{"id":13423,"date":"2026-06-25T11:07:33","date_gmt":"2026-06-25T10:07:33","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=13423"},"modified":"2026-06-25T11:07:33","modified_gmt":"2026-06-25T10:07:33","slug":"studie-chinas-yuan-politik-kostet-deutschland-milliarden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/06\/25\/studie-chinas-yuan-politik-kostet-deutschland-milliarden\/","title":{"rendered":"Studie: Chinas Yuan-Politik kostet Deutschland Milliarden"},"content":{"rendered":"<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><hr><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">In K\u00fcrze:<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><ul>\n<li>\n<strong>IW-Studie:<\/strong> Ein k\u00fcnstlich schwacher Yuan verschafft China Wettbewerbsvorteile.<\/li>\n<li>\n<strong>Deutschland betroffen:<\/strong> Eine faire Bewertung der chinesischen W\u00e4hrung k\u00f6nnte Deutschlands Wirtschaftsleistung bis 2028 um rund 43 Milliarden Euro erh\u00f6hen.<\/li>\n<li>\n<strong>Forderung:<\/strong> Die EU solle auf China einwirken und notfalls auch mit Ausgleichsz\u00f6llen reagieren.<\/li>\n<\/ul><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\"><hr><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u00a0<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Der Handelskonflikt zwischen der EU und China dreht sich meist um die dieselben Themen. Br\u00fcssel wirft Peking staatliche Subventionen, \u00dcberkapazit\u00e4ten in der Industrie sowie Dumpingpreise bei Elektroautos, Stahl, Pharmaprodukten und Konsumg\u00fctern vor.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Eine <a href=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/IW-Report_2026-Globale-Ungleichgewichte.4479917b3706c18dabbe13bc37b27d18.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">neue Studie<\/a> des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) richtet den Blick nun auf einen Faktor, der in dieser Debatte bislang eher eine Nebenrolle spielt: den Wechselkurs des Yuan.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die vom Ausw\u00e4rtigen Amt gef\u00f6rderte Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass die Unterbewertung der chinesischen W\u00e4hrung die deutsche Wirtschaft sp\u00fcrbar belastet. W\u00e4re der Yuan gegen\u00fcber dem Euro fair bewertet, w\u00fcrde die Wirtschaftsleistung Deutschlands zwischen 2026 und 2028 insgesamt um rund 43 Milliarden Euro h\u00f6her ausfallen, so das K\u00f6lner Institut. Allein im Jahr 2028 l\u00e4ge das deutsche Bruttoinlandsprodukt um bis zu 0,25 Prozent \u00fcber den bisherigen Prognosen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Der IW-Au\u00dfenwirtschaftsexperte J\u00fcrgen Matthes sieht darin eine erhebliche Wettbewerbsverzerrung.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eF\u00fcr den freien Handel ist Chinas W\u00e4hrungsmanagement Gift\u201c, sagt er. Durch die Unterbewertung des Yuan verkaufe China seine Waren \u201edeutlich g\u00fcnstiger, als sie eigentlich sein d\u00fcrften\u201c, und gewinne so Marktanteile, die es \u201eim fairen Wettbewerb nie erhalten w\u00fcrde\u201c.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Der Yuan als versteckte Exporthilfe?<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Nach Ansicht der Autoren funktioniert dieser Mechanismus bei China jedoch nicht. Eigentlich h\u00e4tte der Yuan in den vergangenen Jahren deutlich an Wert gewinnen m\u00fcssen. Denn chinesische Produkte wurden im Vergleich zu europ\u00e4ischen Waren immer g\u00fcnstiger, w\u00e4hrend Chinas Export\u00fcbersch\u00fcsse weiter stiegen. Hinzu kam, dass die Produktionskosten in Europa nach der Corona-Zeit stark anzogen \u2013 unter anderem wegen gest\u00f6rter Lieferketten, h\u00f6herer Rohstoffpreise und der Energiekrise.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/?p=5524946\"><h4 class=\"heading-4\">EU versch\u00e4rft Ton gegen\u00fcber China: Br\u00fcssel pr\u00fcft neue Schutzma\u00dfnahmen<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/?p=5524946\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"EU versch\u00e4rft Ton gegen\u00fcber China: Br\u00fcssel pr\u00fcft neue Schutzma\u00dfnahmen\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/GettyImages-2242455656-420x280.6ffe33835a78aad836b2985cde11ce23.webp\" class=\"wp-image-14782\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/GettyImages-2242455656-420x280.6ffe33835a78aad836b2985cde11ce23.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/GettyImages-2242455656-420x280.6ffe33835a78aad836b2985cde11ce23-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die chinesische W\u00e4hrung blieb dennoch vergleichsweise schwach. Nach Einsch\u00e4tzung der Autoren h\u00e4tte der Yuan angesichts der deutlichen Preisunterschiede und der hohen chinesischen Export\u00fcbersch\u00fcsse eigentlich deutlich aufwerten m\u00fcssen. Dass dies nicht geschah, f\u00fchren sie auf Eingriffe der chinesischen Zentralbank zur\u00fcck. In der Studie hei\u00dft es, dass sich der Wechselkurs nicht frei am Markt bilden k\u00f6nne, \u201eweil die chinesische Zentralbank den Wechselkurs steuert, indem sie den Yuan eng am US-Dollar orientiert\u201c.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Deutschlands Handelsdefizit w\u00e4chst<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Folgen zeigen sich besonders deutlich im Handelsdefizit zwischen Deutschland und China. Deutschland kaufte zuletzt Waren im Wert von rund 90 Milliarden Euro mehr aus China ein, als es dorthin verkaufte. Das IW weist darauf hin, dass deutsche Ausfuhren nach China deutlich gesunken und Einfuhren chinesischer G\u00fcter stark gestiegen seien.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Autoren der Studie f\u00fchren dies nicht allein auf die wachsende St\u00e4rke der chinesischen Industrie zur\u00fcck. Ihrer Einsch\u00e4tzung nach spielt auch der Wechselkurs eine wichtige Rolle. Ein vergleichsweise schwacher Yuan macht chinesische Produkte auf den Weltm\u00e4rkten g\u00fcnstiger, w\u00e4hrend Waren aus Europa in China teurer werden.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die gezielte Unterbewertung verbillige chinesische Exporte und mache Importe teurer. Die Forscher verweisen darauf, dass sich die Wettbewerbsposition europ\u00e4ischer Unternehmen in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert habe. Gleichzeitig sei das deutsche Handelsdefizit gegen\u00fcber China stark gewachsen. Auf vielen internationalen M\u00e4rkten w\u00fcrden deutsche Unternehmen Marktanteile an chinesische Konkurrenten verlieren.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/politik\/ausland\/zwischen-china-risiko-und-russlandfokus-paris-probt-den-transatlantischen-neustart-a5515718.html\"><h4 class=\"heading-4\">Zwischen China-Risiko und Russlandfokus: Paris probt den transatlantischen Neustart<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/politik\/ausland\/zwischen-china-risiko-und-russlandfokus-paris-probt-den-transatlantischen-neustart-a5515718.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Zwischen China-Risiko und Russlandfokus: Paris probt den transatlantischen Neustart\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/id6044536-Paris-Cyber-Summit-420x280.483356500d8007e143f7f4ef619974ac.webp\" class=\"wp-image-14783\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/id6044536-Paris-Cyber-Summit-420x280.483356500d8007e143f7f4ef619974ac.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/id6044536-Paris-Cyber-Summit-420x280.483356500d8007e143f7f4ef619974ac-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Dies sei besonders problematisch f\u00fcr deutsche Industriebetriebe. Sie setzen traditionell auf Qualit\u00e4t, Innovation und technologische Spitzenleistungen. Doch selbst diese St\u00e4rken k\u00f6nnten gro\u00dfe Preisunterschiede nur begrenzt ausgleichen. \u201ePreisnachteile von rund 40 Prozent lassen sich mit betriebswirtschaftlichen Effizienzma\u00dfnahmen und wirtschaftspolitischen Reformen hierzulande nur geringf\u00fcgig mindern\u201c, hei\u00dft es in der Studie.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Gefahr f\u00fcr den Industriestandort Deutschland<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Autoren gehen in ihrer Analyse noch einen Schritt weiter. Sie sind der Meinung, dass die chinesische Wechselkurspolitik nicht nur den Handel, sondern auch die industrielle Entwicklung in Europa\u00a0beeinflusst. Der durch den aus ihrer Sicht k\u00fcnstlich schwach gehaltenen Yuan verst\u00e4rkte Wettbewerbsdruck trage \u201ema\u00dfgeblich zur De-Industrialisierung in Europa und Deutschland bei\u201c, hei\u00dft es in der Studie.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Mit De-Industrialisierung ist gemeint, dass Industrieunternehmen an Wettbewerbsf\u00e4higkeit verlieren, Investitionen zur\u00fcckgehen oder Produktionskapazit\u00e4ten ins Ausland verlagert werden. Dies betrifft insbesondere Unternehmen, die auf denselben M\u00e4rkten mit chinesischen Herstellern konkurrieren. Wenn chinesische Produkte dauerhaft deutlich g\u00fcnstiger angeboten werden k\u00f6nnen, steigt der Kostendruck auf europ\u00e4ische Unternehmen weiter.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/wirtschaft\/europa-zwischen-china-druck-und-industriekrise-die-neue-handelskonfrontation-a5500136.html\"><h4 class=\"heading-4\">Europa zwischen China-Druck und Industriekrise: Die neue Handelskonfrontation<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/wirtschaft\/europa-zwischen-china-druck-und-industriekrise-die-neue-handelskonfrontation-a5500136.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Europa zwischen China-Druck und Industriekrise: Die neue Handelskonfrontation\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/GettyImages-2208403752-420x280.174c2ee1d9784d4789135f6d9d753da0.webp\" class=\"wp-image-14784\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/GettyImages-2208403752-420x280.174c2ee1d9784d4789135f6d9d753da0.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/GettyImages-2208403752-420x280.174c2ee1d9784d4789135f6d9d753da0-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Einsch\u00e4tzung der IW-Forscher ist auch deshalb bemerkenswert, weil sich die Debatte \u00fcber die Ursachen der deutschen Wirtschaftsschw\u00e4che bislang vor allem auf hausgemachte Probleme fokussiert. Regelm\u00e4\u00dfig diskutiert werden hohe Energiepreise, B\u00fcrokratie, Fachkr\u00e4ftemangel, lange Genehmigungsverfahren oder eine schwache Investitionst\u00e4tigkeit.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Studie erg\u00e4nzt diese Debatte um einen externen Faktor: die Wechselkurspolitik Chinas. Nach Auffassung der Autoren k\u00f6nnten selbst erfolgreiche Reformen in Deutschland den Wettbewerbsnachteil nur teilweise ausgleichen. Die Untersuchung verweist darauf, dass der Yuan nach verschiedenen Sch\u00e4tzungen um 20 bis 30 Prozent unter seinem eigentlichen Marktwert liegen k\u00f6nnte. Um dieses Ungleichgewicht zu beseitigen, m\u00fcsste die chinesische W\u00e4hrung demnach um 25 bis 43 Prozent aufwerten.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">F\u00fcr ihre Modellrechnungen w\u00e4hlen die Forscher das obere Ende dieser Spanne. Die Autoren simulieren eine deutliche Aufwertung des Yuan. Auf dieser Grundlage berechnen sie die m\u00f6glichen Folgen f\u00fcr das Wirtschaftswachstum, den Handel und die industrielle Wertsch\u00f6pfung in Deutschland.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Auch China k\u00f6nnte sich anpassen<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Modellrechnung zeigt jedoch auch eine andere Seite der Entwicklung. Demnach h\u00e4tte eine Aufwertung des Yuan nicht nur Auswirkungen auf Europa, sondern w\u00fcrde auch die chinesische Wirtschaft ver\u00e4ndern. Kurzfristig w\u00e4ren die Folgen f\u00fcr China zun\u00e4chst negativ. Durch die Aufwertung w\u00fcrden chinesische Produkte auf den Weltm\u00e4rkten teurer werden, was die Exporte belasten k\u00f6nnte. Die Wirtschaftsleistung des Landes w\u00fcrde deshalb zun\u00e4chst zur\u00fcckgehen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Nach Einsch\u00e4tzung der Forscher w\u00e4re dieser Effekt jedoch nicht von Dauer. Wenn weniger Waren exportiert werden, verbleiben mehr Produkte auf dem heimischen Markt, was die Preise senken k\u00f6nnte. Gleichzeitig w\u00fcrden Importe g\u00fcnstiger werden. Auch niedrigere Zinsen und m\u00f6gliche Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung des privaten Konsums k\u00f6nnten die Binnennachfrage f\u00f6rdern. \u201eDer Anstieg der Binnennachfrage gleicht den verminderten Export\u00fcberschuss bereits nach wenigen Jahren weitgehend aus\u201c, schreiben die Autoren in ihrer <a href=\"https:\/\/www.iwkoeln.de\/presse\/pressemitteilungen\/juergen-matthes-samina-sultan-gero-kunath-china-fairer-yuan-kurs-koennte-deutschland-milliarden-bringen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pressemitteilung<\/a>.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Studie beschreibt diesen Prozess als eine st\u00e4rkere Ausrichtung der chinesischen Wirtschaft auf den Binnenmarkt. Laut den Berechnungen l\u00e4ge das chinesische Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2028 nur noch rund 0,2 Prozent unter dem Niveau des Basisszenarios. Die anf\u00e4nglichen Belastungen w\u00fcrden damit im Zeitverlauf deutlich geringer ausfallen.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Ruf nach Gegenma\u00dfnahmen<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Aus ihren Ergebnissen leiten die Forscher auch politische Forderungen ab. So sollte die Europ\u00e4ische Union aus ihrer Sicht versuchen, auf China einzuwirken. Ziel sei eine Wirtschaftspolitik, die den privaten Konsum st\u00e4rkt und die starke Abh\u00e4ngigkeit des Landes von Exporten verringert. Dazu geh\u00f6ren den Autoren zufolge eine Aufwertung des Yuan sowie weniger staatliche Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Industrie.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Gleichzeitig halten die Forscher Gegenma\u00dfnahmen f\u00fcr gerechtfertigt, falls China an seiner bisherigen Wechselkurspolitik festh\u00e4lt. Matthes ist der Ansicht, dass Europa deshalb entschlossener reagieren sollte.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eChina spielt mit gezinkten Karten. Europa sollte mit Ausgleichsz\u00f6llen f\u00fcr gleiche Bedingungen sorgen\u201c, fordert der \u00d6konom.<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":13424,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[7737,7198,131],"tags":[6578,437,443,7136,2119,29,373,463,3386,7137,7138,123,2855,7139,260,7140,7141,809,1824,6712],"news-destination":[],"news-source":[7],"ta_other":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13423"}],"collection":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13423"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13423\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14785,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13423\/revisions\/14785"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13424"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13423"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13423"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13423"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=13423"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=13423"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=13423"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}