{"id":11777,"date":"2026-06-18T17:56:09","date_gmt":"2026-06-18T16:56:09","guid":{"rendered":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/?p=11777"},"modified":"2026-06-18T17:56:09","modified_gmt":"2026-06-18T16:56:09","slug":"berliner-atomschutzbunker-willkommenstuten-und-grune-adidas-sportanzuge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/2026\/06\/18\/berliner-atomschutzbunker-willkommenstuten-und-grune-adidas-sportanzuge\/","title":{"rendered":"Berliner Atomschutzbunker: \u201eWillkommenst\u00fcten\u201c und gr\u00fcne Adidas-Sportanz\u00fcge"},"content":{"rendered":"<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Treffpunkt ist eine belebte Kreuzung mitten in Berlin-Wedding. Zwischen Verkehrsl\u00e4rm, vorbeieilenden Passanten und dem typischen Mix aus Einheimischen und Touristen entsteht ein Bild, das so nur dieser Stadtteil zeichnen kann: laut, vielf\u00e4ltig, unruhig \u2013 und doch geordnet in seinem eigenen Rhythmus. Rund 15 Interessierte haben sich hier versammelt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Gemeinsam wollen wir einen der urspr\u00fcnglich 16 Berliner Atomschutzbunker besichtigen, die w\u00e4hrend des Kalten Krieges errichtet wurden. Die Zivilschutz-Mehrzweckanlage befindet sich unter der Pankstra\u00dfe, direkt am gleichnamigen U-Bahnhof der Linie U8. Gef\u00fchrt wird die Gruppe von Christian, unserem Bunkerf\u00fchrer vom Verein \u201eBerliner Unterwelten\u201c.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Im Falle eines nuklearen Angriffs auf die Hauptstadt h\u00e4tte der Bunker bis zu 3.339 Menschen f\u00fcr zwei Wochen Schutz bieten sollen. Erst danach w\u00e4re die Strahlung voraussichtlich so weit gesunken, dass ein kurzzeitiger Aufenthalt im Freien zur Evakuierung ins Umland m\u00f6glich gewesen w\u00e4re.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Errichtet wurde die Anlage in den 1970er-Jahren gemeinsam mit dem U-Bahnhof und im Jahr 2010 schlie\u00dflich unter Denkmalschutz gestellt. Hinter massiven Betonw\u00e4nden verbirgt sich ein vollst\u00e4ndig autarkes System, ausgelegt auf den Ernstfall.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Ein eigenes Wasserwerk, gespeist aus einer rund 80 Meter tiefen Quelle, geh\u00f6rte ebenso dazu wie riesige, hermetisch verschlie\u00dfbare Stahltore. Erg\u00e4nzt wurde die Anlage durch ein komplexes Bel\u00fcftungssystem mit Schutz vor ABC-Kampfstoffen sowie eine unabh\u00e4ngige Notstromversorgung \u2013 ein in sich geschlossenes System, gedacht f\u00fcr das \u00dcberleben im Ausnahmezustand.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">\u201eWillkommenst\u00fcten\u201c und gr\u00fcne Adidas-Sportanz\u00fcge<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Das Besondere an dieser Mehrzweckanlage war, dass sie in Friedenszeiten als ganz normaler U-Bahnhof fungierte.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Jahrelang lebte ich nur zwei U-Bahn-Stationen entfernt. Doch so wie mir ging es vermutlich vielen Berlinern, aber auch Touristen, die die Linie U8 nutzen: Keinem war bewusst, dass er sich kurzzeitig im Inneren eines Atomschutzbunkers aufgehalten hatte.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Denn im Ernstfall h\u00e4tten zwei zw\u00f6lf Tonnen schwere Tore die U-Bahnsch\u00e4chte beidseitig nach dem Einfahren der letzten U-Bahnen hermetisch abgeriegelt. Der Bahnsteig und auch die eingeschlossenen U-Bahnz\u00fcge h\u00e4tten dann als Schlaf- und Aufenthaltsr\u00e4ume unter meterdicken Betonw\u00e4nden gedient.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Gleichzeitig w\u00e4ren die oberirdischen Zug\u00e4nge zum U-Bahnhof abgeriegelt worden und es w\u00e4re nur noch ein Zugang \u00fcber eine \u201ePersonendosieranlage\u201c m\u00f6glich gewesen. Damit ist eine erste Schleuse gemeint, die immer nur von einer Person passiert werden konnte.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Auf diese Weise sollten Tote durch eine Massenpanik sowie ein \u00dcberschreiten der maximalen Kapazit\u00e4t des Bunkers verhindert werden.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Nach der ersten Schleuse folgte ein zweiter Schleusenraum f\u00fcr rund 40 Personen, in dem die Dekontamination stattgefunden h\u00e4tte. Dabei w\u00e4ren durch das Abduschen mit warmem Wasser gezielt radioaktive Verunreinigungen von K\u00f6rper und Kleidung entfernt worden.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Anschlie\u00dfend w\u00e4re es in einheitlichen gr\u00fcnen Sportanz\u00fcgen und wei\u00dfen Sportschuhen von Adidas in den eigentlichen Bunker gegangen.<\/div>\n<div class=\"heading-4\"><div class=\"related-container heading-4\"><div class=\"offset-md-1-8 none-padding related-articles\">\n<div class=\"label\"><h6 class=\"heading-6\">Mehr dazu<\/h6><\/div>\n<ul class=\"mu-related\"><li class=\"related-article mb-2 flex items-center justify-between\">\n<div class=\"title\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/politik\/deutschland\/zivilschutzexperte-deutschland-hat-keine-schutzplaetze-a5511581.html\"><h4 class=\"heading-4\">Zivilschutzexperte: Deutschland hat keine Schutzpl\u00e4tze<\/h4><\/a><\/div>\n<div class=\"mr-2.5 self-start\"><div><div class=\"no-print ml-[15px] cursor-pointer text-black\/[.75]\"><div class=\"add-to-list\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"card-img\"><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/politik\/deutschland\/zivilschutzexperte-deutschland-hat-keine-schutzplaetze-a5511581.html\"><div class=\"\"><figure><img alt=\"Zivilschutzexperte: Deutschland hat keine Schutzpl\u00e4tze\" loading=\"lazy\" width=\"90\" height=\"60\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/260609_Joerg_Diester-420x280.6bac1e96635457d8ac85e98a679ffbb0.webp\" class=\"wp-image-14662\" srcset=\"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/260609_Joerg_Diester-420x280.6bac1e96635457d8ac85e98a679ffbb0.webp 420w, https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/260609_Joerg_Diester-420x280.6bac1e96635457d8ac85e98a679ffbb0-300x200.webp 300w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/figure><\/div><\/a><\/div>\n<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">An der Krankenstation h\u00e4tte jeder eine \u201eWillkommenst\u00fcte\u201c erhalten mit Besteck, Zahn- und K\u00f6rperb\u00fcrste, Seife, Handtuch, Bettzeug sowie Hygieneartikeln f\u00fcr Frauen oder Windeln f\u00fcr Kinder.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Diese Krankenstation heute selbst abzulaufen, wirkt f\u00fcr mich befremdlich. Die Gruppe zeigt sich interessiert, zugleich aber sp\u00fcrbar ernst. Denn allen ist bewusst, was dieser Ort im Ernstfall bedeutet h\u00e4tte: Tausende Menschen, die hier w\u00e4hrend eines Atomangriffs Schutz gesucht h\u00e4tten \u2013 Alte und Junge, Kinder und Babys, alle eingeschlossen in eine Situation v\u00f6lliger Ungewissheit, was sie beim Zur\u00fcckkehren an die Oberfl\u00e4che erwarten w\u00fcrde.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eRund 2.000 Medikamente gab es hier in der Krankenabteilung, so ziemlich alles, was man braucht, um hier ein paar Wochen auszuhalten\u201c, erz\u00e4hlt Christian, unser Bunkerf\u00fchrer.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Aspirin, Jod, Blutdruckmittel und Insulin f\u00fcr Diabetiker z\u00e4hlt der ausgebildete Schauspieler auf, der mit den F\u00fchrungen seinen Nebenverdienst bestreitet.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Radiomusik gegen Depression und Angst<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Trotz der gelb gestrichenen Decken und der mintgr\u00fcnen Betonw\u00e4nde mag sich kein behagliches Gef\u00fchl bei mir und den anderen Teilnehmern einstellen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die technisch aufwendige Ausstattung entspricht den 70er-Jahren und erzeugt bei mir den Eindruck, ich h\u00e4tte einen Zeitsprung in die Vergangenheit gemacht.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Auch mit der vielen Technik wirkt der Bunker schlicht, k\u00fchl und funktional.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Das Einspielen von hoffnungsvollen Botschaften und den damaligen Radiocharts \u00fcber die Lautsprecheranlage im Bunker sollte dem Gef\u00fchl der Verzweiflung vorbeugen, erfahren wir von Christian.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Kommunikationsanlage und die Schalttechnik stammten aus dem U-Bootbau. Und so f\u00fchlt man sich auch \u2013 nur in diesem Fall eingesperrt hinter dicken Stahlt\u00fcren und Beton.<\/div>\n<div class=\"paragraph mb-5 pt-2.5 text-center xl:mb-[15px]\"><div class=\"inline-block text-start\"><div class=\"group relative cursor-pointer\">\n<div class=\"\"><figure><img alt=\"\" loading=\"lazy\" width=\"700\" height=\"526\" data-nimg=\"1\" class=\"size-image_700_x wp-image-5506732 mb-[5px] transition-opacity duration-150\" style=\"color:transparent\" src=\"https:\/\/\/epochtimesde\/news\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2026\/06\/P1280123_Notausgang-700x526.1098bdf6aeda03f6498f335022ff9b27.webp\"><figcaption class=\"cursor-auto\"><p class=\"text-p-5\">Einer der Notausstiege aus dem Atomschutzbunker Pankstra\u00dfe in Berlin.<\/p>\n<div class=\"mt-[5px]\"><p class=\"text-caption min-w-36 italic\">Foto: Erik Rusch\/Epoch Times<\/p><\/div><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div class=\"absolute right-1 top-1 m-2 rounded bg-black p-1 text-white opacity-50 transition-opacity duration-150 group-hover:opacity-80\"><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Durchsichtige Leichens\u00e4cke und fehlende Babybetten<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Schnell wird deutlich: Unser Bunkerf\u00fchrer Christian schaut mit gemischten Gef\u00fchlen auf die Anlage. Denn obwohl vieles durchdacht und logisch erscheint, gibt es f\u00fcr ihn zahlreiche Ungereimtheiten.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Dazu geh\u00f6ren insbesondere die luftdichten, aber durchsichtigen Leichens\u00e4cke, die auch als M\u00fclls\u00e4cke dienen sollten.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Fragw\u00fcrdig erscheinen ihm auch die geringe Anzahl an Babybetten, die fehlende Lagerfl\u00e4che f\u00fcr Verstorbene und die N\u00e4he der oberirdischen Ansaug\u00f6ffnung f\u00fcr Frischluft zum Abgasrohr des Notstromaggregats.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Mehrfach stellt unser Bunkerf\u00fchrer eine Verbindung zum Ukrainekrieg her. Er erkl\u00e4rt, dass sich die Mehrzwecknutzung von U-Bahnh\u00f6fen als Zivilschutzeinrichtung in der Ukraine bew\u00e4hrt habe.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Auch hier in Deutschland habe sich mit der Bedrohung durch Russland ein Umdenken im Bereich Zivil- und Katastrophenschutz eingestellt, so Christian.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Doch viele Schutzanlagen seien nach ihrer Entwidmung im Jahr 2007 durch den Bund f\u00fcr immer verloren gegangen. Die Gr\u00fcnde seien vielf\u00e4ltig \u2013 Verkauf, Abriss, Umbau oder Wassereinbruch mit Schimmelbildung.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Der Verein hat diese und andere Bunkeranlagen gemietet, um sie zu erhalten und Besucherrundg\u00e4nge zu erm\u00f6glichen. Darin begr\u00fcndet sich auch der gute Zustand der Anlage.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">60 Personen auf 25 Quadratmetern<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Besonders bedr\u00fcckend wirken die Schlafs\u00e4le auf unsere Gruppe. Sie sollten denen einen Platz bieten, die in den U-Bahn-Abteilen oder auf dem Bahnsteig keinen Platz gefunden hatten.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Auf 25 Quadratmetern sollten hier 60 Personen in vierst\u00f6ckigen Betten aus Stahl und Lkw-Planen schlafen \u2013 eng beieinander, wie in einer Sardinenb\u00fcchse.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Aufgrund der hohen Belegzahlen h\u00e4tte sich die Anlage rasch in eine \u201eSaunalandschaft mit 27 Grad Celsius\u201c und hoher Luftfeuchtigkeit verwandelt, ist Christian \u00fcberzeugt.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Wegen dieser schwierigen Bedingungen und des Fehlens jeglicher M\u00f6glichkeit, Freizeitaktivit\u00e4ten nachzugehen, h\u00e4lt Christian die Anlage f\u00fcr wenig praxistauglich.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Er verweist auch auf Widerspr\u00fcche in den nach Geschlechtern getrennten Wasch- und Toilettenr\u00e4umen. An den Waschbecken, die frei einsehbar waren, sollten sich die \u00fcber 3.000 Menschen waschen.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Toilettenkabinen waren nur mit Vorh\u00e4ngen vom Waschbereich abgetrennt. Die an den hochh\u00e4ngenden Sp\u00fclk\u00e4sten angebrachten Kettenz\u00fcge hatten Sollbruchstellen, die bei zu hoher Zugbelastung nachgaben.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Dies sollte Suizide verhindern. Niemand sollte sich unbeobachtet f\u00fchlen. Denn Erfahrungen aus dem Zweiten Weltkrieg hatten gezeigt, dass bei l\u00e4ngeren Aufenthalten in Bunkeranlagen Selbstmordversuche zunahmen, berichtet uns Christian.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eAber warum dann Spiegel aus Glas \u00fcber den Waschbecken?\u201c, fragt Christian kopfsch\u00fcttelnd. \u201eMit den Scherben h\u00e4tte man sich leicht verletzen k\u00f6nnen.\u201c<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Bunkeranlage nur ein Modell?<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">In der K\u00fcche f\u00fchlt man sich in der Zeit zur\u00fcckversetzt. Alte Kochplatten der Firma AEG und Lautsprecher von Telefunken. Gegessen werden sollte von buntem Plastikgeschirr in Rot, Gelb und Orange. Haupts\u00e4chlich h\u00e4tte es dann Erbsen- und Bohnensuppe gegeben.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Ob H\u00fclsenfr\u00fcchte trotz ihrer Nahrhaftigkeit in Bezug auf m\u00f6gliche Bl\u00e4hungen so eine gute Idee gewesen w\u00e4ren? Auch Christian hat da so seine Zweifel. Die Gruppe lacht, was die ganze Stimmung auflockert.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Was das Konzept jedoch f\u00fcr unseren Bunkerf\u00fchrer besonders fragw\u00fcrdig erscheinen l\u00e4sst, ist, dass der Betrieb der Anlage sieben Techniker vorsah.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Von der einstigen deutschen Hauptstadt Ostpreu\u00dfens, K\u00f6nigsberg, dem heutigen russischen Kaliningrad, h\u00e4tten die dort in den 1970er-Jahren stationierten sowjetischen Atomraketen in nur sieben Minuten Flugzeit Berlin erreicht.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Die Westberliner Bev\u00f6lkerung h\u00e4tte man \u00fcber die stadtweit verteilten ABC-Sirenen \u00fcber einen anstehenden Atomschlag informieren k\u00f6nnen. Doch wie h\u00e4tten sich in so kurzer Zeit die sieben Techniker in dem Atomschutzbunker einfinden sollen?, fragt Christian in die Runde.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Das Technische Hilfswerk (THW), als Bundesbeh\u00f6rde zust\u00e4ndig f\u00fcr den Zivilschutz, habe Schulungsr\u00e4ume in dieser Mehrzweckanlage eingerichtet, so Christian.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Dort habe man wahrscheinlich vorgef\u00fchrt, wie der Zivilschutz im Ernstfall aussehen sollte, mutma\u00dft der Schauspieler.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">\u201eWir gehen mittlerweile davon aus, dass der Atomschutzbunker eher ein Mustermodell gewesen ist als ein tats\u00e4chlicher Zufluchtsort\u201c, fasst Christian seinen Eindruck zusammen.<\/div>\n<h2 class=\"heading-2 mb-3 pt-2 lg:pt-1 xl:pt-2.5\">Bunker noch nutzbar?<\/h2>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Und ist der Bunker noch funktionst\u00fcchtig?, wollen wir von Christian wissen. Aus seiner Sicht nur f\u00fcr Kurzaufenthalte ohne atomare Bedrohung. Denn gro\u00dfe Teile der L\u00fcftungsanlage seien im Rahmen von Umbauma\u00dfnahmen am U-Bahnhof entfernt worden, berichtet er. Eine Reaktivierung w\u00e4re nur mit hohem finanziellen Aufwand m\u00f6glich.<\/div>\n<div class=\"mb-5 xl:mb-[15px]\">Und so pl\u00f6tzlich, wie wir uns zu Beginn der F\u00fchrung in einer Schleuse eines Atomschutzbunkers wiederfanden, stehen wir \u00fcber eine T\u00fcr wieder mitten auf dem belebten U-Bahnsteig und sind zur\u00fcck im Jahr 2026 \u2013 Gott sei Dank!<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[132,7737,134],"tags":[2603,1304,6553,6554,6555,73,6556,6557,6558,78,374,6559,6560,80,687,38,6561,6562,2918],"news-destination":[],"news-source":[7],"ta_other":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11777"}],"collection":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11777"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11777\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14664,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11777\/revisions\/14664"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11777"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11777"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11777"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=11777"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=11777"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/euapp01.newsmemory.com\/epochtimesde\/news\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=11777"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}