musikers Anton G\u00fcnther an. Dem unvergessenen K\u00fcnstler sangen sie so ein fr\u00fches St\u00e4ndchen zum 150. Jahrestag seiner Geburt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Zudem hatte der Initiator des Jubil\u00e4umskonzertes, der Kunst- und Kulturverein Erzgebirge, einige Wochen vorher eine \u201eBart-Challenge\u201c ausgerufen, mit ebenso gro\u00dfem Erfolg. In sozialen Netzwerken kursieren seitdem Fotos von Herren mit gepflegten \u201eAnton-G\u00fcnther-Ged\u00e4chtnisb\u00e4rten\u201c, von denen einige auch auf dem Marktplatz zu bewundern waren.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Das sind eindrucksvolle und fr\u00f6hliche Zeichen der ungebrochenen Beliebtheit des Dichters, Komponisten und Interpreten G\u00fcnther, die sogar weit \u00fcber die Grenzen Sachsens hinausgeht. Dies zeigt auch ein herzliches Gru\u00dfwort, das die Vereinigung Erzgebirge aus den Vereinigten Staaten an jenem Tag nach Annaberg-Buchholz sandte.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Verbundenheit \u00fcber Epochen hinweg<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Un\u00fcbersehbar manifestierte sich so eine tiefe Verbundenheit mit den Texten, den Melodien und der Person Anton G\u00fcnther, obwohl sich die Lebenswirklichkeit unserer Zeit grundlegend von derjenigen unterscheidet, in die der Volksk\u00fcnstler einst hineingeboren wurde.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/kultur\/glueck-auf-das-erzgebirge-ist-nun-weltkulturerbe-der-unesco-a2935422.html\"><h4 class=\"heading-4\">Augsburg und das Erzgebirge in Weltkulturerbe der Unesco aufgenommen<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/kultur\/glueck-auf-das-erzgebirge-ist-nun-weltkulturerbe-der-unesco-a2935422.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Augsburg und das Erzgebirge in Weltkulturerbe der Unesco aufgenommen\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/iStock-515594464-420x280.7d611d2852b9b5885aa84c76572308af.webp\" class=\"wp-image-14108\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/iStock-515594464-420x280.7d611d2852b9b5885aa84c76572308af.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/iStock-515594464-420x280.7d611d2852b9b5885aa84c76572308af-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Am 5. Juni des Jahres 1876 kommt Anton G\u00fcnther in Gottesgab, heute tschechisch Bo\u017e\u00ed Dar, einem winzigen St\u00e4dtchen an der b\u00f6hmisch-s\u00e4chsischen Grenze, zur Welt. Vater Johann G\u00fcnther arbeitet zeitweise als Bergmann. Sp\u00e4ter verdient er den Lebensunterhalt f\u00fcr seine kinderreiche Familie als Wei\u00dfwarensticker und Zeichner.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die kargen Eink\u00fcnfte bessert er als Musikant bei verschiedenen gesellschaftlichen Anl\u00e4ssen auf. Anton und seine sechs Geschwister werden dadurch schon von Kindheit an mit den Melodien und Versen heimatlichen Liedguts vertraut.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Liebe zu Natur und Heimat<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Der eigentliche Traum des naturliebenden Jungen, F\u00f6rster zu werden, erf\u00fcllt sich nach Abschluss der Schule im nahen St. Joachimsthal nicht. Sein Zeichentalent spricht f\u00fcr eine Lithografenlehre im etwa 30 Kilometer entfernten Buchholz. Im Alter von 19 Jahren geht der junge Geselle schlie\u00dflich nach Prag und arbeitet dort in einer gro\u00dfen Lithografieanstalt. Seine Liebe zu den Bergen und W\u00e4ldern seiner Heimat begleitet ihn in diesen neuen Lebensabschnitt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Sie findet schlie\u00dflich ihren sehnsuchtsvollen Ausdruck in Mundartdichtungen im heimatlichen Dialekt des Erzgebirges. Bei abendlichen Treffen mit weiteren Erzgebirgern in Prag, bei denen gemeinsam zur Gitarre gesungen wird, tr\u00e4gt G\u00fcnther seine Verse vor und erntet gro\u00dfe Begeisterung.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Der Text seines ersten selbst komponierten Liedes \u201eDrham is\u2019 drham\u201c (\u201eDaheim ist daheim\u201c) wird anscheinend so oft von ihm erbeten, dass er eine Methode ersinnt, sich die Weitergabe zu erleichtern.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Drucksachen mit gro\u00dfer Wirkung<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Kurzerhand greift er auf sein K\u00f6nnen als Lithograf zur\u00fcck. Statt den Text immer wieder handschriftlich kopieren zu m\u00fcssen, zeichnet er ihn zusammen mit ansprechenden Bildmotiven auf Lithografiestein und l\u00e4sst die Bildtextkombination in Postkartengr\u00f6\u00dfe vervielf\u00e4ltigen. Wenige Jahre sp\u00e4ter gesellt sich zu Versen und Bildmotiven auch die Notation der von Anton G\u00fcnther ersonnenen Melodien.<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"\" loading=\"lazy\" width=\"700\" height=\"448\" data-nimg=\"1\" class=\"size-image_700_x wp-image-5520270 mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/1280px-1_drham_kombo-700x448.f3afb6eed95b82bf9b5e9a83a939fd0a.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">Die erste Liedpostkarte der Welt in ihrer ersten Version von 1898 und der sp\u00e4teren Version mit Noten von 1920.<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: Sammlung Ren\u00e9 R\u00f6der |\u00a0<a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=6734769\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gemeinfrei<\/a><\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die sogenannte Liedpostkarte ist geboren. \u00dcber Jahrzehnte wird G\u00fcnther seine gef\u00fchlvollen, besinnlichen und fr\u00f6hlichen Lieder im Selbstverlag drucken und vertreiben. Freudig aufgenommen und weiterverbreitet werden die sch\u00f6n gestalteten, gut versendbaren Druckwerke von sangesfreudigen Erzgebirgern.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">G\u00fcnthers Dichtungen und Melodien gehen so immer mehr in den aktiven Liederschatz der Menschen ein.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">1901, im Alter von 25 Jahren, kehrt G\u00fcnther nach Gottesgab zur\u00fcck. Sieben Jahre sp\u00e4ter heiratet er hier seine Frau Maria und gr\u00fcndet mit ihr eine eigene Familie. Eine gl\u00fcckliche Zeit beginnt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Und die wachsenden Erl\u00f6se aus Auftritten bei Musikabenden und dem Verkauf seiner beliebten Liedpostkarten machen es ihm schon weitere drei Jahre sp\u00e4ter m\u00f6glich, eine Stiftung zu gr\u00fcnden, die kranke, arme und betagte Menschen in seinem Heimatort Gottesgab unterst\u00fctzt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Was G\u00fcnther in Musik und Dichtung ausdr\u00fcckt, zeigt auch der Grundgedanke dieser Stiftung: die tiefe und dankbare Zuneigung zu Landschaft und Menschen des Erzgebirges.<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"\" loading=\"lazy\" width=\"538\" height=\"821\" data-nimg=\"1\" class=\"wp-image-5520280 mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/1280px-Anton_Guenther_-_Wu_da_Waelder_hamlich_rauschn_Nr._30-700x1068.2d9aa1fbc2ff299429af527e8444832f.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">Die wohl meistverkaufte Liedpostkarte. Liedpostkarte Nr. 30: \u201eWu da W\u00e4lder hamlich rausch\u2019n\u201c, erschienen nach 1905.<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=3366641\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gemeinfrei<\/a><\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Gro\u00dfe Z\u00e4sur<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Der Erste Weltkrieg wird f\u00fcr Anton G\u00fcnther wie f\u00fcr ganz Europa zur gro\u00dfen Z\u00e4sur. Vier Jahre muss er Kriegsdienst leisten. Erst 1918 kehrt er in die Heimat zur\u00fcck. Einem seiner Br\u00fcder ist dieses Gl\u00fcck nicht beschieden. Fortan unterst\u00fctzt Anton G\u00fcnther nun auch dessen Witwe und Kinder.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">1919 wird G\u00fcnthers Heimatort Gottesgab der neu gegr\u00fcndeten Tschechoslowakei zugeschlagen, was zu gro\u00dfem Unmut bei der deutschsprachigen Bev\u00f6lkerung f\u00fchrt. Auch f\u00fcr Anton G\u00fcnther, in dessen Liedtexten die Liebe zu Kultur und Sprache untrennbar verkn\u00fcpft sind, bedeutet diese politische Entscheidung einen emotional gravierenden Einschnitt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Bereits in dem Lied \u201eDeitsch on frei wolln mer sei!\u201c (\u201eDeutsch und frei wollen wir sein!\u201c) von 1908 findet dieses Heimatgef\u00fchl seinen Ausdruck, ohne nationalistisch zu sein. Trotzdem kommt es nun immer h\u00e4ufiger zu Versuchen politischer Kreise, G\u00fcnthers Lieder f\u00fcr sich zu vereinnahmen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Mit Liedern wie \u201eBild dir nischt ei, bild dir nischt ei!\u201c von 1935 reagiert G\u00fcnther in seiner ganz eigenen Weise darauf:<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eBild dir nischt ei, bild dir nischt ei!<br>Bist n\u00e4r a Mensch, kast wetter nischt sei.<br>Gru\u00df oder klaa, arm oder reich,<br>ben Afang un ben End sei mer allezamm gleich.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wenn mer de Walt betracht, m\u00e4cht mer oft lachen<br>\u00fcber daar Olbrigkeit, wos de Leit machen,<br>\u2019s tut aaner ne annern n\u00e4r alles zen Huh,<br>un in der Natur rufft jeds Dingel uns zu:<br>Bild dir nischt ei, bild dir nischt ei, [\u2026]<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u00d6b aaner Haiser hot, Galder un G\u00fcter,<br>der annere is a Handwarksbursch, singt seine Lieder.<br>Bargleit oder Battelleit, Herr oder Knacht<br>zen Laabn hot a jeder, hot jeds Dingel sei Racht!<br>Bild dir nischt ei, [\u2026]<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Haad un Wald, Busch un Baam, \u2019s Bl\u00fcmel un\u2019s Graasel,<br>de V\u00f6gel, jeds Tierl, is\u2019s Wiesel oder Haasel,<br>wos unnern Himmelszelt krabelt un bl\u00fcht,<br>vo Barg un vo Tol klingt dos uralte Lied:<br>Bild dir nischt ei, [\u2026]<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wos n\u00fctzt eich Ha\u00df un Neid, dos ganze Streiten,<br>mir hobn als Menschen alle zwaa Seiten.<br>Die aane is gut, un die annere is schlacht,<br>n\u00e4r waar zen Guten stieht, daar beh\u00e4lt racht!<br>Bild dir nischt ei, [\u2026]\u201c<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Sicherlich tragen gerade die Aufrichtigkeit und die menschliche W\u00e4rme, die aus diesen Versen sprechen, besonders zur Popularit\u00e4t G\u00fcnthers in seiner Zeit bei.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Ehrungen, Schwermut, Tod und Vertreibung<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">1936, zu seinem 60. Geburtstag, wird am Marktplatz seines Heimatortes zum Dank f\u00fcr sein Wirken ein Gedenkstein enth\u00fcllt. Nur ein halbes Jahr sp\u00e4ter stirbt Anton G\u00fcnther, der immer mehr unter Schwermut leidet, zur gro\u00dfen Best\u00fcrzung seiner Zeitgenossen unter nie bekannt gewordenen Umst\u00e4nden durch Freitod.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Den Zweiten Weltkrieg und die Vertreibung seiner Familie aus Gottesgab erlebt er nicht mehr.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Seine Frau Maria stirbt im Jahr 1958 im nur 5 Kilometer entfernten s\u00e4chsischen Oberwiesenthal, ohne ihren Heimatort wiedergesehen zu haben.<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"\" loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"667\" data-nimg=\"1\" class=\"size-full wp-image-5520282 mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/500px-Anton_Guenther_Gedenkstein_Kirchberg_Sachsen.3a9a2ab2271b556aadc81d21123966ed.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">An vielen Orten im Erzgebirge und dar\u00fcber hinaus kann man auch heute Gedenktafeln und -steine f\u00fcr Anton G\u00fcnther entdecken. Hier ein Gedenkstein auf dem Borberg in Kirchberg, Sachsen.<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: Dor J\u00f6rsch, Eigenes Werk | <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=65373062\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CC BY-SA 4.0<\/a><\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":14113,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[2113],"tags":[7492,7493,7494,7495,7496,1166,7497,7498,7499],"news-destination":[],"news-source":[7],"ta_other":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14112"}],"collection":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14112"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14112\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14114,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14112\/revisions\/14114"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14113"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14112"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14112"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14112"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=14112"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=14112"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=14112"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}